Spielberichte

08 Mai 2022, Bezirksliga 7. Spieltag

Bad Emstal / Wolfhagen  4
2,5
  Mündener Schachclub I
3,5
Emil Ackermann
1
  Michel Wiktorczyk
0
Thomas Körber
0,5
Moritz Thiel
0,5
Andreas Haan
0,5
  Nikolajus Sabuninas 0,5
Carsten Kumm
0,5
  Norbert Niemeyer 0,5
Phillip Landgrebe
0
  Marc Schäfer 1
Viktor Fleimann
0
  Nizar Issmail
1
Partien

Geht dem Mündener SC im Schlussspurt die Puste aus? Am 7. Spieltag standen sich zwei Interessen gegenüber erstens die der Gastgeber Bad Emstal / Wolfhagen der Klassenerhalt, sowie zweitens aus Mündener Sicht der Aufstieg in die Nordhessenliga. Vom Tabellenstand – Spitzenreiter gegen die rote Laterne - sollte es eigentlich ein Spaziergang werden, aber die Realität war eine andere. Zum Beginn der Saison war für uns Bad Emstal einer der Aufstiegskandidaten, doch zum damaligen Zeitpunkt konnte niemand erahnen das kurz danach die Katastrophe in der Ukraine ausbrach. Der Gastgeberverein wird einerseits professionell geführt – 2. Bundesliga fast alle Spieler stammen aus der Ukraine - anderseits in den unteren Klassen mit starken deutschen Amateurspielern, die nun in den höheren Mannschaften eingesetzt wurden Auch das vierte Team hatte den Aufstieg aus der Bezirksliga in die höhere Klasse sich auf ihre Fahne geschrieben. Bedingt durch die Umstände war in der Vergangenheit die Mannschaft nicht vollzählig Aufgestellt bzw. durch Nichtantreten erheblich geschwächt. Bis auf die beiden letzten Bretter war der Gastgeber diesmal  in gemeldeter Formation anwesend, was auch uns lieber war, als eine Entscheidung am grünen Tisch  Eine Begegnung mit viel hoffen und bangen, die bisherigen Punktegranaten, die Bretter eins und zwei erreichten nur ein Remis, dafür erzielten die beiden letzten jeweils die volle Punkteausbeute. Im Mittelfeld sicherten zwei äußerst zäh erkämpfte Remis das Wunschergebnis. Zugegeben Caissa hatte hier und da ihre Hände schützend über den Häuptern von Hann. Münden gehalten, ein Mannschaftssieg der Gastgeber war jederzeit möglich..

 Zum Spielverlauf Leider musste sich Michel Wiktorczyk gegen Emil Ackermann geschlagen geben, laut Michel die zweite Niederlage hat mich ganz besonders geärgert. Vollkommen ungewohnt geriet Michel in Zeitnot. Bei Zug 32 hatte er laut Computer eine Gewinnstellung auf dem Brett stehen aber nur eine Minute bis zur nächsten Zeitkontrolle, hier griff er fehl und die Partie kippte zu Gunsten seines Kontrahenten Diesmal mit den schwarzen Steinen erzielte Moritz Thiel für seine Verhältnisse nur eine Punkteteilung. Allerdings ist sein Gegner Thomas Körber für seine Spielweise bekannt scharfe Verwicklungen zu vermeiden und die Stellung möglichst geschlossen zu halten. Wie schon bei vielen anderen Gegnern von Thomas Körber hatte Moritz keine Möglichkeit taktische Manöver gewinnbringend einzusetzen. In verflachter Position war nicht mehr als ein Remis möglich. Eine Miniatur 20 Züge von Marc Schäfer gegen den noch unerfahrenen Ersatzspieler Philip Landgrebe. Mit klarer Spielführung und Figurengewinn brachte er den ersten Sieg auf das Konto vom Mündener SC Am letzten Brett erzielte Nizar Issmail ebenfalls gegen einen Ersatzmann Viktor Fleimann einen Sieg mit zwei Mehrbauern. Allerdings unterliefen ihm zum Schluss einige kleine Ungenauigkeiten, die sein Gegner nicht ausnutzen konnte. Aber 2,5 – 0,5 Punkte waren erst einmal unter Dach und Fach.  Brett 3 mit Nikolajus Sabuninas und Brett 4 Norbert Niemeyer hatten einige Probleme nicht die Übersicht zu verlieren. Konnte Norbert mit Schwarz gegen Carsten Kumm lange die Partie im Gleichgewicht halten unterlief ihm im Springerendspiel mit jeweils fünf Bauern eine kleine Ungenauigkeit die zu einer Verluststellung führte. Unter dem Motto man gibt nur Pakete auf der Post auf kämpfte er im Sinn der Mannschaft zäh weiter. Seine Ausdauer und dem Gegner auf dem Brett das Leben schwer machen zahlte sich aus sein Springer konnte sich gegen zwei Freibauern behaupten. Man merkte das Nikolaus der ebenfalls um eine Punkteteilung kämpfte als er am Brett von Norbert kiebitze und das Ergebnis hautnah erlebte ganze Felsbrocken an Belastung von ihm fielen. Selten war ein Remis so wichtig und entscheidend wie zu diesem Zeitpunkt. Wenigtens ein Unendschieden, aber reicht das? Für den Aufstieg musste noch ein halber Punkt erzielt werden. Zwar stand Nikolajus in geschlossener Deckung aber sein Gegenüber Andreas Haan ein alter Haudegen versuchte alles die Partie noch zu drehen. Eine Unstimmigkeit wegen dreifacher Zugwiederholung brachte in der sonst fairen Begegnung ein bisschen Unruhe. Eine knappe Stunde nach dem Remis von Norbert , endlich die Punkteteilung. Der Mannschaftssieg mit gewaltigen Kraftakt war vollbracht. Allerdings kann der Sekt noch nicht kalt  gestellt werden, zwar sind alle Verfolger nicht mehr gefährlich, aber!!! Caissa Kassel kann uns als Gast im Juni noch in die Suppe spucken und ganz am Schluss den Aufstieg streitig machen. Gegen SK Vellmar muss noch einmal viel Konzentration und Kraft aufgebracht werden. Ebenfalls ein Kandidat der noch um Klassenerhalt kämpft.und uns alles abverlangt Ein Remis könnte eventuell nicht reichen

24. April 2022, Bezirksliga 6. Spieltag

Mündener Schachclub I
3,5
  Ahnataler SC
2,5
Michel Wiktorczyk
0
  Wolfgang Schnellenpfeil
1
Moritz Thiel
1
Harald Lenz
0
Nikolajus Sabuninas
0,5
  Wolfgang Hartleib
0,5
Norbert Niemeyer
1
  Rolf Both
0
Marc Schäfer
1
  Milanko Grcic
0
Nizar Issmail
0
  Wolfram Schmidt
1
Partien

Verpasster Beginn beim 6. Spieltag in Startblöcken hängen geblieben, aber ein fulminanter Endspurt drehte die Spitzenbegegnung mit demTabellenersten gegen den direkten Verfolger aus Ahnatal zu Gunsten der Mündener Gastgeber. Was war passiert, eine gewaltige Serie vom Mündener ersten Brett mit Michel Wiktorczyk, ungeschlagen seit 5 Jahren im Turnierbetrieb, ging mit seiner ersten Niederlage zu Ende. An dieser Stelle nochmals seitens der Mannschaft für seine Nervenstärke sowie die emsige Punktesammlung in der Vergangenheit große Hochachtung. Vollkommen ungewohnt in dieser Saison auch die Tatsache dass das Mündener Team gleich zu Anfang einem Rückstand mit 0,5 – 2,5 hinterher rennen musste. Damit die Felle nicht davonschwimmen bedurfte es einem fast unglaublichen Kraftakt das Ziel Nordhessenliga nicht aus den Augen zu verlieren. Hier zeigten die hinteren Bretter Nerven sowie Teamgeist, ein Ruck ging durch die Mannschaft und das nimmermehr für möglich gehaltene Ergebnis erfüllte sich. Alle kämpften für Michel, um auch in Zukunft ein bisschen Last von seinen Schultern zu nehmen. Eine Serie fand ihr Ende, zwei weitere Serien haben nach wievor Bestand Hann Münden ist auch im fünften Mannschaftskampf ungeschlagen. Moritz Thiel am zweiten Brett führt mit weißer Weste die Topscorer Liste von der Bezirksliga mit 5 aus 5 unangefochten an. Zum Spielverlauf 

Um in Hann. Münden positiv abzuschneiden, besetzen die Gäste das sechste Brett mit ihrem zweitstärksten Spieler Wolfram Schmidt als Ersatz .Nizar Issmail mit den weißen Steinen musste anerkennen das dieser eine Nummer zu groß für ihn war. Nachdem im Mittelspiel ein Springer von ihm in die Figurenkiste wanderte musste er sich schnell geschlagen geben. Brett drei mit Nikolajus Sabaninas hatte mit Schwarz ebenfalls gegen Wolfgang Hartleib einen schweren Brocken gegenüber sitzen. Seinem Stil getreu spielte er verhalten und hielt seine Stellung geschlossen. Eine Schlussstellung die man nicht alle Tage sieht alle Bauern von beiden Seiten befanden sich noch auf dem Brett, dadurch war die Punkteteilung unvermeidlich. Fast zeitgleich strich Michel gegen den äußerst fairen Kontrahenten Wolfgang Schnellenpfeil die Segel. Hier sei noch angemerkt das der Gast noch eine offene Rechnung gegen Michel damals in der Nordhessenliga hatte. Hann. Münden konnte sich zu diesem Zeitpunkt klar mit 7 -1 gegen Ahnatal behaupten, leider reichte es nicht die Klasse zu halten. Beide Spieler hatten jeweils Respekt gegenüber dem anderen. Vielleicht fielen diesmal im Vorfeld die Partiestudien, was sich im Gespräch der beiden im Anschluss herausstellte, seitens Ahnatal etwas genauer aus. Gesundheitlich war Michel etwas angeschlagen, das erklärt die etwas nachlässige Entwicklung seiner schwarzen Figuren, sein König blieb in der Mitte hängen und wurde hier zu Fall gebracht. Jetzt lagen wir mit 2,5 Zählern im Rückstand, die Aufholjagd begann. Moritz Thiel an Zwei gesetzt behauptete sich gegen Harald Lenz mit klaren Spielführung, auf einmal standen alle Figuren richtig. Im Mittelspiel eroberte er die Dame von seinem Gegner, dieser erhielt dafür einen Turm sowie einen Springer. Allerdings konnte seine Dame im Anschluss eine weitere Leichtfigur gewinnen und so die Partie entscheiden. Jetzt durfte nichts mehr schief gehen. Mannschaftsführer Marc Schäfer vermied Verwicklungen wollte Remis gegen Milanko Grcic erreichen. Ein etwas gewagtes unterfangen zu diesem Zeitpunkt. Norbert Niemeyer wurde von seinem Gegenüber Rolf Both fast vier Stunden am Brett massiert und durfte sich keinen Fehler in der Verteidigungsarbeit leisten. Seine Standhaftigkeit und Ausdauer wurde belohnt, durch das ständige Anrennen gegen die Königsstellung ohne Erfolg griff hier der Ahnataler Rolf Both fehl und verlor einen Läufer im Gefecht. Da immer noch Druck auf der aufgebrochenen Königsstellung lag opferte Norbert eine Leichtfigur zum Preis von drei Bauern zurück,was die Entscheidung erzwang. Punkte ausgeglichen 2,5 – 2,5 eine Partie lief noch. Aber in der Zwischenzeit konnte Marc seine Stellung Stück für Stück verbessern. Mit zwei Mehrbauern sowie einer zerschlagener Bauernstellung vom Gegner konnte er jetzt den erfolgreichen Schlusspunkt setzen. In der Schlussbesprechung noch zwei Bemerkungen einmal Michel trotz der Niederlage ist eine Last von mir gegangen. Norbert ich bin vollkommen platt nur in der Abwehr das hat Kraft gekostet. Die nächsten Aufgaben im Mai dürften etwas leichter werden. Also ein bisschen können wir von der Nordhessenliga träumen. Nicht zu unterschätzen allerdings ist das Team von Caissa Kassel da könnte unserer Traum eventuell zum Albtraum werden

24. April 2022, Kreisliga 6. Spieltag


SVG Caissa Kassel 4
1
  Mündener SC 2
3
MarcoWeltecke
0
  Vladimir Rasan
1
Alexander Schlichenmeier
0
Thomas Schopf
1
Moritz Ripp
1
  Paul Rasan
0
Sajra Dedic
0
  Ali Tarik El Jabr
1
Partien

In Lauerstellung: Auf Rang zwei hinter SK Hofgeismar 2 hat auch die zweite Mannschaft die Chance den Meistertitel zu erreichen. Mit einem Spiel weniger und der noch ausstehenden Begegnung gegen den Tabellenführer hat das Team es selbst in der Hand. Zum Spieltag, keine Schwierigkeiten hatten die beiden Spitzenbretter mit Vladimir Rasan und Thomas Schopf gegen ihre Kontrahenten. Allerdings fand Ali Tarik El Jabr nicht sofort den klaren Gewinnweg und hätte fast seinen Gegner noch durch das Mattnetz schlüpfen lassen. Leider übersah Paul Rasan eine Gewinnkombination – war nicht leicht zu finden



03. April 2022, Bezirksliga 3. Spieltag

Mündener Schachclub I
4,5
  SK Hofgeismar 1
1,5
Michel Wiktorczyk
1
  Michael Brauer
0
Moritz Thiel
1
Jens Hohlbein
0
Nikolajus Sabuninas
0,5
  Sebastian Hild
0,5
Norbert Niemeyer
1
  Gerhard Schäfer
0
Marc Schäfer
0
  Uwe Hübner
1
Joachim Block
+
  Luis Stollfuß
-
Partien

Mündener Siegesserie hält weiterhin an: Nach 3 Siegen zum Saison Auftakt bekamen es die Mündener Schachspieler nun mit dem Nordhessenliga-Absteiger aus Hofgeismar zu tun. Hofgeismar erwischte aber keinen guten Liga Start mit 2 Niederlagen und erst einem Sieg. Münden hingegen ist Tabellenführer mit 3 Siegen aus 3 Spieltagen

Zum Spiel: Kurz vor Spielbeginn gab Hofgeismar bekannt, dass sie leider das 6. Brett freilassen müssen. Somit hatte Joachim Block bei seinem Saison Debut einen ruhigen Nachmittag. Dennoch war Hofgeismar nicht zu unterschätzen und vor allem an den Brettern 1-3 sehr stark besetzt.

An Brett 1
entschied sich Michel Wiktorczyk für eine scharfe Variante in der spanischen Eröffnung mit heterogenen Rochaden. Sein Angriff mit den schwarzen Steinen am Königsflügel zwang seinen Gegner schon nach 23 Zügen zur Aufgabe. 
 Kurz darauf folgte der nächste Sieg an Brett 2. Moritz Thiel überspielte seinen Gegner ohne jemals Zweifel aufkommen zu lassen mit Weiß in der Sizilianischen Eröffnung. Somit stand es 3:0 für die Mündener zu diesem Zeitpunkt. Es war allerdings abzusehen, dass Marc an Brett 5 verlieren würde und das Nikolajus auch hart kämpfen muss an Brett 3  Um sicher zu gewinnen brauchten die Mündener also noch mindestens einen halben Punkt. Diese Information erreichte auch Norbert Niemeyer. Doch Norbert schätzte seine starke Stellung am Brett richtig ein und spielte auf Sieg. Sein Gegner entschied sich im Laufe der Partie gegen die Rochade und lies seinen König im Zentrum stehen. Norbert lies sich nicht zweimal bitten und leitete zum finalen Angriff im Zentrum über und erzielte das 4:0 und damit den sicheren Tagessieg. Anschließend verlor Marc Schäfer seine Partie nach dem er mit 2 Minus Bauern ins Turmendspiel gekommen war. Am dritten Brett kämpfte Nikolajus gegen den nominell deutlich stärkeren Sebastian Hild (1777 DWZ) ganze 69 Züge lang und belohnte sich mit einem achtbaren Remis. Am Ende gewinnen die Mündener mit 4,5 zu 1,5 und erwarten im nächsten Heimspiel Ahnatal. Gelingt dort der fünfte Sieg, dann können die Planungen für die Nordhessenliga langsam beginnen.

03. April 2022, Kreisliga 3. Spieltag

SC Eschwege 2
2
  Mündener SC 2
2
Simon Wiese
-
  Vladimir Rasan
+
Nikolai Hollstein
0
Thomas Schopf
1
Patrick Brenzel
1
  Paul Rasan
0
Detlef Leps
1
  Ali Tarik El Jabr
0
Partien

Hier war mehr möglich:Unsere Kreisligamannschaft war diesmal komplett zur Auswärtsbegegnung in Eschwege aufgestellt, die Gastgeber konnten ihr erstes Brett nicht besetzen. Vladimir Rasan verbuchte nach der obligatorischen Stunde Wartezeit den ersten Punkt. Ebenfalls ohne Schwierigkeiten baute Thomas Schopf in seiner Partie gegen Nikolai Hollstein mit seinem Sieg die Führung aus. Leider legten die beiden verbliebenen Bretter der Mündener nicht mehr nach, indem sie den erforderlichen halben Punkt nicht erzielten. Paul Rasan verzettelte sich gegen seinen Gegner Patrick Brenzel obwohl er mit leichtem Vorteil die Eröffnung absolviert hatte im Mittelspiel in einer taktischen Kombination verlor dadurch eine Leichtfigur und im Anschluss die Partie. Auch Ali Tarik El Jabr stand nach der Eröffnung gegen Detlef Leps auf Ausgleich. Wie zuvor mit seinem Einsatz bei der Ersten .in der Bezirksliga waren gute Ansätze erkennbar, aber Leider musste auch er die Segel durch seine zur Zeit Turnierunerfahrenheit streichen

20. März 2022, Bezirksliga 4. Spieltag

SC Körle I
1,5
  Mündener Schachclub I
4,5
Alexander Glejser
0
  Michel Wiktorczyk
1
Winfried Milde
0
Moritz Thiel
1
Mathieas Konheiser
0
  Nikolajus Sabuninas
1
Werner Wollrath
0,5
  Norbert Niemeyer
0,5
Jörg Leuthardt
1
  Ali Tarik El Jabr
0
Wilhelm Niemann
0
  Vladimir Rasan
1
Partien

Wechselbad der Gefühle: Bedingt durch nicht ganz klar verständliche bzw. zu spät eingestellte Informationen im Internet seitens des Schachbezirks 1 Nordhessen kam die Wiederaufnahme des Ligabetriebs nach der Pandemie holprig in Schwung. Erst drei Tage vor dem neuen Termin für die 4. Runde hatte der Mündener SC Kenntnis erhalten, dass die Spieltage 3 (Termin 3. April 2022) und 4 vertauscht wurden. Den Wunsch von uns die Begegnung wegen der knappen Zeit zu verlegen wurde von SC Körle abgelehnt. Alles schien unser Ziel weiterhin vorn mit zuspielen mit einem Augenzwingern in Richtung Nordhessenliga wären mit einem kampflosen 0 – 6 Ergebnis im Sande verlaufen. Durch viele Telefonate und eine auf den letzten Drücker neue Mitgliedsanmeldung mit Ali Tarik El Jabr, konnte die Mannschaft vollzählig antreten. Doch die Hoffnung auf ein positives abschneiden im Nordhessischem Melsungen erhielt durch die krankheitsbedingte Absage am Sonntag Morgen vom Mannschaftsführer Marc Schäfer einen herben Dämpfer. Was nun doch nur mit 5 Spielern? Dabei ein noch Turnier unerfahrener Ersatzspieler senkte die Erwartungen nach unten. Das Spitzenbrett von der Zweiten mit Vladimir Rasan stellte sich im letzten Augenblick zur Verfügung. Mit dem Motto jeder Brettpunkt zählt – ein Remis mit 3 – 3 war das Ziel - fuhren wir diesmal im Bus von Moritz Thiel zum Spielort. Die Stadthalle von Melsungen war ein wunderbarer und würdiger Rahmen für die Veranstaltung. Schade nur das die Spieler der Kreislaga von Baunatal nicht in diesem schönen Saal vor Ort waren und das zweite Team von SC Körle kampflos gewan

Zum Schach, es waren vom Niveau nicht die besten Partien, lediglich unser Spitzenbrett mit Michel Wiktorczyk gegen Alexander Glejser zeigte eine klare Partieführung die schnell den ersten Punkt für Münden nach Figuren- und im Anschluss noch Qualitätsverlust einbrachte. Allerdings, ohne die Leistung von Michel zu schmälern, spielte das Körler Spitzenbrett unter seiner Leistung. Die Ersatzspieler Ali Tarik El Jabr und Vladimir Rasan kämpften hervorragend und fügten sich nahtlos ins Team ein. Als zweiter beendete Norbert Niemeyer am vierten Brett gegen Werner Wollraht die Partie mit einer Punkteteilung. Somit entwickelt er sich langsam zum Remiskönig, was er mit Enttäuschung in der Analyse zum Ausdruck brachte. Vladimir Rasan erreichte gegen den nominell stärkeren Gegner Wilhelm Niemann im Mittelspiel eine positionelle gewonnen Stellung. Eine Ungenauigkeit vom Gegner nutzte Vladi mit Figuren- und anschließendem Partiegewinn aus. Schade, leider biss Ali Tarik El Jabr mit seiner Gewinnstellung gegen den Mannschaftsführer Jörg Leuthard nicht zu, wie sein Ersatzkollege. Aber seine Leistung lässt auf Erfolg in den weiteren Punktspielen hoffen. Wie gewohnt ruhig und erst einmal verhalten mit den weißen Steinen erzielte Nikolajus Sabuninas den zweiten Punkt in Folge. Wunschziel mit 3,5 – 1,5 übertroffen, ein wichtiger Mannschaftssieg unter Dach und Fach, es kann weiter geträumt werden vorn mit zumischen. Aber ein Brett fehlt noch, Moritz Thiel an zwei gesetzt gegen Winfried Konheiser. Beiden Kontrahenten merkte man an das sie durch die bedingte Corona Spielunterbrechung noch nicht in Tritt waren. Beiderseits durch Fehler wogte die Partie ständig von Niederlage und Remis hin und her. Der Gastgeberspieler stand lange Zeit klar auf Gewinn. Beim Kiebitzen bemerkte noch Michel jetzt können wir nach Hause fahren die Begegnung ist für Moritz verloren. Aber!!! Moritz kämpfte weiter und versuchte noch das Beste herauszuholen. Nach der Äußerung von unserem Spitzenbrett verging noch eine Stunde und nach viel biegen und brechen erreichte Moritz eine Remisstellung, die noch einmal ins Wangen geriet. Durch das unermüdliche Anrennen griff sein Gegner im Turmendspiel fehl und lief in eine Mattkombination. Diese Partie spiegelte den zu Anfang geschilderten holprigen Auftakt wieder. Diesmal gibt es nur eine kurze Pause, im nächsten Heimspiel am 3. April 2022 muss nun noch eine Schippe drauf gelegt werden um auch gegen SK Hofgeismar erfolgreich zu sein

 7 November 2021, Bezirksliga 2. Spieltag

SF Korbach 2
1,5
  Mündener Schachclub I
4,5
Theo Draude
0
  Michel Wiktorczyk
1
Christian Naujocks
0
Moritz Thiel
1
Marc Norgall
0
  Nikolajus Sabuninas
1
Meik Pudleiner
0,5
  Norbert Niemeyer
0,5
Patrick Strube
1
  Marc Schäfer
0
Olaf  Pabst
0
  Nizar Issmail
1
Partien

Der MSC verteidigt erfolgreich die Tabellenführung in Korbach und setzt sich mit 1,5:4,5 durch.Nur eine Woche nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen Bad Arolsen, reisten die Mündener Schachspieler als Favorit nach Korbach. Die Devise war klar, der zweite Sieg sollte her. Während der langen Anfahrt im Schachbus konnte man schon die Motivation spüren, man diskutierte schon dort fleissig über mögliche Eröffnungen die aufs Brett kommen sollten.
Zum Spiel:
Den besseren Auftakt hatten die Gastgeber aus Korbach. In ausgeglichener Stellung hatte Marc Schäfer einen Blackout und übersah im Endspiel ein Abzugsschach und verlor die Partie prompt. Leichte Nervosität keimte auf allerdings nur kurz, denn Nikolajus konnte inzwischen eine Leichtfigur von seinem Gegner erobern und gewann die Partie im Anschluss souverän.

Am zweiten Brett hatten die Mündener dann mächtig Dusel. Moritz Thiel verlor im Laufe der Eröffnung den Faden und stand bereits nach 15 Zügen unter Zeitnot mit dem Rücken zur Wand. Sehr gelegen kam ihm dann der einzügige Damenverlust seines Kontrahenten, dem kurz darauf die Aufgabe erfolgte. Somit führte der MSC mit 2:1 zum jetzigen Zeitpunkt.

Am Spitzenbrett bekam es Michel Wiktorczyk mit Korbachs großer Nachwuchs Hoffnung Theo Draude zu tun. Der erst Neunjährige opferte in der Sizilanischen Verteidigung die Qualität und konnte anschließend gut Druck aufbauen auf den weißen König. Michel konnte sich aber verteidigen und als der Angriff von Schwarz verpufft war setzte Weiß zum Mattangriff fort und gewann die Partie und stellte gleichzeitig auf 3:1.

Am vierten Brett entschied sich Norbert Niemeyer für die französische Verteidigung mit Schwarz. Im Mittelspiel erspielste sich Norbert mit feinen Taktiken und einem Qualitätsopfer am Königsflügel eine Gewinnstellung. Doch leider fehlte hier der nötige Killerinstinkt und Norbert machte den Sack nicht zu. Norbert verspielte seinen Vorteil und darf sich am Ende noch glücklich schätzen, dass sein Gegner einem Remis einwilligte. Mit diesem Remis war klar, dass der MSC heute gewinnen wird.

Im Letzten Spiel ging es dann noch um die Höhe des Sieges. Hier spielt Nizar mit den Schwarzen Steinen. Aus der Eröffnung heraus startete Nizar mit einem Bauerngewinn und verteidigte diesen Vorteil zäh und in beachtlicher Manier bis zum Schluss.

 Am 5. Dezember kommt es dann zum zum Spitzenspiel in Hann Münden. Der Tabellendritte aus Hofgeismar tritt dann beim MSC an und wird den Mündenern sicher alles abverlangen.

7. November 2021, Kreisksliga 2. Spieltag

Mündener SC 2
2
  SAbt TG Wehlheiden 3
2
Vladimir Rasan
1
  Hans Erich Kahrs
0
Thomas Schopf
1
Fabian Konstanski
0
Joachim Block
-
  Eva Eurich
+
Paul Rasan
0
  Hannah Herr
1
Partien   Bericht von Baunatal    Bericht von TG Wehlheiden

Teamgeist versetzt Berge. Trotz des Handicaps nur mit drei Spielern statt der erforderlichen vier steht auch die zweite Mannschaft derzeit nach zwei Spieltagen an der Tabellenspitze. Bezieht man sich auf den Bericht der Homepage des Schachklub Baunatal, das hier ein noch sehr unerfahrenes Team am Start war, hatten die Mündener eine relative leichte Aufgabe, dies zeigte die Fehler sowie Ungenauigkeiten der Gastgebern die von den Dreiflussstädtern klar ausgenutzt wurden. Etwas höher lang die Latte beim ersten Heimspiel gegen TG SAbt Wehlheiden 3 hier saßen schon Gegner mit mehr Turnier Routine an den Brettern, von daher ein Ausrufezeichen für das Mannschaftsremis. Die Internetseite der Kasseler schreibt, Punkt verloren oder gewonnen, aus Mündener Sicht für Wehlheiden verloren. Manchmal spielt das Leben verrückt, so auch in dem Mikrokosmus der 64 Felder von Caissa. An Brett eins verlor Vladimir Rasan im Mittelspiel eine Leichtfigur und kämpfte zunächst mit stumpfen Waffen in einer Verluststellung Glücklicherweise unterlief im weiteren Verlauf dem Gastspieler Hans Erich Kahrs ebenfalls ein Schnitzer, sodass Vladimir durch Figurengewinn die Partie wieder ausgleichen konnte. Nicht immer sind Endspiele mit ungleichen Läufern Remis, der gefährliche Freibauer auf der a-Linie vom Nachziehenden war nicht zu unterschätzen weiterhin die zersplitterten Bauern des Anziehenden. Zugegeben durch nicht ganz korrekte Spielzüge von beiden Kontrahenten hatte Münden das bessere Ende. Im Gegensatz zu seinem Vater eroberte Paul gegen den Neuling aus Kassel im Mittelspiel eine Figur und hätte die Partie locker unter Dach und Fach bringen können, aber die Gier noch einen Bauern zu gewinnen brachte ihn in die Lage seine Eroberung wieder zurück zugeben. Zwar stand die Partie immer noch auf Ausgleich, aber leider schwammen Paul die Fälle allmählich davon und er musste sich geschlagen geben. In beiden Ligaspielen erzielte das zweite Brett mit Thomas Schopf klare Siege. Die nächste Begegnung in Eschwege am 5. Dezember 2021 dürfte nach der Papierform keine unlösbare Aufgabe sein, bleibt nur zu hoffen das die Zweite diesmal komplett an die Bretter geht


31. Oktober 2021, Bezirksliga 1. Spieltag

Mündener Schachclub I
4,5
  SV Anderssen Arolsen 2
1,5
Michel Wiktorczyk
0,5
  Guido Götting
0,5
Moritz Thiel
1
  Peter Reich
0
Nikolajus Sabuninas
0,5
  Thomas Schön
0,5
Norbert Niemeyer
0,5
  Friedrich Wagener
0,5
Marc Schäfer
1
  Harald Block
0
Nizar Issmail
1
  Peter Junghans
0
Partien

Nach der langen Enthaltsamkeit in Puncto Schach waren die Gehirnzellen nicht eingerostet. Gut gestartet mit der Tabellenführung in die neue Saison, wobei im Vorfeld nicht klar war ob das Team komplett zur Begegnung antreten konnte. Gesundheitlich nicht auf der Höhe war unser Spitzenbrett mit Michel Wiktorczyk, doch er biss auf die Zähne und stellte sich trotzdem im Dienste der Mannschaft zur Verfügung Zum Spielverlauf, im Anschluss nach der Partie äußerte sich Michel, ich war froh das mein Gegner Guido Götting ein Remisangebot abgegeben hat. Mit den schwarzen Steinen hatte Michel einen Minusbauern, dafür zwischenzeitlich einen Qualitätsgewinn, den er aber im weiteren Verlauf der Partie wieder zurückgeben musste. Zwar konnte der Kontrahent den Mehrbauern behaupten, allerdings als Doppelbauer der auf Dauer nicht zu halten gewesen wäre. Nichts für schwache Nerven die Schlacht an Brett zwei mit Moritz Thiel als Anziehender und dem Arolser Peter Reich. Im frühen Stadium mit der Schottischen Eröffnung stand das Brett in Flammen und die Computerprogramme schwenken ständig hin und her zwischen Sieg und Niederlage. Moritz setzte sich kaltblütig durch, verbuchte mit seiner scharfen Gangart in der sehenswerten Partie den vollen Punktgewinn. Unentschieden an Brett drei zwischen dem Gastspieler Thomas Schön und Nikolajus Sabuninas als Nachziehender. Zum Vergleich mit dem zweiten Brett verlief diese Begegnung mehr in Richtung Position und weniger taktisch, beide Spieler agierten defensiv, von daher geht die Punkteteilung in Ordnung. Etwas mehr Würze am Nachbarbrett zwischen Norbert Niemeyer als Weißer und dem Residenzstädter Thomas Wagener der durch ein Figurenopfer eine sehr schwer zu berechnete Stellung erzielte. Leider fand Norbert im weiteren Verlauf nicht immer die beste Fortsetzung. Am Schluss spielte Norbert zwar mit zwei Läufern gegen einen Turm, aber ein gefährlicher Bauer in der a-Linie war extrem gefährlich. Hier war Remis aus Mündener Sicht sehr glücklich. An den letzten beiden Brettern kamen die Gastgeber mit Marc Schäfer und Nizar Issmail etwas holrig aus ihren jeweiligen Eröffnungen heraus, übernahmen danach die Initiative und überspielen ihre Gegner. Es verbleibt für den nächsten Mannschaftskampf keine Verschnaufpause schon in einer Woche müssen wir in Korbach antreten. Hoffentlich sind alle Gesund und der Auftakt gibt uns Rückenwind zum erfolgreichen Abschneiden

31. Oktober 2021, Kreisksliga 1. Spieltag

Schachklub Baunatal 3
1
  Mündener Schachclub 2
3
Maxim  Messer
0
  Vladimir Rasan
1
Valentin Biarne
0
Thomas Schopf
1
Viktor Minz
+
  Joachim Block
-
Magnus Messer
0
  Paul Rasan
1
Partien