Spielberichte

28. April 2024, Nordhessenliga 9. Spieltag

SC Eschwege
4,5   Mündener Schachclub 3,5
Rüdiger Jung 0   Michel Wiktorczyk 1
Peter Tonn 1 Moritz Thiel 0
Alexander Lorch 0,5   Marc Schäfer 0,5
Lutz Rathgeber 0 Almir Dacic 1
Ralf Ullmann 1 Nikolajus Sabuninas 0
Andreas Fischer 1 Vladimir Rásan 0
Danylo Kushniruk 0,5   Jürgen Haselböck
0,5
Bokdan Dolin 0,5   Norbert Niemeyer 0,5
Partien

Die goldene Zitrone, darum ging es am letzten Spieltag. Die Entscheidungen um den Aufstieg und Abstieg sowie der Klassenerhalt standen bereits im Vorfeld fest. Der Kasseler SK hat den Aufstieg eindrucksvoll geschafft, im letzten Ligaspiel  setzte sich das Team gegen den Tabellenzweiten SV Anderssen Arolsen mit 4,5:3,5 durch. Der Absteiger SK Hofgeismar musste sich auch am 9. Spieltag im Kellerduell gegen den Ahnataler SC geschlagen geben. Da die Würfel gefallen waren trat der Graue Turm Fritzlar in Kassel beim SVG Caissa Kassel  nicht an. Das hat einen kleinen Beigeschmack, ist das ein portliches Verhalten ?
Zum Spielverlauf: Zwei Fehlgriffe, zwei  nervige Springer, ein Schieberemis sowie an den Spitzenbrettern ein zähes Ringen um die Punkte.
An Brett drei  nachdem die jeweiligen Truppen der Kontrahenden in Stellung gebracht wurden, reichten sich nach 14 Zügen - darin enhatlen eine dreifache Zugwiederholung - unser Mannschaftsführer Marc Schäfer und Alexander Lorch  zum Friedensschluss die Hände. Später deutete der Gastspieler im Gespräch mit mir an dass er lieber ein Remisbierchen trinken wollte als weiter zukämpfen. Na ja ein Schieberemis. Im Anschluss erwischte es Vladimir Rásan gegen Andreas Fischer in einer unklaren Kombination und daraus folgend  einen Figuren- sowie Partieverlust. Auch Nikolajus Sabuninas hatte nicht seinen besten Tag, ihm unterlief gegen Ralf Ulmann ein dicker Fehler, was durch ein Zwischenschach  die Dame kostete. Punkt für  Eschwege. Einen Teilerfolg für Jürgen Haselböck nach seinem dritten  Ligaspiel erzielte er gegen den jungen Gegner Danylo Kushniruk eine Punkteteilung. Für etwas Hoffnung sorgte der Sieg von Almir Dacic gegen Lutz Ratgeber. Den kleinen Vorteil von ihm konnte er diesmal Schritt für Schritt ausbauen und verwerten. Nach unglücklicen Niederlagen in der Vergangenheit Balsam für die Seele. Es ist schwer eine gewonnene Partie zu gewinnen, könnte man in der Begenung zwischen dem Topscorer Norbert Niemeyer und dem Neuling der Hessen  Bogdan Dolin sagen. Bei dem Ungleichgewicht auf dem Brett einen Mehrspringer von Norbert gegen vier Bauern sah alles gut für einen Punktgewinn des jungen Gegners aus. Im Nachhinein nach Prüfung mit der Engnis zeigte diese an lass mich doch in Ruhe die Stellung ist ausgeglichen. So kam es dann auch als der nervige Springer von Norbert einen Einschlag in die Königstellung durchführte, allerdings musste er später im Sinne des Remis sich opfern und verschwand in der Figurenkiste. Eine starke Partie von dem jungen Spieler, glücklicherweise konnte Norbert alle Gefahren abwehren.  Der zweite nervige Springer befand sich auf dem Spitzenbrett. Von der Spielstärkenwertung lag der Eschweger Rüdiger Jung etwas vor Michel Wiktorczyk, was aber in der Partie nicht spürbar war. Nach ausgeglichener Stellung fasste der Gegenüber von Michel etwas daneben, dadurch entstand  eine Springergabel mit anschließenden Qualitäts - und Partieverlust. Lange wehrte sich Moritz Thiel gegen den erfahrenen Eschweger Peter Tonn mit Minusfigur, dafür aber mit gefährlichen Freibauern. Hier merkte man als Kiebitz das der Gastgeber alle Versuche abwehrte und nach zähen Ringen den Punkt erzielte. Fazit: Klasssenerhalt geschafft, die Niederlage musste nicht unbedingt sein, vielleicht fehlte der letzte Biss  da ja das Ziel schon vor der Begegnung erreicht war

14. April 2024, Nordhessenliga 8. Spieltag

Mündener Schachclub 4   SVG Caissa Kassel
4
Michel Wiktorczyk 0,5   Marcel Schnücker 0,5
Moritz Thiel
1 Lars-Quentin Mastmeyer 0
Uwe Wend 1   Theo Fleischmann 0
Marc Schäfer 1 Gerd Geißer 0
Almir Dacic 0 Moritz Ripp 1
Nikolajus Sabuninas 0,5 Sebastian Wöllenstein
0,5
Vladimir Rásan 0   Görkem Teneler
1
Gabriel  Wittling 0   Mert Alkin 1
Partien

Nicht Perfekt: Trotzdem  konnten die Mündener im letzten Heimspiel ihre Serie nicht zu verlieren halten. Im Vorfeld und später auf den Brettern  traten allerdings Fehler auf. Das Internet sowie digitale Technik  einem auch Kopfzerbrechen bereiten kann, zeigte sich an diesem Spieltag nachdem sich ein Fehlerteufel eingeschlichen hatte. Daher war es diesmal nicht möglich wie gewohnt die Partien im Netz zu übertragen. Zum Spielverlauf,hier unterliefen beiden Teams jeweils ein grober Fehler. Nachdem Vladimir Rásan gegen Görkem Teneler nach der Eröffnung leichten Vorteil hatte, verspeiste er einen vergifteten Bauern. Ein Abzugsschach kostete die Dame sowie die Partie. Kurz danach griff der Gastspieler Gerd Geißer gegen Marc Schäfer in einer Kombination fehl. Zwar war es hier nicht die Dame, aber der Verlust von seinem Turm zwang ihn zur Aufgabe. Mit den schwarzen Steinen  erreichte Almir Dacic gegen seinen Kontrahenden Moritz Ripp eine vorteilhafte Stellung im Mittelspiel. Tragisch, leider fand er im weiteren Verlauf nicht die richtige Fortsetzung im Bauerendspiel. Schach tut weh eine bittere Niederlage.Am achten Brett musste  Gabriel Wittling im Endspiel gegen Mert Alkin in Verluststellung sich geschlagen geben Die vier Spitzenbretter  holten wie sooft die Kastanien aus dem Feuer. Moritz Thiel setzte sich in einer Kurzpartie - 26 Züge - gegen  die Französische Verteidigung von Lars Quentin Mastmeyer  fehlerfrei durch. Brett drei mit Uwe Wend machte ebenfalls mit einer Miniatur - 23 Züge - gegen den Gast Theo Fleischmann  kurzen Prozess. Mit seiner Schlusskombination eroberte er einen Springer und verbuchte einen weiteren Punkt. Das Leben machte der Gegner Marcel Schmücker unseren Spitzenspieler Michel Wiktorczyk trotz Qualitätsgewinn schwer . Nach dem Spiel äüßerte sich Michel Mein Gegner hat sehr stark gespielt finde ich ,es gab kein Durchkommen. Remis Spielstand 3,5 :3,5. Die Endscheidung musste in der letzten Begegnung zwischen Nikolajus Sabuninas und Sebastian Wöllenstein fallen. Turmendspiel mit jeweils fünf Bauern reichte zum Schluss  zur Punkteteilung. Am letzten Spieltag in Eschwege geht es für beide Mannschaften um nichts mehr, trotzdem wollen wir erfolgreich abschneiden

17. März 2024, Bezirk 1 Norhessen 4er Cup 2 . Spieltag

Mündener Schachclub 2 1,5   Bad Sooden  Allendorf
2,5
Uwe Wend 0,5   Konstatin Liebelt 0,5
Moritz Thiel
0 Jens Hohmeister 1
Michel Wiktorczyk 1   Frank Liebert 0
Norbert Niemeyer 0 Albert Ferderer 1
Partien

Lange Zeit auf Augenhöhe: Was für ein Spieltag, den Kiebitzen wurde einiges geboten. Die Gäste auf Platz vier in der Landesklasse mussten alles aufbieten, ein Spaziergang war es für sie nicht. Serie gerissen, Norbert musste sich gegen Albert Ferderer geschlagen geben. Michel Wiktorczyk brachte den MSC wieder ins Spiel durch seinen gradlienigen Sieg, allerdings unterlief seinem Gegner Frank Liebert eine kleine Ungenauigkeit. Moritz Thiel  wehrte sich lange Zeit  gegen den norminell stärkeren Gegenüber Jens Hohmeister. Im Endspiel zeigte sich das kleine Vorteile gnadenlos bestraft werden. Brett eins was für ein Kampf zwischen Uwe Wend und Konstatin Liebelt, die Figuren wurden um 21.00 Uhr immer noch auf dem Brett bewegt. Jeder der Spieler machte dem Gegner das Leben schwer. Trotz Minusfigur brachte Uwe den Kontrahenden immer wieder ins Grübeln der Gast hielt die Partie am Schluss nur noch durch die Bonuszeit  Nach 106 Zügen reichten sich beide die Hand zum Remis. Pokalspiele haben ihre Besonderheiten lange war ein Unterschied zum höher Platzierten nicht zu erkennen. Aussage von den Bad Sooden Allendörfern, es war ein toller Kampf

10. März 2024, Nordhessenliga 7. Spieltag

Kasseler  Schachklub
6,5
  Mündener Schachclub
1,5
Tim  Höpfner 0,5   Michel  Wiktorczyk
0,5
Vincent  Sommer 1 Marc Schäfer 0
Leon  Schnegelberger 1   Almir Dacic 0
Siegfried  Böhm 1 Nikolajus Sabuninas
0
Bernhard  Heitsch 1 Vladimir Rásan 0
Kai Schildheuer 1 Gabriel Wittling
0
Hendrik Lennart  Werhahn 1   Jürgen Haselböck 0
Reinhold  Kosfeld 0   Norbert Niemeyer 1
Partien

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlief der siebte Spieltag.Trotz der deftigen Niederlage gegen den Tabellenführer Kasseler Schachklub hat der Mündener SC seine Zielsetzung, den Klassenerhalt bei noch  zwei ausstehenden  Spieltagen  erreicht. Allerdings  leistete  Caissa Kassel  mit ihrem Sieg  5:3  gegen  Ahnataler  SC  Schützenhilfe  zu unseren  Gunsten.  Als Absteiger steht jetzt  SK  Hofgeismar  fest, Ahnatal muss noch zittern. Auch an der Tabellenspitze gab es  bei  SV  Anderssen Arolsen  nach der  Niederlage  gegen SK  Vellmar  lange  Gesichter. Die  Entäuschung  kann man  auf der  Arolser  Homepage nachlesen. Zitat  -  Da Tabellenführer  Kassel  die Hann. Mündener  mit einem  6,5 : 1,5 Kantersieg  auseinandergenommen  haben, war´s  das  wohl  mit  den  Meisterschaftsträumen -  Wir  hätten ja gern  durch  einen  Sieg in Kassel  die  Aufstiegsträume der Residenzstädter am Leben erhalten.  Somit  wird  der Kasseler SK  in der nächsten  Saison  eine  Klasse höher  spielen.
Zum  Spielverlauf;  Einzig  auf Augenhöhe  spielten  Michel  Wiktorczyk  gegen  Tim  Höpfner und der  Punktesammler  Norbert  Niemeyer  gegen  Reinhold Kosfeld. In  einer ausgeglichenen Partie  rauchten  nach  22 Zügen Michel  und der Gastgeber  die Friedenspfeife. Am  8. Brett  musste  sich Norbert  den  Angriffen  von seinem Gegenüber  erwehren. Nach der erfolgreichen Verteidigung legte  Norbert  nach dem Qualitätsgewinn  den Schalter zum Gewinn um. Einzig unser Mannschaftsführer Marc Schäfer wurde von Vincent Sommer  in der  Eröffnung  überrollt und musste  chancenlos  den  Sieg  von seinem Gegner anerkennen.  Während  unsere Jungen´s  Almir  Dacic und Gabriel  Wittling ihren Gegnern alles abverlangten mussten sie sich doch am Ende der Erfahrung von den Kasselern beugen. Das gibt  doch Hoffnung für die weitere Zukunft. Auch Vladimir Rasan stand lange Zeit auf Ausgleich, leider hatte er einen Aussetzer was einen Turm kostete. Nikolajus Sabuninas stand gegen Siegfried Böhm auf verlorenen Posten. In seinem zweiten Ligaspiel hielt Jürgen  Haselböck gegen Hendrick Lennart  Wehrhahn mit, aber ein Freibauer brachte die Entscheidung- Vielleicht waren hier 1 bis 2 Brettpunkte mehr möglich. Gratulation zum Aufstieg an den KSK. In den letzten beiden Spieltagen können ganz entspannt aufspielen  


25. Februar 2024, Bezirk 1 Norhessen 4er Cup 1 . Spieltag

Mündener Schachclub 1
1
  Caissa Kassel 1
3
Jürgen Haselböck
0
  Karl Heinz Schnegelsberg
1
Almir Dacic
0
Theo Fleischmann 1
Gabriel Wittling
1
  Christian Seewald
0
Paul Rasan 0
Hasan Atie 1
Partien

Ein Wechselbad der Gefühle : Während die Feldherrn Jürgen Haselböck gegen Karl Heinz Schnegelsberg, sowie Paul Rásan gegen Hasan Atie an den Bretter eins und vier die Geschicke der schwarzen Figuren lenkten, kämpften Almir Dacic gegen Theo Fleischmann und Gabriel Wittling gegen Christian Seewald mit den weißen Steinen. Zum Spielgeschehen mit Verspätungen trafen zwei Gastspieler ein. Frühzeitig war klar das die Mündener Schwarzspieler auf verlorenem Posten standen. Mit jeweils Figurenverlust spielte Karl Heinz Schnegelsberg seine normielle Stärke aus und zwang Jürgen zur Aufgabe. Allerdings spielte Paul bis zum Schluss noch weiter, aber der Materialverlust war zu groß, deshalb ging auch hier der Punkt nach Kassel. Hoffnung keimte auf bei unseren beiden Jugendlichen, die ihre Kontrahenden ganz schön beschäftigten. Eine Verlängerung mit Blitzendscheid wurde immer wahrscheinlicher. Gabriel konnte durch eine Fesselung zwei Bauern erobern und im weiteren Verlauf mit einer schönen Kombination den König des Gegners verhaften. Almir stand im Vorteil, hatte zwei Bauern mehr und aktive Figuren, alles in allem sah es für einen Punktgewinn gut aus. Aber der Gegenüber fand immer wieder gute Verteidigungszüge und machte es Almir schwer den Angriff fortzusetzen. Vielleicht wollte unser junger Spieler zu viel und überspannte den Bogen. Trotz Materialvorteil war ein klarer Weg nicht zu erkennen. Leider zog Almir seinen Verteidiger, den Springer zum Angriff ab und geriet in eine unabwendbare Mattkombination. Schade aber trotzdem eine starke Partie von Almir die sehenswert ist. Den Kopf braucht Almir nicht hängen lassen, diese Partie gibt Anlass für die weitere Zukunft dann mit einem anderen Ergebnis. Fazit: Wr haben eine Punkteteilung unglücklich verpasst und den Gästen aus Kassel alles abverlangt. Am 17. März in Pokalrunde zwei können wir uns mit einem weiteren gemeldeten Team beweissen


18. Februar 2024, Nordhessenliga 6. Spieltag

Mündener Schachclub
4,5
  TG SAbt Wehlheiden
3,5
Michel Wiktorczyk
0,5
  Harry Wüstehube
0,5
Moritz Thiel
1
Uwe Pichl 0
Uwe Wend
0
  Nils Beyer
1
Marc Schäfer 0,5
Joachim Müller 0,5
Almir Dacic 1
Peter Barchfeld 0
Nikolajus Sabuninas 1
Felicitas Maar 0
Vladimir Rásan
0
  Sven Lange
1
Norbert Niemeyer
0,5
  Ulrich Rehbein
0,5
Partien

Nie mehr Bezirksliga? Im Schlüsselspiel erzielte der Mündener SC gegen den Tabellennachbar TG SAbt Wehlheiden mit 4,5 : 3,5 einen wichtigen Erfolg zum Klassenerhalt. Derzeit belegt der MSC Rang vier und konnte sich dadurch vom Tabellenende etwas absetzen. Bei den noch drei ausstehenden Spieltagen sind die Chancen gestiegen den Abstieg abzuwenden. Beide Teams wollten jeweils punkten, deshalb wurde verbissen an allen Brettern gekämpft.
Einen Kurzeinsatz mit 18 Zügen hatte Almir Dacic gegen Peter Barchfeld. Nachdem der Gastspieler den besten Freund des Königs, den Springer, von seinem Verteidigungsposten abzug, brachten drei Figuren von Almir mit einer schönen Mattkombination den weißen König zu Fall. Ebenfalls war unser Neuzugang Uwe Wend schnell fertig. Leider setzte sich hier sein Gegenüber Nils Beyer mit einem ungebetenen Gast, Freibauer auf der siebten Reihe durch. Nach fünf Jahren verloren, zufälligerweise gegen einen Namensvetter Beyer. Gut erholt vom letzten Spieltag erreichte Michel Wiktorcyk gegen Harry Wüstehube in ausgeglichener Stellung eine Punkteteilung. Den König in einen Abzug zustellen brachte Wladimir Rásan gegen Sven Lange in eine Verluststellung. Nachdem die Qualität verloren ging, fielen im Anschluss die feindlichen Schwerfiguren auf der Königsseite ein. Der Monarch von Wladimir wurde verhaftet. Wieder ein Endspiel mit ungleichen Läufern, Moritz Thiel konnte in den vergangenen Begegungen Erfahrung sammeln trotz zwei Mehrbauern nur Remis. Allerdings hatte diesmal Norbert Niemeyer gegen seinen Kontrahenden Uli Rehbein das Vergnügen in einem solchen Endspiel. Er zeigte das vier verbundene Bauern, drei Mehrbauern vom Gegner, auch mit Remis enden kann. Mortiz Thiel erzielte den Punktgewinn in besserer Stellung, drei Mehrbauern, durch Zeitüberschreitung vom Wehlheider Uwe Pichl. Unser Mannschaftsführer trennte sich gegen den ehemaligen Mündener Joachim Müller durch Zugwiederholung mit Remis. Den entscheidenen Punkt erzielte Nikolajus Sabuninas gegen Felicitas Maar. Vollkommen ungewohnt ohne Zeitnot. Ein verbundener Freibauer und die Qualität Springer gegen Turm zwangen die Gegnerin zur Aufgabe. Am siebten Spieltag müssen wir beim Tabellenführer dem Kasseler Schachklub 1876 die Klinken kreutzen. Eine schwere Aufgabe, aber Tabellenführer da war doch was .... ?!

4. Februar 2024, Nordhessenliga 5. Spieltag

SV Anderssen Arolsen
6,5
  Mündener Schachclub
1,5
Jürgen Wolf
1
  Michel  Wiktorczyk
0
Gerd Brückmann 1 Moritz Thiel 0
Stefan Reuschel
1
  Almir Dacic
0
Thomas Wendehals 0,5 Nikolajus Sabuninas
0,5
Peter Reich 1 Vladimir Rásan 0
Rudolf Beisinghoff 1 Gabriel Wittling
0
Michael Schulz
1
  Paul Rásan
0
Mario Bonté
0
  Norbert Niemeyer
1
Partien     Bericht SV Anderssen Arolsen

Schach tut weh: Was für eine Klatsche, die Residenzstädter zeigten dem Mündener Schachclub klar mit 6,5 : 1,5 die Grenzen auf. Zwei verschiedene Interessen trafen hier aufeinander. Während die Arolser Gastgeber den Aufstieg in der Landesklasse anstreben, kämpft der MSC die Klasse zuhalten. Um diese Ziele zu erreichen argierten beide Teams nervös und produzierten am 5. Spieltag beiderseits grobe Fehler. Die Gastgeber aus Arolsen nahmen uns nicht auf die leichte Schulter und zeigten nach unserem Sieg gegen Fritzlar  einen gewissen Respekt. Jeweils ein Drama ereignete sich an den Brettern Acht und Eins.

Zum Spielverlauf: Mit einer Kurzpartie nach einer  Stunde konnte Norbert Niemeyer gegen Mario Bonté wiederum punkten.  Norbert stand nach der Eröffnung schlecht, musste sich mit zwei Minnusbauern wehren. Allerdings griff bei einer Mattdrohung der Gegner fehl und musste sich geschlagen geben. Der Kommentar von Norbert der Sieg war unverdient. Danach zogen sich die weiteren Partien lange hin. Die Drei eingesetzten Jugendlichen hielten lange Stand, mussten aber dennoch die Segel streichen. Almir Dacic mit den weißen Steinen geriet ab dem 20. Zug in eine unklare Kombination, die ihm im Anschluss eine Figur und danach die Partie kostete. Bei der Begegnung Vladimir Rásan gegen Peter Reich übersah der Arolser eine Bauerngabel was Vladimir im Spiel lies, aber später konnte er die Partie entscheiden. Eine gute Möglichkeit zum Punktgewinn hatte Gabriel Wittling gegen den erfahrenen Rudolf Beisinghoff, aber im Mittelspiel platzierte er seinen Mornachen in eine schlechte Position. Dies brachte ein Damenverlust ein, also auch hier blieb der Punkt bei den Hessen. Bis zum 13. Zug hatte Paul Rásan leichten Vorteil, leider fand er im Anschluss nicht die beste Fortsetzung, kam in eine schlechte Stellung mit Figuren- und kurz danach Partieverlust. Man merkte das bei den Gastgebern ganze Felsbrocken – endlich wir haben das Unendschieden erreicht – von den Herzen fiehlen. Um den Gesamtsieg zu verbuchen bot in ausgelichener Stellung der Arolser Thomas Wendehals Nikolajus Sabuninas Remis an was er gezwungener Maßen abzeptierte. Das zweite Drama am Spitzenbrett zwischen Michel Wiktorczk und Jürgen Wolf. Es hätte die schönste Partie für Michel nach dem er sich aus der Verteidigung befreien konnte, den Spieß zum Angriff umdrehen konnte werden können. Aber in Zeitnot unterlief ihm, trotz zweiter Dame ein grauerhafter Fehler. Auch der Gegner sagte dieser Punktgewinn war nicht verdient. Wie schon am 4. Spieltag gegen Fritzlar befand sich Mortiz Thiel wieder im ungleichen Läuferendspiel gegen Gerd Brückmann. Der Mehrbauer von dem Gastgeber reichte bedauerliche Weise zu einem weiteren Punktgewinn aus. In der späteren Analyse gab es für Moritz eine Remisvariante. Fazit: Beide Mannschaften traten nicht in Bestbesetzung an, die Zielsetzung der Arolser wurde umgesetzt, jetzt mit Blick zur Tabellenspitze. Der MSC rutschte auf Rang Sieben ab und muss weiterhin um den Klassenerhalt bangen. Das nächste Heimspiel gegen TG Wehlheiden könnte ein Schlüsselspiel werden, jeder Brettpunkt zählt

14. Januar 2024, Nordhessenliga 4. Spieltag

Mündener Schachclub
4,5
  Grauer Turm Fritzlar
3,5
Michel Wiktorczyk
1
  Ondrej  Springer
0
Moritz Thiel
0,5 Ulrich Weiß 0,5
Uwe Wend
1
  Achmat  Salachov
0
Marc Schäfer 0 Timo  Mausinbaev 1
Almir Dacic 1 Josef  Schnellbach 0
Nikolajus Sabuninas 0 Ole  Armbruster 1
Gabriel Wittling
0
  Paul  Straschnej
1
Norbert Niemeyer
1
  Torsten  Schmidt
0
Partien

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt:Unter dem Moto wir schaffen das, war die Stimmung im Vorfeld positiv um die Punkte in Hann. Münden zu verbuchen. Die Visitenkarte von den Gästen aus Fritzlar verzeichnete aber drei Siege in Folge, davon zwei deutliche mit 6,5: 1,5 gegen Eschwege sowie gegen Hofgeismar sogar mit 7: 1. Lediglich Ahnatal leistete mehr Widerstand und musste sich mit 4,5: 3,5 geschlagen geben. Auch diesmal setzte der Mündener SC  digitale Technik mit DGT Brettern ein. Zum Spielverlauf, wie in der Vergangenheit zeigten die ersten drei Bretter mit Michel Wiktorczyk, Moritz Thiel und Uwe Wend wieder Stärke, sie erzielten 2, 5 Zähler. Almir Dacic erkämpfte seinen zweiten Sieg am vierten Brett. Norbert Niemeyer derzeit Topscorer am achten Brett konnte ebenfalls punkten. Nachdem der Mündener SC mit 3: 0 in Führung ging, schien es so, dass der Sieg schon sicher in der Tasche ist. Aber der Tabellenführer schlug zurück und konnte zum 3: 3 ausgleichen. Bei den noch restlichen zwei Begegnungen deutete an Hand der Stellungen alles auf ein 4: 4 hin. Auf der Mündener Homepage konnten die Kiebitze dies alles verfolgen.
In der späteren Analyse zeigte sich, dass von den vier Siegen drei auf der Kippe standen. Den ersten Punkt erreichte Almir gegen Josef Schnellbach.Bis Zug 20 hatte Almir leichten Vorteil, leider fand er im Anschluss nicht die richtige Fortsetzung, dadurch erreichte der Kontrahent durch Qualitätsopfer – Einschlag mit dem Turm in die Rochadestellung – eine Gewinnstellung. Aber auch er griff im weiteren Verlauf fehl, sodass die Partie wieder auf Ausgleich stand. Am Schluss stellte der Gastspieler seinen Turm ein. Durch einen Fehler im Mittelspiel von Torsten Schmidt erreichte Norbert frühzeitig eine Gewinnstellung. Der Mehrbauern sowie der Qualitätsverlust reichte Norbert um technisch sicher den Zähler nach Hause zubringen.

Am Spitzenbrett fühlte sich Michel in der Eröffnungsvariante gegen Ondrej Springer sicher und wohl. Mit Zug 24 spielte Michel hohes Risiko mit einem unklaren Figurenopfer. Jetzt wurde der weitere Verlauf kompliziert, so das auch der Gastspieler vier Züge später Nerven zeigte. Eine Fehlberechnung kostete ihm einen Turm. Michel konnte somit den dritten Punkt einfahren.Der Mannschaftsführer Marc Schäfer hatte mit Timo Mausimbaev einen Gegner auf Augenhöhe. In der Partie hatte Marc zwei Leichtfiguren gegen Turm und stand lange auf Ausgleich. Im Abwehrkampf verrechnete er sich, leider ging danach der Zähler nach Hessen. Mit seinem zweiten Einsatz hatte Gabriel Wittling am siebten Brett einen alten Haudegen und Spieler Paul  Straschnej mit großer Turniererfahrung gegenüber sitzen. Er wehrte sich zwar nach Kräften, aber hier muss man anerkennen, das war eine Nummer zu groß. Eine bittere Erfahrung, aber nur so kann man Turnierhärte erlernen. Zeit und Raumnot nutzte der Jugendspieler Ole Armbruster der Gäste gegen Nikolajus Sabuninas zum Gewinn und somit Ausgleich. Nicht zufrieden war Uwe Wend mit seiner Partie gegen Achmat  Salachov . Zwar hatte Uwe eine Qualität die er aber zurück gab um das ewige Schach zu vermeiden. Auch er ging im Anschluss hohes Risiko und geriet in eine Verluststellung, die glücklicherweise der Gegner nicht nutzte. Der Schlussspurt von Uwe war sehenswert. Mit Mehrbauer für Moritz Thiel und ungleichen Läufern ist nicht immer Remis. Später fand sich eine Gewinnkombination gegen Ulrich Weiß, zugegeben sie war schwer zufinden, selbst die Engnies musste eine zeitlang laufen. Hier hatte der Gastspieler Glück . Im Nachhinein fragt niemand wie der Mannschaftssieg zustande gekommen ist. Fazit: Serie Heimspiel ohne Niederlage gehalten, Serie vom Spitzenreiter beendet. Zum Klassenerhalt ein wichtiges Ergebnis, allerdings müssen wir weiterhin punkten. Vielleicht mit breiter Brust in Arolsen?

3. Dezember 2023, Nordhessenliga 3. Spieltag

Mündener Schachclub
4
  SK Vellmar
4
Michel Wiktorczyk
0,5
  Henri Johannes Blaschke
0,5
Uwe Wend 1 Wilfried Höhmann 0
Marc Schäfer
0,5
  Thomas Löbermann
0,5
Almir Dacic 1 Cornelia Moritz 0
Nikolajus Sabuninas 0 Andreas Wagner 1
Vlademir Rásan 0 Christian Pauli 1
Gabriel Wittling
0
  Fiorino Calci
1
Norbert Niemeyer
1
  Horst Dietzel
0
Partien

Mit Punkteteillung in die Winterpause:Schneefall sorgte zum 1. Advend  für eine vorweihnachtliche Stimmung, also ideales Schachwetter. Im 3. Türchen gab´s für den Mündener SC statt Schokolade ein Unendschieden. Als Aussenseiter gegen den Favoriten aus Vellmar waren wir trotzdem zufrieden . Auch am 3. Spieltag konnte der MSC wiederum nicht in Bestbesetzung antreten im Gegensatz zu den Gästen die wie gemeldet anreisten fehlte unser zweites Brett mit Moritz Thiel. Die Mündener Spitzenbretter von eins bis vier erzielten drei Punkte. Einen ganz schweren Stand hatten unsere Platzierten von fünf bis sieben. Hier verstanden die norminell stärkeren Gäste keinen Spass und ließen nichts anbrennen. Sehenswert ist die Miniatur – 14 Züge – am zweiten Brett zwischen Uwe Wend und dem Gastspieler Wilfried Höhmann die durch den Anziehenden klar und exakt zum Gewinn führte. Endlich wurde der Kampfgeist von Almir Dacic belohnt der sich gegen Cornelia Moritz durchsetzen konnte. Auch hier enstand ein interessantes Endspiel mit zwei Mehrbauern sowie zwei Läufern gegen einen Turm von der Gegnerin Am dritten Brett waren  die Spieler mit Marc Schäfer und Thomas Löbermann nicht ganz in Kampfstimmung, beide taten sich nicht weh , die Friedenspfeife wurde nach 19 Zügen geraucht  Lange stand die Partie Norbert Niemeyer und seinem Gegenüber Horst Dietzel auf Ausgleich es war schwer eine Schwäche zu finden. Von daher bot der Vellmarer Remis an welches Norbert bei dem Spielstand von 2,5 : 3,5 ablehnte . Eine Ungenauigkeit nutzte Norbert schließlich zum Gewinn aus. Michel Wiktorczk konnte nicht gegen Henri Johannes Blaschke mit zwei Mehrbauern verlieren, aber sein Kontrahend wickelte in ein Endspiel mit zwei ungleichen Läufern ab. Alle Versuche mit dem Materialvorteil verliefen im Sande. Schade zum Schluss musste Michel das Remis akzeptieren. Hoffendlich können wir am 4. Spieltag in gemeldeter Aufstellung zu Hause gegen den Tabellenführer SC Grauer Turm Fritzlar antreten

12. November 2023, Nordhessenliga 2. Spieltag

Ahnataler Schachclub
5
  Mündener Schachclub
3
Manfred Heinelt
0
  Moritz Thiel
1
Wolfram Schmidt 0,5 Marc Schäfer 0,5
Wolfgang Schnellenpfeil
1
  Almir Dacic
0
Harald Lenz 0,5 Nikolajus Sabuninas
0,5
Wolfgang Hartleib 1 Vladimir Rásan 0
Milanko Grcic + Davis Bausch
-
Rolf Both
1
  Jürgen Haselböck
0
Sven Meiss
0
  Norbert Niemeyer
1
Partien

Es gibt Tage da läuft einiges schief: Zur Sache im Vorfeld war länger klar das Uwe Wend nicht zur Verfügung steht. Leider mussten später Michel Wiktorczyk und Gabriel Wittling auch absagen. Um komplett nach Ahnatal zufahren konnte unser neues Mitglied Jürgen Haselböck eingesetzt werden. So weit so gut, kurz vor der Abfahrt fiel bedauerlicher Weise noch Davis Bausch aus gesundheitlichen Gründen aus. Vier Spieler das war doch zu viel, in der knappen Zeit war kein Ersatz mehr zufinden. Weiterhin wollten wir wie in der Vergangenheit mit dem Schachbus zu den Gastgebern fahren, aber auch hier gab es Probleme. Da das Fahrzeug nicht an dem angestammten Platz stand und in der näheren Umgebung nicht zu finden war mussten wir mit unseren privat PKW`S mit sieben Spielern die Reise antreten. 

Durch das nicht besetzte sechste Brett konnten die Ahnataler nach einer Stunde den ersten Zähler verbuchen. Vladimir Rasan hatte gegen Wolfgang Hartleib eine vorteilhafte Stellung was Hoffnung machte auszugleichen. Allerdings unterlief ihm im Mittelspiel eine Ungenauigkeit die die Führung der Nordhessen mit 2 : 0 vergrößerten. Am letzten Brett hatte Norbert Niemeyer gegen Sven Meiss keine Probleme nach einem abgelehnten Remisangebot von seinem Gegenüber die Partie zum Sieg zuführen. Interessant war hier das die drei schwarzen Bauern vom Königsflügel drei Bauern König und einen Springer der weißen Partei vollkommen unbeweglich machten. Somit hatte Norbert eine Mehrfigur. Einen schweren Stand hatte Moritz Thiel am ersten Brett mit Manfred Heinelt. Ohne die Leistung von Moritz zuschmäheln hatte der Ahnataler nicht seinen besten Tag und griff Fehl. Eine Minatur mit nur 19 Zügen brachte den Ausgleich. Ebenfalls eine sehr gute Leistung erzielte Marc Schäfer mit Remis gegen Wolfram Schmidt am zweiten Brett. Im Anschluss war er zwar nicht ganz zufrieden mit sich selbst Zitat - Hier war noch was möglich. Unser neuer Elo Träger Almir Dacic musste am dritten Brett gegen Wolfgang Schnellenpfeil trotz heftiger Gegenwehr sich geschlagen geben, das war doch eine Nummer zu hoch. Lange war es her - ca. 20 Jahre - nach Aussage von Jürgen Haselböck eine Turnierpartie zu spielen. Nach dem Verlauf der Begegnung stand er lange auf Augenhöhe gegen Rolf Both aber am Schluss fehlte ein Tempo was zum Verlust führte. Als letzter kämpfte noch Nikolajus Sabuninas gegen Harald Lenz. Zeitnot wie immer aber die Stellung war dermaßen geschlossen das nur ein Remis möglich war. Im Nachhinein trotzdem eine Leistung die für die Zukunkt weiter hoffen läßt. An den ersten Brettern erreichten wir 2 Punkte mit einem Sieg und zwei Unendschieden. Durch unsere Ausfälle fehlten natürlich die beiden stärksten Spieler. Schachfreund Wolfgang Schnellenpfeil von Ahnatal meinte bei der Verabschiedung zu mir - Wir haben viel Glück gehabt. Das sehe ich auch so ein 4 : 4 war möglich

1. Oktober 2023, Nordhessenliga 1. Spieltag

Mündener Schachclub
5
  Schachklub Hofgeismar 1
3
Michel Wiktorczyk
1
  Sebastian Hild
0
Uwe Wend 0,5 Jens Hohlbein 0,5
Marc Schäfer
1
  Wolfgang Ernst Schmieder
0
Almir Dacic 0 Sohrad Djahed
1
Nikolajus Sabuninas 1 Gerhard Schäfer 0
Vladimir Rásan 1 Ernst Schmidt
0
Norbert Niemeyer
0,5
  Jonas Mielke
0,5
Davis Bausch
0
  Viktor Hait
1
Partien

Good Job, gestecktes Ziel erreicht: Im Vorfeld war ein Sieg gegen den Aufsteiger SK Hofgeismar - sowie durch einen guten Start in die neue Saison die Mannschaft zu stabilisieren - geplant. Allerdings musste der MSC zu Beginn zwei Niederlagen hinneben. Aber im Vergleich zur letzten Spielzeit konnten die Mündener diesmal den Spieß umdrehen und den ersten Spieltag für sich entscheiden. Lange ist es her, das unser Team erleben konnte wie ist das Gefühl zu gewinnen. Trotz der Freude über diesen Erfolg waren zwei Mündener Spieler - Uwe Wend und Norbert Niemeyer - mit ihren Leistungen nicht ganz zufrieden. Weiterhin konnten Schachkiebitze durch digitale Technik die Partien auf der Mündener Homepage Live verfolgen. Geplant ist das die acht digitalen Schachbretter bei den nächsten Heimspielen wieder eingesetzt werden. Der Kampfgeist der Dreiflüssestädter zeigte sich auch dadurch, das  viele Remisangebote von den Gästen aus Hofgeismar abgelehnt wurden.
Zum Verlauf der Begegnungen, leider musste sich Davis Bausch an Brett acht gegen Viktor Hait trotz Gewinnstellung mit Mehrfigur durch eine Kombination des Gastspielers, geschlagen geben. Auch Almir Dacic erlitt durch Bauernverlust am vierten Brett gegen Sohrad Djahed eine bittere Niederlage. In Punkto Jugendliche hatten die Gäste die Nase vorn, denn Jonas Mielke konnte  gegen Norbert Niemeyer ein Endspiel mit ungleichen Läufern Remis erzwingen. Oder anders gesagt er zog den Kopf - Anfangs in schlechterer Stellung - aus der Schlinge. Doch jetzt zu erfreulichen, zwar fühlte sich unser Mannschaftsführer Marc Schäfer nach seiner Aussage mit der Eröffnungswahl von seinem Gegenüber unwohl, aber vier Remisangebote vom Hofgeismarer Wolfgang Schmieder wecken den Kampfgeist in ihm. Mit einer soliden Partieanlage erzilete er den ersten vollen Punkt für den MSC. Vladimir Rasan bot auch ein Remis seinem Kontrahenden Ernst Schmidt, welches dieser zum Glück im Nachhinein für uns ablehnte. Schritt für Schritt verbesserte Vladi die Stellung und erreichte eine Gewinnstellung. Allerdings übersah er ein einzügiges Matt, aber die Bauernumwandlung reichte zur Endscheidung. Unser Neuzugang Uwe Wend hatte mit Jens Hohlbein einen harten Brocken am Brett. Das Unendschieden aus Mannschaftssicht war sehr wichtig. Der Spielstand 3 - 3 ließ nun bei noch 2 ausstehenden Partien Hoffnung aufkommen. Einen ganz wichtigen vollen Punkt erreichte Nikolajus Sabuninas gegen Gerhard Schäfer. Wie wir Nikolajus kennen mit knapper Zeit. Unser Spitzenbrett mit Michel Wiktorczyk hatte ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern gegen 1.Vorsitzenden Sebastian Hild der Gäste auf dem Brett. Damit war der Spieltag entschieden, eine Punkteteillung hätte gereicht, aber wie wir Michel kennen will er immer mehr. Mit sehenswerter Technik setzte er den Schlußpunkt zum 5 -3.