Spielberichte

10. November 2019, Bezirksliga 3. Runde:

Mündener Schachclub I
4
  SV Anderssen Arolsen II
2
Pawel Mykietyszyn
1
  Guido Göttling
0
Moritz Thiel
1
  Peter Reich
0
Nikolajus Sabuninas
0
  Rudolf Beisinghoff
1
Marc Schäfer
1
  Friedrich Wagener
0
Norbert Niemeyer
0
  Thomas Schön
1
Nizan Issmail
1
  Harald Block
0
Partien

Arbeitssieg mit Harken und Ösen, unter dem Motto es ist noch mal gut gegangen erzielte der Mündener SC gegen die Gäste SV Anderssen Arolsen 2 mit 4:2 wichtige Punkte. Gewonnen, trotzdem konnten die Residenzstädter nicht von ihrem dritten Rang verdrängt werden, mit einem halben Brettpunkt weniger muss sich unser Team dahinter auf Platz vier einreihen. Zwar besteht Sichtkontakt zur Tabellenspitze, aber in der Endabrechnung kann es gut möglich sein, dass wir auf fremde Schützenhilfe angewiesen sind. Die Mitkonkurrenten aus Kaufugen setzten in Ahnatal mit 1,5:4,5 in Punkto Aufstieg ein klares Zeichen, während Bad Sooden Allendorf in Vellmar beim 2,5:3,5 mit einem blauen Auge davon gekommen ist. Zum Spieltag, während unser Kreisliga Team in Parterre des Bürgertreff gegen SV Arolsen 3 schon relativ früh mit 3:1 ihren Sieg feiern konnte, musste sich unsere Erste im Bezirksligaduell gegen die zweite Mannschaft des SV Arolsen im 1. Stock noch lange und zäh quälen.
Auch beim 3. Spieltag konnten wir nicht in Bestbesetzung antreten, unser erstes Brett mit Michel Wiktorczyk war kurzfristig krankheitsbedingt nicht Einsatzfähig, er musste ersetzt werden. In dieser Begegnung wurde einiges geboten, zwei Miniaturen einmal mit 11 Zügen und im zweiten Fall mit 17 blieben die Punkte in Hann. Münden, der Rest bestand in Daumen drücken und Nerven behalten. Alle restlichen Partien standen unklar.
Brett 1: Wiederum nahm Pawel Mykietyszyn am Spitzenbrett Platz und beendete gegen Guido Göttling mit einem Paukenschlag nach nur 11Zügen sowie einem weithin hörbaren Schachmatt seine Partie. Vom ersten Zug an setzte Pawel seinen Gegner derart unter Druck, nach kurzer Zeit drohte entweder Materialverlust oder Matt sodas der Gegner die Verhaftung seiner Majestät übersah
Brett 2: Moritz Thiel noch mit Wut im Bauch aus der letzten Partie in Kaufungen, die er unnötigerweise verlor, wollte auch er wie Pawel mit seinem Gegner Peter Reich kurzen Prozess machen, allerdings brauchte er 6 Züge länger um Münden mit 2:0 in Führung zubringen. In der schottischen Eröffnung hatte er die weißen Steine, der Gastspieler wählte die Variante mit Dh4 die Moritz sehr vertraut ist. Somit hing sein Gegenüber an der Angel und konnte nicht mehr entweichen, sodass auch hier der feindliche König umgelegt wurde. Soweit sind die Miniaturen abgehandelt.
Brett 3: Leider riss die Erfolgsserie aus der ersten und zweiten Runde von Nikolajus Sabuninas, gegen Rudolf Beisinghoff . Zeitnot sowie die zu passive Spielweise nutzte der Arolser aus, brachte dadurch die Hessen wieder zurück ins Spiel Nur noch 2:1 für Münden.
Brett 4: Erst einmal Aufatmen, Marc Schäfer konnte Friedrich Wagener zur Aufgabe zwingen. Zwar war dies am Anfang bis zum Mittelspiel nicht so klar, aber hier hatten wir das glückliche Ende für uns. 3 Zähler erreicht verlieren konnten wir nicht mehr, aber ein Unentschieden wäre für unser Vorhaben zu wenig, um Anschluss zur Tabellenspitze zuhalten war ein Gesamtsieg nötig
Brett 5: Trotz ungleichfarbiger Läufer im Endspiel konnte Norbert Niemeyer gegen Thomas Schön die Partie nicht halten und einem gegnerischen Bauern den Zutritt zur Grundreihe gestatten. Somit läuft er in dieser Saison weiterhin seiner Form hinterher. Arolen verkürzt auf 3:2 und letzte Partie mit Ersatzmann Nizar Issmail ist vollkommen unklar. Die Hessen hatten somit immer noch die Möglichkeit die Begegnung mit Remis beenden.
Brett 6: Nach langer Abwesenheit fügte sich Nizar Issmail gegen den Gast Harald Block wieder im ersten Team mit Erfolg ein. Allerdings konnte er zu Anfang seine Nervosität nicht ganz ablegen. Lange Zeit konnte man schlecht beurteilen wer am Ende die Nase vorn hat. Zum Schluss griff sein Kontrahent fehl, was Nizar in eine Gewinnstellung brachte, die er mit einem Sieg krönen konnte. Geschafft die Punkte bleiben in Münden.
Zum Abschluss, jetzt ist bis Februar eine längere Pause um Kraft für die nächste Aufgabe in Bad Sooden Allendorf zutanken. Zusammenhalt ist jetzt geboten, hier ist der schärfste Aufstiegskandidat unser Gegner, der auch gern in der Nordhessenliga spielen möchte. Dies wird unsere schwerste Begegnung werden, vielleicht hat die Schachgöttin Caissa ein Einsehen mit uns.

10. November 2019 Kreisliga West:3 Runde

Mündener Schachclub II
3
  SV Anderssen Arolsen III
1
Vladimir Rasan
1
  Florian Umlauf
0
Uwe Will
0
  Peter Junghans
1
Thomas Schopf
1
  Robert Wende
0
Paul Rasan
+
  Witold Umlauf
-

27. Oktober 2019, Bezirksliga 2. Runde:

SC Kaufungen 1
4
  Mündener Schachclub I
2
Manfred Müller
0
  Pawel Mykietyszyn
1
Vincent Kirchner
1
  Moritz Thiel
0
Bernhard Wander
0,5
  Nikolajus Sabuninas
0,5
Uwe Bebendorf
1
  Marc Schäfer
0
Martin Becker
1
  Norbert Niemeyer
0
Karsten Eiser
0,5
  Uwe Will
0,5
Partien

Wiederaufstieg Ade? Nach der misslungenen zweiten Runde gegen den starken Mitfavoriten aus Kaufungen sind die Chancen erheblich gesunken. Natürlich war die Enttäuschung direkt im Anschluss nach der Begegnung auf der Heimfahrt zu spüren. Zu allem Überfluss haben sich unsere nächsten Gäste aus Bad Arolsen im Heimspiel gegen SK Vellmar 1950 3 klar mit 5:1 durchgesetzt. Damit werden sie mit breiter Brust am 11. November gegen uns antreten und sind mit dem unerwarteten hohen Ergebnis keinesfalls zu unterschätzen. Gewarnt sind wir, aber diesmal können wir endlich in Bestbesetzung uns dieser Aufgabe an den Brettern stellen.
Lange ist es her, dass beide Teams aufeinander trafen, in der Saison 2008 Nordhessenliga musste der MSC ebenfalls zu den Gastgebern anreisen. Allerdings war an diesem letzten Spieltag der bittere Abstieg schon beziegelt. Das hielt aber die Kaufunger nicht davon ab uns mit einer schmerzhaften Niederlage von 1,5:6,5 auf den Heimweg zuschicken. Pawel Mykietyszyn spielte zu der damaligen Zeit noch auf der anderen Seite. Zwischen ihm und dem damaligen Mündener Spieler Frank Borchert kam es zu einer sehr spannenden und sehenswerten Partie.Danach kam es 11 Jahre lang zu keiner weiteren Auseinandersetzung mehr.
Zum Spielverlauf gegen SC Kaufungen, auch nach dem langen Zeitabschnitt konnten wir uns nicht revanchieren, die Partien aus Sicht der Mündener verliefen verkrampft und waren nicht von Fehlern befreit. Vielleicht spielte auch der Druck  unbedingt zu punkten eine entscheidende Rolle zu ungunsten gegen uns.

Brett 1: Michel Wiktorczyk war wegen einer Familienfeier verhindert, somit rutschte Pawel Mykietyszyn vor zum Spitzenbrett hier setze er sich gegen seinen ehemaligen Mannschaftskollegen ,dessen Spielweise ihm bekannt war, Manni Müller durch. Diesmal war der Verlauf der Begegnung nicht so spektakulär wie vor 11 Jahren. Aber er war der einzige Spieler im Mündener Team dem der Druck zum Wiederaufstieg völlig kalt ließ. In seiner klar strukturierten sowie soliden Partie hatte er immer das Heft fest in der Hand

Brett 2: Auch hier schien es gut für uns zu laufen, Moritz Thiel erreichte mit den schwarzen Steinen gegen Vincent Kirchner eine vorteilhafte Stellung. Nach einer wahren Abtauschlawine hatten beide Seiten nur noch Bauern auf dem Brett. Wie nervös im Anschluss beide Kontrahenten unverständlicher Weise waren zeigte sich abwechselnd im Fehlgreifen, sodass von einem zum nächsten Zug eine Gewinn- und sofort darauf eine Verluststellung auf dem Brett stand. Leider für uns unterlief Moritz der letzte Fehler, der sodann von Vincent Kirchner mit dem Punktgewinn für Kaufungen bestraft wurde.

Brett 3: Hoffnung auf die volle Punktzahl besaß Nikolajus Sabuninas gegen Bernhard Wander. Mit Weiß spielte Nikolajus nicht mehr so defensiv wie in der Vergangenheit. Auch das ewige Gespenst der Zeitnot wurde diesmal vertrieben. Bis zum Endspiel hatte er einen Bauern für die Initiative weniger, den er aber wieder zurück erobern konnte. Mit jetzt selbst im Besitz eines Mehrbauer und auch der besseren Struktur von den Burschen keimte Hoffnung auf. Allerdings waren jeweils noch ein Springer und die Damen im Spiel. Es ist ja bekannt, das die Damenendspiele ihre eigenen Gesetze, haben denn die feindliche Dame konnte den Monarchen von Nikolajus ständig belästigen, dem er sich nicht mehr entziehen konnte. Somit leider nur einen halben Zähler

Brett 4 und 5: Mit Marc Schäfer gegen Uwe Bebendorf sowie Norbert Niemeyer gegen Martin Becker blieben die Punkte in jeweils einer blutleeren Partie bei den Nordhessen

Brett 6: Ersatzspieler Uwe Will kehrte wieder mit einem Teilerfolg in die Erste zurück, aber auch er konnte leider nur durch seine Punkteteilung gegen Karsten Eiser ein bisschen. Ergebniskorrektur betrieben. Er stand stets im Laufe der Partie leicht besser, jedoch war der Gesamtsieg für die Gastgeber unter Dach und Fach, somit ist es verständlich das sein Gegner alles abtauschte was er erwischen konnte. Am Ende blieben nur noch beide Könige auf dem Brett

Zum Abschluss:Um unser Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, müssen wir im Heimspiel gegen die Residenzstädter punkten, das wird eine Herkulesaufgabe werden. Wir müssen jetzt die Köpfe zusammen stecken uns wieder motivieren nur so kann es was werden

27. Oktober 2019 Kreisliga West:2 Runde

SV Caissa Kassel 4
2,5
  Mündener Schachclub II
1,5
Swantje Kind
1
  Vladimir Rasan
0
Jannis Rödel
0
  Joachim Block
1
Philipp Mester
1
  Thomas Schopf
0
Svetlana Simukova
0,5
  Paul Rasan
0,5

Impressionen vom 2. Spieltag bei dem Gastgeber SV Caissa Kassel 4

Cassia 4 MSC 2 Caissa 4 MSC 2 Caissa MSC
     
Caissa MSC Caissa MSC Caissa MSC
     
Caissa MSC Caissa MSC Caissa MSC

Fotos von Günther Preuß

22. September 2019, Bezirksliga 1. Runde:

Mündener Schachclub I
4
  Schachclub Ahnatal I
2
Michel Wiktorczyk
1
  Wolfgang Schnellenpfeil
0
Pawel Mykietyszyn
0,5
  Berthold Scheffczyk
0,5
Nikolajus Sabuninas
1
  Milanko Grcic
0
Marc Schäfer
1
  Wolfgang Hartleib
0
Norbert Niemeyer
0,5
  Rolf Both
0,5
Joachim Block
0
  Wolfram Schmidt
1
Partien

Hausaufgabe erfüllt: Um den anvisierten Wiederaufstieg in die Nordhessenliga im Auge zu behalten, war im Vorfeld ein Sieg gegen den Mitabsteiger SC Ahnatal aus der Vorsaison fest eingeplant. Mit 4: 2 wurde diese Vorgabe, nicht in Bestbesetzung, zum Saisonauftakt erfüllt.

Einige Worte zu Anfang neben dem ersten Spieltag von der Bezirks- u. Kreisliga West. Nicht so groß wie die Wiesn in München war der parallel bei Kaiserwetter angebotene Bauernmarkt in der Innenstadt, unweit vom Vereinslokal entfernt, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit einer extremen Menschenmenge führte. Solange ich in Münden wohne habe ich ein solches Chaos noch nie erlebt. Sämtliche Parkplätze waren besetzt, selbst weit außerhalb der Stadt gab es keine Möglichkeit. Die Polizei verteilte (unverständlicherweise) viele Knöllchen und hatte alle Hände voll zutun um den Verkehr in den Griff zubekommen. Hann. Münden platzte aus allen Nähten. Glücklicherweise war der Geräuschpegel in den Turnierräumen nicht störend, sodass die Veranstaltung ordnungsgemäß durchgeführt werden konnte. Im Zeitalter von Handys bzw. Smartphons boten die Verantwortlichen des Mündener SC an, den Spielbeginn um eine Stunde zu verschieben, damit alle Gastspieler unversehrt den Bürgertreff erreichen konnten. Auf diesen Wege sagt der MSC an alle Beteiligten für die Umstände Entschuldigung, allerdings haben wir selbst nicht mit solchen chaotischen Verhältnissen gerechnet.  Um sich von all den Strapazen zu erholen, gab es den Bauernmarkt angemessen, auch bei uns Kürbiscremsuppe, sowie Pflaumen- u. Apfelkuchen, vielen Dank an die fleißigen (Bienen) Helferinnen.

Doch nun zum Wesentlichen, Schach wurde auch gespielt. Trotz aller im Vorbericht genannten Widrigkeiten erreichten die Gäste aus Ahnatal sowie Baunatal kurz nach 14.00 Uhr unsere Spielstätte. Somit konnten mit einigen Veränderungen im neuen Spielbetrieb, hauptsächlich der Zeitmodus, die Messer gewetzt werden. Durch die komplizierte Technik, leider mussten die neu angeschafften Uhren manuell eingestellt werden, gab es in der zweiten Zeitperiode ein Problem mit dem 30 Sekunden Bonus. Bei der Begrüßung der Gäste wiesen wir darauf hin, dass es zu eventuellen Problemen mit der neuen Technik kommen könnte. Glücklicherweise gab keine Proteste, obwohl im zweiten Zeitabschnitt die Einstellung nicht korrekt war.

Dadurch dass wir nicht in Bestbesetzung – Moritz Thiel an Brett drei war verhindert – antraten, fiel das Ergebnis nicht ganz so klar aus, wie in der Vorsaison aus der Nordhessenliga, welches wir bei 8 Spielern mit 7: 1 gewannen. Aber mit dem Resultat von 4: 2 spielen wir vorne mit, belegen derzeit Rang drei mit einem halben Brettpunkt Abstand zu führenden schärfsten Mitfavoriten von Bad Sooden Allendorf und Kaufungen.

Brett 2: Pawel Mykietyszyn erzielte gegen den Gast aus Ahnatal Dr. Berthold Scheffczyk mit den weißen Steinen als erster ein Remis. In der Phillidor-Verteidigung versuchte Pawel die Initiative an sich zu reißen, was ihm auch zeitweise gelang, doch sein nominell schwächere Gegner wehrte sich mit Haut und Haar, konnte den Druck aus der Stellung nehmen und bei einem ungleichen Läuferendspiel die Punkteteilung erzwingen.

Brett 4: Unser Teamkapitän, als Anziehender, Marc Schäfer brachte die Drei -Flüsse Städter gegen Wolfgang Hartlieb in Führung. Hier stand die Englische Eröffnung auf dem Brett. Im Mittelspiel entschieden die zentralen d- und e Linien, zugunsten für Marc, er konnte mit seinen schweren Geschützen diese besetzen und im Anschluss mit seinen leichten Figuren in die feindliche Stellung eindringen. Auch hier gab es ebenfalls ein Läuferendspiel, allerdings ein Gleichfarbliches. Durch geschicktes manövrieren seitens von Marc musste der Gegner seine letzte Figur opfern, aber auch dies konnte die Niederlage nicht abwehren, ein Bauer schaffte es die gegnerische Grundreihe zu betreten

Brett 6: Hier kämpften die Ersatzspieler (auch SC Ahnatal war nicht in Stammbesetzung angetreten) gegeneinander. Allerdings boten die Gäste mit Wolfram Schmidt (DWZ 1739) gegen unseren Vereinsvorsitzenden Joachim Block einen dicken Brocken auf. Zwar hielt Joachim als Weißspieler lange im Damengambit mit, hatte sogar teilweise im Mittelspiel kleinen Vorteil, den er aber nicht halten konnte. Leider unterlief ihm eine Ungenauigkeit, welche eine Figur und einige Züge später die Partie kostete.

Brett 1: Unsere Schachmaschine, Michel Wiktorczyk, hatte sich gut gegen seinen Kontrahenten Wolfgang Schnellenpfeil vorbereitet. Als Nachziehender konnte er aber nicht vermeiden, dass sein Gegenüber immer leicht vorne lag. Spiel entscheidend auch hier die zentraledie e Linie. Erst ab den 31 Zug konnte Michel das Ruder herumreißen und die Initiative übernehmen sowie die gewonnene e-Line als Sprungbrett zum Einbruch in die Königsstellung auf dem Damenflügel nutzen. Den Vorteil gab er nicht mehr aus den Händen Zweiter voller Zähler auf dem Konto der Mündener

Brett 3: Wiederum die Plage mit der schrecklichen Zeitnot von Nikolajus Sabuninas gegen Milanko Grcic. Durch den berichteten Fehler zu Anfang mit den neu angeschafften Digitaluhren kam Nikolajus in große Schwierigkeiten. Zum Glück für uns konnte unser Spitzenbrett mit Michel die Uhr manuell korrekt  einstellen, brachte den 30 Sekunden Bonus zum laufen. Wie wir Nikolajus kennen spielte er defensiv lauernd aufs Kontern. Sein Gegner war nominell auch ein dicker Fisch ( Elo 1925). Durch seine kompakte Spielanlage erreichte unser drittes Brett  nach dem 13. Zug Vorteil und baute diesen im Laufe der Partie Stück für Stück aus. Am Schluss gab es ein Damenendspiel, hier erzwang er eine Gewinnstellung mit zwei Mehrbauern – verbundene Freibauern – auf der Damenseite . Trotz knapper Zeit brachte er Gewinn über die Ziellinie, ein weiterer wichtiger Punkt blieb in Münden. Aber wie sooft bei ihm, hier musste man starke Nerven behalten.

Brett 5: Norbert Niemeyer (in Zukunft erhält er noch den Posten als Verteidigungsminister) wählte die Russische –Verteidigung gegen den Gast Rolf Both. Ein bekannter Großmeister, Vladimir Hort, erklärte in einem Interview mal, dass wir Schachspieler leidensfähig sind und uns stundenlang walken und kneten lassen. Dies musste Norbert im ganzen Spiel über sich ergehen lassen. Die Begegnung endete zwar remis, aber das war keineswegs geschoben, ganz im Gegenteil Ahnatal musste punkten. Bei heterogenen Rochaden hatte der weiße Monarch etwas mehr Schutz in seiner Festung, während Norberts schwarzer Chef sehr luftig stand. Ständig drückte Rolf Both gegen den mitten im Kampfgetümmel stehenden König, Norbert wehrte sich aktiv, musste seine Dame eintauschen gegen die beiden feindlichen Türme. Zum Schluss erreichte er mit seinen restlichen Figuren eine Festung, zwar konnte die feindliche Dame seinen König ständig belästigen, aber der gegnerische König konnte nicht mit ins Kampfgeschehen eingreifen. Geschafft Remis

Zum Abschluss: Saisonauftakt gelungen, jetzt schon am zweiten Spieltag haben wir in Kaufungen mit dem hiesigen Schachverein einen richtigen Gradmesser vor der Brust. Hier wird es sich zeigen wo in Zukunft der Weg hinführt. Hoffentlich bleibt der Kampfgeist auch in der Fremde erhalten. Also auf geht’s Bericht Norbert Niemeyer

22. September 2019 Kreisliga West:1 Runde

Mündener Schachclub II
1,5
  Schachklub Baunatal II
2,5
Vladimir Rasan
0
  Willi Kirsch
1
Rudi Credner
0
  Winfried Kirsch
1
Uwe Will
1
  Zvonimir Radnic
0
Paul Rasan
0,5
  Hans Joachim Hallas
0,5

Eine Punkteteilung war möglich: Auch beim zweiten Mündener Team einige Worte im Vorfeld. Mit etwas Verspätung konnte die Begegnung gegen SK Baunatal gestartet werden. Ursache auch hier Probleme mit den neuen Uhren Erwähnenswert der Vorfall am Spitzenbrett zwischen Vladimir Rasan und dem Gast Willi Kirsch. Ein unkorrekter Zug; Vladimir rochierte lang, allerdings zog er mit seinem König über das Schach gegebene Feld des feindlichen Springers hinweg. Beide Spieler bemerkten diesen Fehler nicht, daher gab es Seitens der Beteiligten keine Reklamation. Aber ein Kiebitz mischte sich in die laufende Partie ein. Nicht umsonst heißt es, Kiebitz halt die Goschen sonst wird’s du verdroschen. Unser Schiedsrichter Norbert Niemeyer war vor Ort, musste aber selbst im Bezirksliga Team spielen, bekam daher von diesen Vorgang nichts mit. Bedauerlicherweise wurde er nicht, um den Fall zuklären, ans betroffene Brett geholt. Unrichtig war es Seitens der Gäste bei dieser Partie auf Verlust zu reklamieren. Im Spielbetrieb wenden wir die FIDE Regeln an, laut dieser kommen die § 4 und § 7 Gangart der Figuren sowie unkorrekte Züge zum tragen. Bezugnehmend zu diesem Ereignis wäre die Partie weitergelaufen. Der Verursacher hätte eine Zeitstrafe von zwei Minuten erhalten, sein König musste sodann einen korrekten Zug ausführen. Natürlich wird im Wiederholungsfall die Partie genullt. Bei dem zweiten Brett zwischen dem Mannschaftsführer Rudi Credner gegen unser ehemaliges Mitglied Winfried Kirsch war nichts zu holen. Erfreulich, Uwe Will hatte seinen Kontrahenten Zvonimir Radnic fest im Griff, überspielte ihn und verbuchte somit den vollen Punkt. Unser Jüngster, Paul Rasan - noch beflügelt vom Sieg im Vereinsturnier – erreichte durch seine solide Eröffnungsbehandlung eine vorteilhafte Stellung, die er noch im weiteren Verlauf verstärkte. Es hätte zum Gewinn gereicht, aber hier schätze er die Position falsch ein und lies den Gegner mit einem Remis vom Haken. Trotzdem Paul Daumen hoch. Schade die Punkte blieben nicht in Münden, sondern wanderten zu den VW Städtern

5. März 2019, Nordhessenliga 9. Runde:

Grauer Turm Fritzlar I
6,5
  Mündener Schachclub I
1,5
Ulrich Weiß
1
  Pawel Mykietyszyn
0
Michael Gurnik
1
  Moritz Thiel
0
Volker Zuschlag
0
  Michel Wiktorczyk
1
Achmat Salachov
1
  Norbert Niemeyer
0
Timo Mausinbaev
1
  Nikolajus Sabuninas
0
Hartmut Pallesche
0,5
  Marc Schäfer
0,5
Torsten Schmidt
1
  Joachim Block
0
Christoph Gurnik
1
  Nazar Issmail
0

Partien
Alles Daumendrücken reichte nicht: Leider konnte der Abstieg nicht abgewehrt werden. Wie dicht Freude und Leid beieinander liegen musste unser Team am eigenen Leibe erfahren. Nachdem ein Tag zuvor im Nachholspiel gegen die Gäste aus Ahnatal ein klarer Sieg mit 7:1 gefeiert wurde, wollte kein Spieler mehr was zum Thema Abstieg wissen. Die Tür zum weiteren Verbleibt in der Nordhessenliga wurde hierdurch weit auf gestoßen. Vielleicht war die Euphorie zu groß im Team, - ja wir schaffen es war das Motto. Eine Niederlage gegen Fritzlar wurde nicht in Erwägung gezogen, wenn es schlecht läuft könnte auch ein Remis reichen um weiter in der höchsten Klasse aus dem Bezirk zu verbleiben, wurde gerechnet denn mit uns mussten Homberg,  Cassia Kassel und Wehleiden bangen. All unsere Mitleidenden nahmen den hohen Sieg vom Vortag mit Erstauen zur Kenntnis. Schachfreund Frank Huneck von Wehlheiden drückte mir aus das ihn das Ergebnis erschrocken hatte und sein Team nun wieder mit den Abstiegsstrudel gezogen wurde. Nun gut von der Papierform hatte er ja Recht denn sie hatten den stärkeren Gegner mit SV Anderssen Arolsen, die neben den Schachfreunden Korbach um den Aufstieg zur Landesklasse kämpfen.

Zum Spielverlauf: Bedauerlicherweise konnten wir den Schwung, die Leichtigkeit und die positiven Momente vom Samstag am Sonntag nicht mit übernehmen. Positiv Michel Wiktorczyk der wiederum eine starke Partie gegen Volker Zuschlag zeigte, ihn überspielte und verdient einen weiteren Sieg verbuchte. Er ist der einzige Mündener Spieler der keine Partie in der Saison verlor. Das ist eine gewaltige Leistung, Michel, Gratulation !!! Einen schlechten Tag hatten Pawel Mykietyszyn und Moritz Thiel, denen diesmal ungewohnt jeweils einen grober Schnitzer unterlief und sie sich geschlagen geben mussten. Auch hier möchte ich keine Kritik geben denn beiden haben viele wichtige Punkte im Ligabetrieb erzielt. Einzig Marc Schäfer konnte durch seine Punkteteilung gegen Hartmut Pallesche etwas Ergebniskosmetik betreiben. Über die weiteren Bretter kann man nicht viel schreiben, Fakt ist das alle hinter ihren Erwartungen spielten. Natürlich sind wir alle geschockt, traurig und enttäuscht dass es nun Realität ist, dass wir die Nordhessenliga verlassen müssen. Im Nachgang werden in naher Zukunft Gespräche mit der ersten Mannschaft stattfinden wie es weitergeht.

Spannung und eine Überraschung an der Tabellenspitze: Hier hatten die Schachfreunde Korbach die größten Chancen den Aufstieg zu verwirklichen. Der SV Anderssen Arolsen konnte nur noch die Meisterschaft durch Schützenhilfe seitens SVG Caissa Kassel erreichen. Tatsächlich brachte das Team aus Kassel den haushohen Favorit ins Straucheln. Diese Leistung ist besonders beachtenswert da der Außenseiter mit einem Spieler weniger – Brett 2 wurde nicht besetzt – gegen Korbach ein Unentschieden erreichte. Aber dieses Ergebnis reichte für Kassel nicht, auch sie müssen den bitteren Weg in die Bezirksliga antreten, während Arolsen seine Hausaufgaben mit 6: 2 gegen Wehlheiden erfüllte. Somit kam Korbach mit einem blauen Auge davon und konnte mit einem knappen Vorsprung die Tabellenführung verteidigen, was nun zum Aufstieg in die Landesklasse berechtigt. Der Mündener Schachclub gratuliert Korbach zu diesem Erfolg. Trotz der ebenfall hohen Niederlage konnte Wehlheiden auch hauchdünn das Abstiegsgespenst verjagen. Etwas enttäuschte Gesichter bei den  Zweitplatzierten SV Arolsen die auch den Aufstieg im Visier hatten

Zum Positiven: Die Räumlichkeiten sowie die digitale Übertragung im Internet bei Chess 24 und das angebotene Catering fanden großen Anklang mit viel Lob. Weiterhin waren viele Kiebitze vor Ort, die mit Spannung um den Aufstieg und am Tabellenende die Partien verfolgten. Einige Schachfreunde sprachen mich auch an mit der Bitte in der nächsten Saison an diesem Ort wieder eine zentrale Runde auszurichten. Na gern, aber bei aller Freude leider haben die Spieler von Fritzlar unsere Party etwas verhagelt.

Zum Schluss: Man soll jetzt nicht alles am letzten Spieltag festmachen. Zu Anfang wurden viele Punkte verschenkt. Als Neuling hat man es schwer den Druck gegen den Abstieg stand zuhalten. Wichtig ist es jetzt das wir alles erst einmal sacken lassen, etwas Ruhe finden, uns wieder neu sammeln.
Um eine solche Veranstaltung durch führen zu können geht es nicht ohne Hilfe und Unterstützung. Vielen Dank an die Mündener Sparkasse sowie der Bäckerei Mengel weiterhin den Helfern Helmut Schumacher (Digitaler Schachtechnik) Rudi Credner, Vladimir Rasan, Thomas Schopf,  Marc Schäfer, Moritz Thiel und Viktor Gukasjan (Auf – Abbau in der Halle) sowie den fleißigen Bienen am Catering  und Kuchenspenderinnen Gerlinde Fischer, Natascha Rasan und Erika Kroll
Bericht Norbert Niemeyer

5. Mai 2019 Kreisliga West:9 Runde

Grauer Turm Fritzlar II
2
  Mündener Schachclub II
2
Ole Armbruster
1
  Viktor Gukasjan
0
Maximilian Weber
0,5
  Vladimir Rasan
0,5
Arseny Omelchenko
0,5
  Paul Rasan
0,5
Ben Krück
0
  Lasse Schlottmann
1

4. Mai 2019, Nordhessenliga 8. Runde:

Mündener Schachclub I
7
  Ahnataler SC 1969 (ASC69) 1
1
Pawel Mykietyszyn
1
  Wolfgang Schnellenpfeil
0
Michel Wiktorczyk
1
  Wolfram Schmidt
0
Moritz Thiel
1
  Egor Dudenko
0
Norbert Niemeyer
1
  Wolfgang Hartleib
0
Nikolajus Sabuninas
0,5
  Milanko Grcic
0,5
Marc Schäfer
0
  Adelbert Iltisberger
0
Joachim Block
0,5
  Sven Meiss
0,5
Nazar Issmail
0
  Berthold Scheffczyk
0
Partien

Mission Klassenerhalt in Hann.Münden ... Ahnatal zu Gast beim Mündener SC - Mehr Abstieg geht nicht !!!
Vorwort: Ein Dank nochmal an dieser Stelle an Ahnatal, die einer Spielverlegung zustimmten. Somit kommt es einen Tag vor der zentralen Schlussrunde in Hedemünden zum Nachholspiel der Tabellenschlusslichter. Die Gäste aus Ahnatal belegten derzeit den letzten Platz der Nordhessenliga. Rechnerisch ist der Klassenerhalt noch möglich, aber dafür benötigt es schon ein kleines Wunder. Ganz anders die Situation der Gastgeber. Die Mündener sind zwar Vorletzter haben aber den Klassenerhalt mit zwei Siegen in den beiden Spielen noch selbst in der Hand.
Zum Spiel: Voller Euphorie empfangen die Mündener die Gäste aus Ahnatal. Man hat sich viel vorgenommen, das Wort Abstieg will hier niemand hören. Aber auch die Gäste, die leider auf den Ex Mündener Spieler Jörg Becker aus gesundheitlichen Gründen verzichten müssen, reisten mit ihrem stärksten Team an. An Brett 8 nominierten sie sogar ihren stärksten Ersatzspieler mit DWZ 1700+
Brett 7: An Brett 7 sitzen sich Sven Meiss (Ahnatal) und Joachim Block (Münden) gegenüber. Nach einer ruhigen Abwicklung in der italienischen Eröffnung bietet Sven Meiss bereits nach 14 Zügen Remis an. Joachim Block nimmt an, somit steht es früh 0,5 : 0,5 ...
Brett 6: Marc Schäfer (Münden) spielt hier mit Weiß gegen gegen Adelbert Iltisberger.So ruhig wie im ersten Spiel sollte es hier nicht weitergehen. Marc erkämpft nach schönem Manöver ein Bauernvorteil. Doch wer dachte, dass er diesen jetzt ins Ziel retten möchte sah sich getäuscht. Marc sucht weiter die Offensive und gewinnt noch die Qualität, das ist dann genug für seinen Gegner und er gibt auf. 1,5 : 0,5 für Münden zu diesem Zeitpunkt ...
Brett 8: Der Mündener Neuzugang Nazar Issmail bekommt es hier an Brett 8 wie bereits erwähnt mit dem 1712 DWZ starken Berthold Scheffczyk zu tun. Nazar, der noch keine DWZ hat, weil er erst sein drittes Turnierspiel spielt, sorgt für die größte Überraschung am heutigen Tag. Nach der französischen Eröffnung übernimmt Berthold Scheffczyk mit Schwarz das Komando, er entscheidet sich für einen furiosen Angriff am Königsflügel und verzichtet auf die Rochade und Königssicherheit. Während man vermuten könnte, dass der unerfahrene Mündener jetzt einbrechen würde, kommt es ganz anders. Er verteidigt lange und konsequent ehe er zum Gegenangriff übergeht. Er opfert seinen Springer gegen drei verbundene Freibauern. Von nun an ist Weiß hier am Drücker und Schwarz hält dem Druck nicht mehr lange stand. Lob für diese qualitativ gute Partie - 2,5 : 0,5 steht es nun für Münden
Brett 4: Aktuell steht es 2,5 : 0,5 für Münden. die Euphorie springt auch auf die anderen Mitspieler über ... 2 Brettpunkte fehlen jetzt noch zum Sieg. An Brett 4 spielt Norbert Niemeyer gegen den gut hundert DWZ Punkte stärkeren Wolfgang Hartleib. Norbert, der seit Wochen nur noch vom Klassenerhalt spricht, sitzt voller Vorfreude seinem Kontrahenten gegenüber. Der Druck ist groß, denn seine Ergebnisse waren diese Saison noch nicht zufreidenstellend für den ergeizigen Mündener. Doch steht er dem Druck stand, gewinnt die Qualität, nachdem er seinen Gegner mit 4 Springerzügen schwindelig gespielt hat. Danach spielt Norbert konzentiert und abwartend weiter. Hauptsache jetzt keinen Fehler mehr machen... Und es zahlt sich aus. Wolfgang Hartleib leistet sich weiter Ungenauigkeiten und muss letztlich die Partie aufgeben. Gratulation an Norbert.
Brett 3: 3,5 : 0,5 steht´s jetzt für den Mündener SC. Der Sieg zum greifen Nahe. An Brett drei spielt Moritz Thiel gegen den ca. 400 DWZ Punkte schwächeren Gastspieler Egor Dudenko. Klare Sache dürfte man meinen, naja vom Papier her, Moritz wählt mit Schwarz die sizilianische Verteidigung. Während Weiß hier relativ gut aus der Eröffnung kommt, kippt das Spiel mit der Dauer des Spiel. Moritz entscheidet sich für die große Rochade und Angriff am Königsflügel. Der Druck wird mit der Zeit größer und größer und Egor leistet sich mehere Ungenauigkeiten, sodass Moritz am Ende den Sieg einfährt und damit ist klar, dass die Mündener heute als Sieger nach Hause gehen und in dem Moment ist Ahnatal auch abgestiegen.
Brett 2: Nach dem der Sieg am heutigen Tage feststeht, geht es jetzt noch um wichtige Brettpunkte für Münden. Diese können morgen über Abstieg oder Klassenerhalt entscheiden. An Brett 2 spielt der Mündener Michel Wiktorczyk mit Weiß gegen Wolfram Schmidt. Auch hier gibt es die italienische Eröffnung. Michel übernimmt von Beginn an das Zepter am Brett und steht nach wenigen Zügen schon mit großen Stellungsvorteil dar. Schwarz hält hier nicht lange dem Druck stand und opfert letztlich eine Leichtfigur um Gegenspiel am Königsflügel zu erhalten. Michel spielt die Partie gegen einen verbissenen Gegner, der bis zum Ende alles versucht, quasi fehlerfrei zu Ende und stellt das Ergebnis auf 5,5 : 05
Brett 5: Hier sitzen sich Milanko Grcic (Ahnatal) und Nikolajus Sabuninas (Münden) gegenüber. Nikolajus wählt mit Schwarz eine sehr defensive Strategie. Zwar steht Weiß hier im Laufe des Spieles deutlich besser, doch am Ende einigen sich die Kontrahenten unter akuter Zeitnot seitens Sabuninas auf Remis 6,0 : 1,0
Brett 1: An Brett 1 gibt es heute eine Marathon Partie. Während die meisten schon wieder Zuhause sind, spielen Münden´s Pawel Mykietyszyn und Wolfgang Schnellenpfeil noch immer ihre Partie. Wolfgang Schnellenpfeil eröffnet mit Weiß mit dem Damengambit und entscheidet sich früh und zweifelhaft auf den Verzicht einer Rochade, indem er den König auf f1 zieht. Pawel lässt sich nicht lange bitten und startet einen sehr starken Doppelspringer Angriff und geht aus diesem mit 3 Mehrbauern hervor. Diesen Vorteil muss er dann lang ins Ziel verteidigen, doch es gelingt am Ende und damit ist das Endergebnis des Tages 7:1 für Münden !!!!!!
Schlusswort: Dieser Sieg, vor allem in der Höhe ist eine echte Kampfansage an die Konkurrenz. Der Mündener SC lebt und ist bereit zu kämpfen. Wir wollen die Euphorie vom heutigen Sieg auch moren in die zentrale Runde mitnehmen. Aktuell sind wir Siebter in der Tabelle. Mit einem Sieg gegen Fritzlar ist der Klassenerhalt perfekt. Bei jedem anderen Ergebnis müssen wir schauen, was die Konkurrenz aus Wehlheiden, Homberg und Caissa Kassel macht
Bericht Michel Wiktorczyk

24. Februar 2019 Kreisliga West: 8 Runde

Mündener Schachclub II
0
  SF Bad Emstal 4
4
Vladimir Rasan
0
  Andreas Haan
1
Rudolf Credner
0
  Carsten Kumm
1
Paul Rasan
0
  Anton Tadler
1
Lasse Schlottmann
0
  Viktor Fleimann
1

24. März 2019, Nordhessenliga 7. Runde:

SK Vellmar 1950 2
5,5
  Mündener Schachclub I
2,5
Frank Gundlach
0,5
  Pawel Mykietyszyn
0,5
Henri Johanne Blaschke
0,5
  Moritz Thiel
0,5
Alexander Wehr
1
  Norbert Niemeyer
0
Fiorino Calci
0
  Marc Schäfer
1
Cornelia Moritz
0,5
  Joachim Block
0,5
Carsten Thurau
1
  Patricia Maar
0
Andreas Wagner
1
  Felicitas Maar
0
Klaus Mueller
1
  Nazar Issmail
0
Partien

Nordhessenliga Ade? Leider muss sich das Nordhessenteam zum derzeitigen Moment mit diesem Gedanken beschäftigen. Ausfälle durch Krankheit von Leistungsträgern konnten nicht kompensiert werden, dafür fehlt dem MSC die notwendige Spielerdecke. In der laufenden Saison behaupteten sich lediglich die ersten drei Bretter mit Pawel Mykietyszyn, Michel Wiktorczyk sowie Moritz Thiel in der höchsten Klasse aus dem Bezirk, sie erzielten jeweils wichtige Brettpunkte. An den weiteren Brettern zeigte sich, dass die gemeldeten Spieler überfordert sind. Auch mangelnde Erfahrung im Abstiegskampf spielt eine wichtige Rolle – in der Vorsaison konnten mit dem Aufstieg aus der Bezirksliga viele Siege gefeiert werden – die dem einen oder anderen Spieler fremd sind. Immer dass Abstiegsgespenst im Nacken sowie die Unsicherheit nicht zu verlieren konnten nicht von allen Mündener Spieler abgelegt werden. Ein gemeinsames Zusammensein der Mannschaft am Tage zuvor mit  Essen beim Chinesen konnte das Blatt auch nicht wenden.Natürlich schmeckt der Kelch bitter  fünf Niederlagen, davon vier in Folge. Bei allen klaren Worten möchte ich doch jetzt zum siebten Spieltag einen Bericht abgeben. Wiederum konnte der MSC nicht in Bestbesetzung – allerdings fehlten auch beim Gastgeber die beiden Spitzenspieler – antreten. Gegen nominell stärkere Gegner trennten sich Pawel Mykietyszyn gegen Frank Gundlach und Moritz Thiel, er rückte nach dem Ausfall von Michel Wiktorczyk, auf Brett zwei vor, gegen Henri Johanne Blaschke jeweils Remis. Mit ihrer Spielstärke unterstrichen sie wieder, dass  ihnen die Nordhessenliga liegt. Norbert Niemeyer  erzielte wieder keinen Punkt, musste sich auch gegen Alexander Wehr geschlagen geben und läuft derzeit seiner Form hinterher. Die Partie an Brett vier mit Marc Schäfer gegen Fiorino Calci spiegelte die Worte von der Einleitung des Berichtes wieder. In klarer Gewinnstellung teils mit einer Mehrfigur für Marc und am Schluss mit gewonnen Bauernendspiel tat sich Marc unheimlich schwer. Er fand im Laufe der Begegnung nicht immer die richtige Fortsetzung. Fast schaffte es noch der Gastgeberspieler auch diese Partie auszugleichen. Glücklicherweise hatte die Schachgötting Caissa ein einsehen und bescherte dem MSC den einzigen vollen Punkt. Auch die Reklamation seitens von Vellmar auf dreifache Zugwiederholung wurde widerlegt. Ein Lob an unseren Vorsitzenden Joachim Block, er trennte sich ebenfalls gegen die in der Wertung stärkere Gegnerin Cornelia Moritz remis. An den letzten drei Brettern waren die Mündener deutlich unterlegen, sodass das Ergebnis für die Gastgeber gerechtfertigt ist. Nach aller Kritik, ja eine minimale Chance zum Klassenerhalt – allerdings jetzt nicht ganz ohne fremde Schützenhilfe – besteht noch. Aber dann müssen die letzten beiden Begegnungen zuhause gegen SC Ahnatal und bei der zentralen Schlussrunde in Hedemünden gegen Grauer Turm Fritzlar gewonnen werden. Allerdings ist dieses Ziel nur in Bestbesetzung und mit größter Motivation möglich

24. März 2019 Kreisliga West:7 Runde

TG Wehhleiden 4
3
  Mündener Schachclub II
1
Peter Eduard Neumann
1
  Rudolf Credner
0
Marc Hintz
0
  Vladimir Rasan
1
Dieter Kaierle
1
  Paul Rasan
0
Dietmar Böhling
1
  Lasse Schlottmann
0

10. Februar 2019, Nordhessenliga 6. Runde:

Mündener Schachclub I
0,5
  SV Anderssen Arolsen
7,5
Pawel Mykietyszyn
0
  Constantin Vogel
1
Moritz Thiel
0
  Thomas Boelke
1
Norbert Niemeyer
0
  Hermann-Josef Henze
1
Nikolajus Sabuninas
0
  Gerd Brückmann
1
Marc Schäfer
0
  Torsten Fankhaenel
1
Joachim Block
0
  Moritz Ruhl
1
Felicitas Maar
0,5
  Marcel Ruhl
0,5
Patricia Maar
0
  Jürgen Wolf
1
Partien

Hier gab es keinen Blumentopf zu gewinnen: Klar, deutlich sowie sehr schmerzhaft fiel der sechste Spieltag gegen die Dreiflüsse Städter  aus. Von allen bisherigen Begegnungen der laufenden Saison zeigten die Residenzstädter von Bad Arolsen wer Chef im Ring ist. Ihr Namensgeber Adolf Anderssen hätte auf jeden Fall seine helle Freude gehabt wie das Team SV Arolsen  die Gastgeber den Mündener SC an die Wand spielte An dieser Stelle möchte ich Bezug auf den Artikel der Homepage unserer Gäste nehmen - Münden mühte sich, Arolsen holte die Punkte. Der SC Anderssen Arolsen befand sich lange Zeit in der Landesklasse, diese Erfahrung, sowie der feste Wille, Aufstieg  in der nächsten Saison war von jeden einzelnen Spieler zu sprühen. Alles in allem der MSC musste eine bittere Pille schlucken. Es fällt schwer bei einem solchen Ergebnis eine Kritik oder einige Worte über die Partien zu finden. Etwas Widerstand  leisteten die ersten drei Bretter, hier war vielleicht eine Ergebniskosmetik möglich gewesen. Die Punkteteilung   am siebten Brett war sehr Schmeichelhaft, als Kiebitz gewann man den Eindruck, dass die Gäste in dieser Miniatur - 17 Züge –etwas Mitleid mit uns hatten. Noch ein paar Worte zum störrischen Verhalten von Moritz Thiel – Artikel SV Arolsen -, sind in gewisser Weise verständlich. Der MSC kämpft um den Klassenerhalt, hierzu ist jeder Brettpunkt extrem wichtig, um in der kommenden Saison weiter in der höchsten Klasse des Bezirks zuspielen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt jedem Gegner das Leben schwer zu machen und keinen Punkt her schenken. Am Rande des Geschehen was auch nicht alle Tage vorkommt in jedem Team befand sich ein eineiiges Zwillingspaar, Arolsen die Brüder Ruhl und auf der Gegenseite die Schwestern Maar. Was kann man an positiven berichten? Die Atmosphäre  war neben den Brettern freundschaftlich, das Catering wurde sehr gut angenommen, sodass wenigstens die Vereinskasse sich an diesem Tage erfreuen konnte. Derzeit befinden wir uns im Abstiegstrudel, ruschten in der Tabelle einen weiteren Platz nach unten, drei Begegnungen stehen noch aus, die dicksten Brocken haben wir hinter uns. Im Tabellenkeller stehen fünf Teams dicht beieinander,  wir haben immer noch die Chance unser Ziel zu erreichen da die Mannschaften aus Vellmar, Ahnatal und in der  letzten zentralen Runde gegen Fritzlar mit uns auf Augenhöhe stehen.
Bericht SVA Arolsen

10. Februar 2019 Kreisliga West: 6 Runde

Mündener Schachclub II
3
  TG Wehhleiden 4
1
Rudolf Credner
1
  Eva Eurich
0
Viktor Gukasjan
,+
  Slobodan Mihailovic
-
Vladimir Rasan
+
  Nigel Warren
-
Paul Rasan
0
  Fabian Konstanski
1

20. Januar 2019, Nordhessenliga 5. Runde:

Homberger SC I
5,5
  Mündener Schachclub I
2,5
Tim Scheunemann
0
  Pawel Mykietyszyn
1
Frank Jäger
0,5
  Michel Wiktorczyk
0,5
Volker Pfaff
1
  Moritz Thiel
0
Jürgen Schmehl
1
  Norbert Niemeyer
0
Stefan Wiegand
0,5
  Nikolajus Sabuninas
0,5
Thomas Kimm
1
  Marc Schäfer
0
Ingo Hofmeier
0,5
  Felicitas Maar
0,5
Torsten Schmehl
1
  Patricia Maar
0
Partien

Als Neuling Lehrgeld bezahlt: Nach dem guten Start in die neue Saison blieben zum zweiten Mal in Folge die Punkte beim Gegner,  der MSC ist auf den harten Boden der Realität aufgeschlagen und befindet sich derzeit im Abstiegskampf. Die Gastgeber, der Hombeger SC trat in Bestbesetzung an, vom Spielverlauf geht das Ergebnis in Ordnung. Diesmal konnte der MSC vollzählig antreten. Erstmalig gingen die Maar Zwillinge Patricia und Felicitas für uns auf Punktejagd. Zum Spielverlauf, unsere Polenpower mit  Pawel Mykietyszyn und Michel Wiktorczyk erzielten an Brett eins und zwei 1,5 Punkte gegen starke Gegnerschaft. Nach Aussage von Pawel musste er sich gegen den Gastgeberspieler Tim Scheunemann gewaltig strecken, letztendlich konnte er sich durch Einzug eines Freibauern durchsetzen. Bisher gab Michel noch keinen Punkt ab, diesmal musste er sich durch Dauerschach gegen Frank Jäger zufrieden geben. Die Bretter drei und vier mit Moritz Thiel sowie  Norbert Niemeyer  griffen jeweils beide in den Eröffnungen fehl. Moritz mit den weißen Steinen gegen Volker Pfaff in der Französischen Verteidigung musste einen Bauernverlust beklagen. Auch ein Doppelbauer stellte sich bei ihm als Schwachstelle heraus. Diesen Nachteil lief er der gesamten Partie nach,und konnte diesen Nachteil nicht mehr kompensieren. Norbert erging es noch schlechter, der Verlust von zwei Bauern in der Aljechin Verteidigung gegen  Jürgen Schmehl waren zu viel, auch er musste sich nach langer Gegenwehr geschlagen geben. Man kennt es schon mit der Zeitnot bei Nikolajus Sabuninas gegen Stefan Wiegand. Auch hier behielt Nikolajus die Nerven, allerdings hatten die beiden Spieler nur noch wenige Sekungen auf ihrer Uhr. Beiden unterliefen in dieser Phase grobe Fehler Im Springerendspiel mit jeweils zwei verbundenen Freibauern auf unterschiedlichen Flügeln erzwang der Gastspieler Remis. Besser aus der Eröffnung kam Marc Schäfer gegen seinen Kontrahenten Thomas Kimm, aber im weiteren Verlauf schmolz der Vorteil dahin, eine feine Figurenopferkombination des Gastspielers endete mit unabwendbarem Matt. Unsere beiden Damen Felicitas erreichte in schlechterer Stellung mit den schwarzen Steinen ein Remis gegen Ingo Hofmeier, während ihre Zwillingsschwester  Patricia Maar die Zeit gegen Torsten Schmehl  mit nachteiliger Stellung überschritt. Jetzt müssen die beide Niederlagen aus unseren Köpfen, der nächste Gegner im Heimspiel ist der derzeitige Tabellenführer SV Andersen Arolsen, hier steht uns eine weitere schwere Aufgabe bevor. Um sich von den Abstiegsrängen zu verabschieden zählt jeder Brettpunkt, es bleibt zu hoffen dass, die Mannschaft sich von der Schockstarre lösen kann und wieder zu dem Kampfgeist wie zum Saisonstart zurück findet. Also auf geht`s

20. Januar 2019 Kreisliga West:5 Runde

TSV Wenigenhasungen I
2
  Mündener Schachclub II
2
Manfred Müller
1
  Viktor Gukasjan
0
Nina Quaß
0
  Rudolf Credner
1
Uwe Schwarz
1
  Vladimir Rasan
0
Angela Quaß
0
  Paul Rasan
1

16. Dezember 2018, Nordhessenliga 4. Runde:

Mündener Schachclub I
1,5
  Schach Klub Baunatal 1953 I
6,5
Michel Wiktorczyk
-
  Christian Belz
+
Pawel Mykietyszyn
1
  Christof Weyer
0
Moritz Thiel
-
  Alexej Sharikow
+
Norbert Niemeyer
0
  Mathias Pohl
1
Nikolajus Sabuninas
0,5
  Werner Meyn
0,5
Marc Schäfer
0
  Bodo Wuttke
1
Uwe Will
0
  Jörn Hödtke
1
Hazar Issmail
0
  Peter Gibhardt
1
Partien

Fairplay, gibt es das auch im Schach?
Bei einer Verletzung eines Spielers im Fußball kickt man oder gibt durch Einwurf den Ball dem Gegner zurück. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz, ich könnte hier mehr Beispiele aus anderen Sportarten aufzählen, aber das würde den Rahmen sprengen. Im Schach waren wir bisher der Meinung, das im Falle mit der Bitte um Verlegung einer Spielbegegnung dies kein Problem ist. In meiner langen Schachzeit ist mir ein solcher Fall nicht bekannt, in einem Notfall die harte Linie zu fahren. Nun gut, die Terminvergabe seitens  des Schachbezirks war nicht glücklich gewählt, natürlich braucht Baunatal genau so wie wir dringend jeden Punkt. Wir hoffen, dass wir mit den Geschenken in der Vorweihnachtszeit unseren Gästen zum Klassenerhalt verholfen haben. Geburtstage, wichtige bzw. wenig wichtige Einladungen, Theateraufführung sowie Vaterfreuden führten zu diesen Absagen im Team. Die Säulen mit Michel Wiktorczyk sowie Moritz Thiel, ebenfalls die Nachmeldung eines neuen noch nicht Turnier erfahrenen Spielers konnten nicht kompensiert werden. Der Eifer und das Feuer aus den voran gegangenen Begegnungen waren erloschen, ganz im Gegenteil eine gedrückte Stimmung nahmen der Mannschaft jeden Biss. Einzig Pawel Mykietyszyn und Nikolajus Sabuninas ließen sich durch diesen Vorfall nicht beirren und trugen zur Ergebniskosmetik bei. Pawel konnte durch eine Fesselung die Dame von Christof Weyer sowie postum die Partie gewinnen. Eine ausgeglichene Partie zwischen Nikolajus Sabuninas und Werner Meyn konnte von beiden Kontrahenten nicht zum Sieg umgesetzt werden, von daher Remis. Einen schlimmen Black out hatte Norbert Niemeyer gegen  Mathias Pohl. Lange stand auch diese Begegnung  auf Augenhöhe, aber bei einem Schachgebot stellte Norbert die Dame ein. Neuling Hazar Issmail verlor durch ungenaues Spiel in der Eröffnung gegen Peter Gibhardt einen Bauern. Konsequent und fehlerfrei verwaltete der Gastspieler seinen Vorteil, im Springerendspiel ging noch ein weiterer Bauer und somit auch diese Partie verloren. Marc Schäfer fand nicht ins Spiel, hatte gegen Bodo Wuttke nicht seinen besten Tag. Er ließ sich durch die Vertunsicherheit von der Mannschaft anstecken. Ein weiterer Punkt nahmen die Baunataler mit nach Hessen. Vielleicht hatte Uwe Will gegen Jörn Hödtke das Handtuch zu früh geworfen, hier wäre ein Weiterspielen noch möglich gewesen. Fazit: Das war ein absoluter Tiefpunkt für unser Team mit bitterem Beigeschmack. Jetzt muss es sich zeigen, dass wir wieder zu alter Stärke  zurück finden. In Homberg, unseren Tabellennachbarn, erwartet uns ein angeschlagener Gegner bei dem es keine Geschenke gibt. Wieder ein Spiel in dem jeder die Punkte dringend braucht, ein schwerer Weg liegt vor uns
Bericht von SK Baunatal

Mündener Schachclub II
0,5
  Schach Klub Baunatal 1953 II
3,5
Rudolf Credner
0
  Will Kirsch
1
Viktor Gukasjan
0,5
  Winfried Kirsch
0,5
Vladimir Rasan
-
  Zvonimir Radnic
+
Lasse Schlottmann
0
  Hans Joachim Hallas
1

25. November 2018, Nordhessenliga 3. Runde:

Mündener Schachclub I
5
  SAbt TG 1949 Wehlheiden II
3
Pawel Mykietyszyn
1
  Michael Mertens
0
Michel Wiktorczyk
1
  Uwe Pichl
0
Moritz Thiel
0,5
  Heidi Kuschel
0,5
Norbert Niemeyer
0.5
  Frank Huneck
0,5
Nikolajus Sabuninas
1
  Berthold Müller
0
Marc Schäfer
1
  Thomas Fliegner
0
Joachim Block
0
  Peter Barchfeld
1
Uwe Will
0
  Michael Maus
1
Partien

Ein Sieg war Pflicht: Um in der Liga zu bleiben mussten beide Teams alles geben, ein Remis hätte keinen so richtig weiter gebracht, die volle Punktzahl jeweils für sich zu verbuchen. Erschwerend kommt noch dazu, das die Wehlheider im Vorfeld mit zwei Niederlagen anreisten und somit die Punkte noch mehr als wir brauchten  Nachdem wir in der letzten Saison unseren Gästen Schützenhilfe gewährt hatten, damit sie die Relegation erreichten, die schließlich. erfolgreich endete und mit uns den Aufstieg in die Nordhessenliga sicherte, war diesmal keine Unterstützung neben den kulinarischen Genüssen möglich, da wir selbst jeden Zähler brauchten.

niemeyer huneck thie kuschel niko mueller
     
Nach der freundschaftlichen Atmosphäre bei der Begrüßung ging es im Anschluss an den Brettern weniger freundlich zur Sache. Die Kiebitze kamen auf ihre Kosten, Zeitnotschlachten und interessante Partien wurden dargeboten. Mit dem Edeljoker Michael Maus, eingesetzt an Brett 8, zeigten die Gäste an, dass sie nicht mit leeren Händen nach Kassel zurück fahren wollten. Natürlich hatte Uwe Will hier wenig Chancen die Partie positiv zu beenden. Vielleicht hätte ein Handicap seitens des Gastspielers ein gewisses Gleichgewicht schaffen können. Es kam wie es kommen musste die Läufer die Jäger der Türme verrichteten ihre Dienste ein Spieß ein Turm und Partie weg, die Gäste gehen in Führung und an allen anderen Brettern kann man noch nichts zum weiteren Verlauf sagen. Michel Wiktorczyk hat derzeit einen grandiosen Lauf, in seiner scharf angelegten Partie, der Gegner Uwe Pichl griff mehrere Figuren an, ein Schlagen hätte fatale Folgen gehabt, sein Mut wurde belohnt mit Mattangriff sowie niederringen des Gegnerns und ausgleichen. In der Zwischenzeit befand sich unser Vorsitzender Joachim Block mit Minusbauern in einer Verluststellung. Die schwerste Aufgabe hatte Pawel Mykietyszyn gegen Michael Mertens. Hier spielten lange Zeit zwei Kontrahenten auf Augenhöhe, aber Pawel konnte in kleinen Schritten Vorteil auf Vorteil setzen, was zum Turmabzug mit Schach zu Damen – und Partieaufgabe führte. Wie schon erwartet konnte Joachim die Parie nicht halten, musste sich der Bauernübermacht von Peter Barchfeld beugen und den König umlegen. Die Gäste gleichen aus. Marc Schäfer kontert, setzt sich gegen Thomas Fliegner durch und bringt die Mündener wieder in Führung. Am vierten Brett endete die Partie zwischen Norbert Niemeyer und Frank Huneck nach dreifacher Zugwiederholung Remis. Die Gegnerin von Moritz Thiel, Heidi war keineswegs mit ihm auf Kuschelkurs. Zwar wollte Moritz es mit bedingungslosem Angriff Michel an Brett zwei gleich tun, geriet aber, obwohl er die Figuren seiner Gegnerin in die Verteidigung drängte in zwei schwierige Situationen Am Schluss war nicht mehr als Remis möglich. Bewegung und Stimmung brachte Nikolajus Sabuninas mit gleich zwei Zeitnotschlachten gegen Berthold Müller in die Begegnung. Nun gut wir wissen ja das Nikolajus ein guter Blitzer ist – er hat die Blitzjahreswertung für 2018 schon vor der letzten Vereinsrunde gewonnen – aber in einer klassischen Partie. Wer hier Kreislauf – oder Herzprobleme hatte, hätte sich lieber in Parterre mit Essen und Trinken stärken sollen. In der ersten Zeitnotphase konnte Nikolajus eine Qualität erobern, in der Zweiten hatte er eine Figur und einige Bauern mehr. Allerdings ließ er auch hier viel Zeit verstreichen, fand aber im Blitzmodus immer wieder die richtigen Züge und konnte so sein Gegenüber niederringen. Natürlich war das Verhalten vom Gegner – nachdem die Kiebitze sahen das die Partie für Münden gewonnen war – mit Mehrzeit gewinnen zu verstehen. Fazit: Die Gäste haben gekämpft wie die Löwen, wir waren alle im Anschluss vollkommen platt. Für den Klassenerhalt reicht das aktuelle Punktekonto  noch nicht, ich gehe mal davon aus, das acht Punkte die Klasse halten müssten. Also die Hälfte haben wir, es liegen noch einige Hürden vor uns.
Bericht von TG Wehlheiden

25. November 2018 Kreisliga West: 3 Runde

Mündener Schachclub II
2,5
  SF Korbach VI
1,5
Rudolf Credner
0
  Andreas Schorn
1
Viktor Gukasjan
0,5
  Lukas Alexander Schorn
0,5
Vladimir Rasan
1
  Marion Wagener-Lohmann
0
Paul Rasan
1
  Adrian Lohmann
0

11. November 2018, Nordhessenliga 2. Runde:

SF Korbach I
5
  Mündener Schachclub I
3
Thomas Neumark
1
  Pawel Mykietyszyn
0
Jan Zioltkowski
0
  Michel Wiktorczyk
1
Dennis Schumacher
1
  Moritz Thiel
0
Boris Shkolnyk
0
  Norbert Niemeyer
1
Karl Heinz Lages
1
  Nikolajus Sabuninas
0
Rolf Habermann
1
  Marc Schäfer
0
Reinhard Figge
0
  Uwe Will
1
Benjamin Grön
1
  Thomas Schopf
0
Partien

Doch etwas enttäuscht: Ja da war mehr möglich. Keiner von beiden den Teams hatte was zu verschenken, Korbach als Favorit und erster Aufstiegskandidat in die Landesklasse, Hann. Münden Punktesammler zum Klassenerhalt- Die zweite Anfahrt zum Spielort im Schachbus schweißte alle zusammen, die Devise kein Opferlamm zu sein, sondern den Gegner ärgern und das Leben schwer zumachen ging ja letztendlich fast auf. Unser Plan lange zu kämpfen und die Partien offen zu halten brachte folglich eine Unruhe bei den Gastgebern. Am Spitzenbrett machte sich die DWZ Überlegenheit von  Thomas Neumark aus Korbach gegen Pawel bemerkbar. Hier war nichts zu holen Pawel kämpfte verbissen konnte aber den Verlust nicht abwenden. Fast schon beängstigend Michel weiter auf Kurs Punktesammlung. Diesmal musste sich  Jan Zioltkowski gegen ihn beugen. Gegen den starken Gegner dieser Erfolg verdient hohe Anerkennung, super Michel so kann es ruhig weiter gehen. Moritz Thiel sonst immer erfolgreich beim Punktesammeln musste seine Serie reißen  lassen. Gegen Dennis Schumacher spielte er etwas hinter seinem Spielstärke leider blieb dieser Zähler bei den Gastgebern. Nach endlich es geht doch, Norbert kann punkten. Nach einer Durststrecke konnte er sich mit einer solideren Partieanlage gegen Boris  Shkolnyk durchsetzen. Zwar entstand kurz vor der zweiten Zeitphase eine Zugwiederholung was zum Remis geführt hätte, aber Pawel motivierte Norbert zum weiterspielen. Letztendlich die richtige Entscheidung der Gegner lief zum Schluß ins Matt. Einen rabenschwarzen Tag erwischte Nikolajus Sabuninas gegen Karl Heinz Lages indrm sich in einer Kobination verrechnete was eine Figur und wenig später dier Partie kostete. Wenn so etwas wie eine Glücksfee gibt - im Schach Caissa - dann stand sie diesmal Uwe Will zu Seite. Auch er verwechslte eine Zugfolge, beide Spieler erkannten den Fehler nicht, es ging weiter. Uwe kam im Anschluß immer besser ins Spiel und konnte den Vorteil weiterhin ausbauen und erzielte einen vollen Punkt. Pechvogel war Marc Schäfer gegen Rolf Habermann. Marc erreichte aus er Eröffnung heraus eine starke Stellung und alles sah nach einem Sieg aus viellecit im schlechtesten Fall lag ein Remis in der Luft. Allerdings gilt ihm der Vorteil mit fortlaufender Spieldauer der Vorteil immer mehr aus den Händen- Im Endspiel hatte er einen Turm gegen einen Läufer, aber die Bauernübermacht des Gegners brachten die Entscheidung. Ersatzmann Thomas Schopf konnte leider gegen Benjamin Grön nichts zum Mündener Punktekonto beisteuern, eine Fehler beim Abtausch brachte dem Gastspieler einen stark dedeckten Freibauer ein. Der konnte nicht gebändigt werden, erreichte schließlich die Grundreihe was zum Verlust führte. In der nächsten Runde - unseren ersten Heimsoiel - haben wir TG Wehlheiden zu Gast, Die Gäste kommen mit zwei Niederlagen zu uns, was unsere Aufgabe nicht erleichtert. Allerdings wenn wir in Nordhessenliga bleiben wollen müssen die Punkte in Hann. Münden bleiben

17. November 2018 Kreisliga West: 2 Runde

SF Korbach V
1
  Mündener Schachclub II
3
Joshua Müller
0
  Rudolf Credner
1
Bennit Schendel
0
  Viktor Gukasjan
1
Leonard Molodid
0,5
  Vladimir Rasan
0,5
Timo Keusgen
0,5
  Paul Rasan
0,5

21. Oktober 2018, Nordhessenliga 1. Runde:

Mündener Schachclub I
5
  Caissa Kassel II
3
Pawel Mykietyszyn
1
  Christian Powalla
0
Michel Wiktorczyk
1
  Klaus Powalla
0
Moritz Thiel
1
  Manfred Pinnow
0
Norbert Niemeyer
0
  Lars-Quentin Mastmeyer
1
Nikolajus Sabuninas 0.5   Wolf Hajo Baschin
0,5
Marc Schäfer 0,5   Sebastian Rudolph
0,5
Joachim Block
1
  Calvin Küthe
0
Uwe Will
0
  Theo Fleischmann
1
Partien

Viele neue Erlebnisse viele neue Eindrücke: Endlich nachdem wir jeweils in der Vergangenheit mit Verlust gestartet waren konnte diesmal das Auftaktspiel für uns verbucht werden.. Zum ersten Mal die Anreise mit dem Schachbus – durch Verhandlung mit dem Stadtjugendring können wir deren Bus mieten -- zum Spielort sowie eine zentrale Runde miterlebt. Die gesamte Mannschaft fieberte lange der ersten Begegnung in der Nordhessenliga entgegen, war bis unter die Haarspitzen mit neuer Aufstellung motiviert und wollte auf jeden Fall erfolgreich abschneiden. Im Vorfeld wurden einige Gespräche  mit Pawel Mykietyszyn geführt die letztendlich mit der Verpflichtung sowie Besetzung für unser Spitzenbrett führten Das neue Spitzenbrett mit Pawel– zuvor am ersten Brett in Kaufungen -  fügte sich nahtlos in unser Team ein. Zur zentralen Runde, wir finden es positiv, dass sich alle Spieler zum Schach treffen, die Atmosphäre ist eine ganz besondere, auch eine gute Werbung für unseren Sport. Weiterhin war ausreichende für Verpflegung gesorgt Allerdings ein kleiner Vermutstropfen  die Platzverhältnisse waren in Fritzlar sehr eng ein kiebitzen an den anderen Brettern war schwer möglich. Zur gemeinsamen Anreise im Bus, die Stimmung war sehr gut und verbesserte die sowie so  sehr gute Gemeinsamkeit

Pawel   Michel   Thiel Moritz
Pawel Mykietyszyn startete am Spitzenbrett erfolgreich nachdem er von seinem Gegner Christian Powalla die Qualität erobern konnte. Der weitere Fortgang der Partie war danach für ihn nicht mehr schwierig, sie wurde ohne Fehl und Tadel beendet im Anschluß bekundete er das er sich im Team sehr wohl fühlt   Die Polenpower komplettiert unser Topscorer Michel Wiktorczyk. Seine Erfolgserie aus der Bezirkliga hält auch weiterhin in der NHL an. Sein Gegner Klaus Powalla wählte die Aljechin- Verteidigung, Michel fixierte den feindlichen König in der Brettmitte, um im Anschluß  mit zwei Türmen den Monarchen zu verhaften  

Moritz Thiel nutzte den Umstand, dass sein Gegenüber Manfred Pinnow seine Majestät freiwillig in der Brettmitte verweilen ließ zum dritten Punktgewinn. Mit seiner soliden Partieanlage, Harmonie seiner Streitkräfte konnte er die positive Leistung aus der Vorsaison übernehmen

Norbert   Nikolajus   schaefer-weyers
Mutige Partieeröffnung wurde nicht belohnt. Norbert Niemeyer opferte in der Anfangsphase im Nordischen Gambit zwei Bauern gegen Lars-Quentin Mastmeyer . Zwar konnte er einen zurück erobern, erhielt lange Zeit Angriff, aber sein Kontrahent verteidigte sich umsichtig wehrte alle Versuche ab. Der Bauer war weg, der Zähler ging nach Kassel  

Schade halben Punkt verschenkt. In akuter Zeitnot ließ Nikolajus Sabuninas den Caissa Spieler Wolf Hajo Baschin noch einmal vom Haken und ihn ins Remis retten. In der Sekunden Schlacht übersah Nikolajus die Gewinnkombination die zwingend war.

 

 

Ebenfalls erwischte Marc Schäfer die Zeitnot, hier übersah er aber, das die zweite Phase noch nicht angebrochen war, in der beide Spieler jeweils eine weitere Stunde erhalten. Zwar stand Marc etwas besser, ob es letztendlich zum vollen Punktgewinn gereicht hätte, wäre noch ein steiniger Weg gewesen

         

Joachim Block erreichte im ungleichen Figurenspiel zwei Leichtfiguren gegen einen Turm im Mittelspiel ein Übergewicht, welches zu zwei Freibauern am Damenflügel führte, Weiterhin konnte er durch geschicktes tauschen einen Läufer als Mehrfigur behalten, was mühelos zum Sieg reichte

 

 

 

Am letzten Brett erwischte Uwe Will nicht seinen besten Tag und musste sich geschlagen geben

 

 

 

 

 

 

Zum Fazit: zwei wichtige Zähler sind im Sack für den Klassenerhalt, allerdings ohne dem Team aus Kassel zu nahe zu treten war die Mannschaft norminell nicht die stärkste Um weiterhin in der Liga zu bleiben war der Sieg unbedingte Pflicht. Beim nächsten Gegner SF Korbach hängen die Trauben jedoch höher hier ist jeder Brettpunkt wichtig