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22. April 2018, Bezirksliga Ost 9. Runde:

Mündener Schachclub I
4
  SC Körle
1
Michel Wiktorczyk
1
  Alexander Glejser
0
Moritz Thiel
1
  Winfried Milde
0
Norbert Niemeyer
0
  Mathias Konheiser
1
Nikolajus Sabuninas
1
  Wilhelm Niemann
0
Marc Schäfer
1
  Jörg Leuthardt
0

Nordhessenliga wir kommen: Wann hat es das schon einmal gegeben? - Erst am letzten Spieltag fiel die Entscheidung zur Meisterschaft sowie am Tabellenende um den Klassenerhalt. Zunächst zum Ende der Tabelle, durch den Sieg des GSV Wehlheiden gegen das dritte Team aus Bad Sooden Allendorf konnten die schweren Jungens der JVA die rote Laterne abgeben, so auf dem letzten Drücker sich in die Relegation retten. Hier kommt es zum aufeinander treffen mit SF Korbach um den weiteren Klassenerhalt in der Bezirksliga zu klären. Das Remis zwischen Caissa Kassel 3 und SC Eschwege reichte den Fuldastädter nicht, sie müssen jetzt den bitteren Weg in die Kreisliga antreten. Die gleiche Spannung ebenfalls an der Spitze, Der erstplatzierte Mündener SC hatte den zweiten SC Körle zu Gast, TG Wehlheiden auf Rang drei kämpfte gegen den vierten SK Vellmar. Die Meisterschaft konnte nur noch zwischen Mündener SC und SC Körle fallen, TG Wehlheiden hatte noch die Chance bei einem Sieg sowie Schützenhilfe aus Hann. Münden Platz zwei zu erreichen und über den Weg der Relegation in die Nordhessenliga auf zusteigen.
Zum Spitzenspiel in Hann. Münden. Diesmal kam Dank der Unterstützung von Schachfreund Helmut Schumacher erstmalig digitale Technik zum Einsatz, dadurch konnte die große Anzahl von Zuschauern die Partien live mit Beamer auf Leinwand in Parterre verfolgen, während dessen die Spieler im ersten Stock vollkommen ungestört am Brett auf Punktjagd gingen. Erst nach über vier Stunden zeichnete sich ab, dass der Mündener SC sich auf der Siegerstrasse befand. Begleitet durch lauten Jubel der anwesenden Kiebitze wurde jeder Brettpunkt für Hann. Münden gewürdigt. Das war für eine Schachveranstaltung ungewöhnlich, verleite aber dem MSC nach der 2:0 Führung durch Marc Schäfer gegen Jörg Leuthardt und Nikolajus Sabuninas gegen Wilhelm Niemann Flügel. Zwar hätte ein Unentschieden für Münden gereicht, aber jetzt ging ein Ruck durch das Team, ein Mannschaftssieg sollte her. Nach dem dritten Punkt durch Moritz Thiel gegen Winfried Milde knallten die Sektkorken, das Meisterstück war geschafft. Einzig Norbert Niemeyer musste sich gegen Mathias Konheiser geschlagen geben, während Michel Wiktorczyk am Spitzenbrett noch lange gegen Alexander Glejser kämpfen musste. Aber auch dieser Punkt blieb in Hann. Münden, Nach dem deutlichen Ausgang kann man behaupten Schach ist doch ein Teamsport jeder motivierte jeden, es machte Freude in dieser Mannschaft zu spielen. Der beste Spieler in der Bezirksliga Ost ist Michel Wiktorczyk mit 8 aus 9 Punkten bei 7 Siegen und 2 Unentschieden. Ebenfall unter den Besten  10 in dieser Wertung befinden sich Marc Schäfer, auch er spielte eine starke Saison, gefolgt von Moritz Thiel. Eine tolle Saison ist zu Ende, das Team wuchs von Spiel zu Spiel über sich hinaus, lieferte eine starke Leistung ab und gab den Wehlheidern zusätzlich noch Schützenhilfe. Auch diese Mannschaft machte ihre Hausaufgaben, setzte sich gegen SK Vellmar durch. Mit der Relegation gegen die SF Bad Emstal wird jetzt der dritte Aufsteiger zur Nordhessenliga ermittelt.

15. April 2018, Kreisliga Ost 7. Runde:

Schachfreunde Korbach VI
3
  Mündener Schachclub II
1
Gert Würker
1
  Irina Gukasjan
0
Klaus Backes
0
  Joachim Block
1
Tarek Shehab
1
  Thomas Schopf
0
Bernd Kröpelin
1
  Viktor Gukasjan
0

Korbacher ließen nichts anbrennen. Mit dem Ziel, den Aufstieg fest im Visier fielen die Gastgeber wie wilde Raubtiere über uns her. Zwar waren die Hessen zu Anfang noch etwas nervös, dass legte sich aber sehr schnell und die Korbacher gingen auf Punktejagd. Zum Spitzenbrett, Irina Gukasjan stand gegen Gert Würker auf verlorenen Posten, der DWZ – Unterschied von 900 Punkten war für sie einfach zu viel. Nach zwei Figurenverlusten sah Irina ein dass ein Weiterkämpfen wenig Sinn hatte. Ersatzmann Thomas Schopf stand lange Zeit auf Ausgleich. Im Endspiel hatte er drei Leichtfiguren und Mehrbauern gegen Turm und eine Leichtfigur von Tarek Shehab. Der weitere Ausgang war unklar, leider fand Thomas in der Folgezeit nicht die beste Fortsetzung und lief in eine Mattkombination hinein. Eine positionelle Ungenauigkeit von Viktor Gukasjan, er schwächte seine Bauernstellung auf dem Damenflügel, wurde von Bernd Kröpelin bestraft. Der Bauer c5 wurde rückständig, der Gegner hatte ein Angriffsziel. Ein Figurenverlust beendete die Partie. Unser Topscorer Joachim Block,  6 Punkten aus 6, erzielte wiederum den Ehrenpunkt gegen Klaus Backes. Allerdings musste er dafür hart kämpfen, sein Gegenüber opferte für die Qualität eine Leichtfigur mit Einschlag in seiner Rochadestellung. Joachim schaffte es den gegnerischen König in die Brettmitte zu zwingen, wo er von vielen Angreifern umzingelt war. Zum Schluss konnte der Verbund Turm Springer mattsetzen. Korbach war an allen Brettern nominell stärker, von daher ist das Ergebnis gerechtfertigt.

18. März 2018, Kreisliga Ost 6. Runde:

Mündener Schachclub II
1
  Schachfreunde Korbach VII
3
Irina Gukasjan
-
  Khanittha Käding
+
Joachim Block
1
  Gabriele Schüttler
0
Rudi Credner
0
  Dieter Käding
1
Viktor Gukasjan
-
  Wolfgang Käding
+

Trotz moderner Handytechnik gab es ein Terminirrtum. Schade es hätte ein Familienduell zwischen Wolfgang Käding mit dessen Ehefrau Khanittha und Viktor Gukasjan mit Tochter Irina geben können. Durch dies Versäumnis blieben die Bretter eins und vier von Münden unbesetzt sodass der MSC II gleich zu Beginn mit 0: 2 hinten lag. Einzig Joachim Block sorgte für den Ehrenpunkt, er konnte seine Gegnerin Gabriele Schüttler, nach dem sie einige Tempoverluste im Anfangsstadium hatte, leicht überspielen, in die Rochadestellung einschlagen und die Aufgabe erzwingen. Rudi Credner büßte in der Eröffnung gleich einen Springer ein, er kämpfte zwar mit Minusfigur noch weiter, musste aber später anerkennen, dass ein Weiterspielen Sinnlos ist. Bedauerlich das nach dem guten Start in dieser Saison das Team jetzt ins Mittelfeld abgerutscht ist.

3. März 2018, Bezirksliga Ost 8. Runde:

GSV Wehlheiden
1
  Mündener Schachclub I
4
Brett 1
0
  Michel Wiktorczyk
1
Brett 2
0
  Moritz Thiel
1
Brett 3
1
  Norbert Niemeyer
0
Brett 4
0
  Nikolajus Sabninas
1
Brett 5
0
  Uwe Will
1

Hausaufgaben gemacht: während Michel Wiktorczyk,  Nikolajus Sabninas sowie Uwe Will wenig Mühe hatten ihren Gegnern aus der JVA die Punkte abzunehmen, hier kann man nicht viel berichten, dafür waren die Begegnungen  zu eindeutig und klar. Natürlich waren wir nach Kassel angereist um einen klaren Sieg zu verbuchen und somit eine gute Ausgangsposition für den letzten Spieltag gegen den SC Körle zu schaffen. Moritz Thiel hatte diesmal die Schachgöttin Caissa auf seiner Seite. Mit den schwarzen Steinen wählte er eine riskante Stellung, sein König stand sehr offen, sein Kontrahent opferte einen Springer, konnte damit wichtige Zentralbauern zerschlagen Linien für seine Streitkräfte öffnen um den König von Moritz zu Fall zubringen. Zum Glück überspannte der Gegner den Bogen opferte ohne sichtlichen Grund noch seine Dame, dass war einfach zu viel und Moritz konnte den Spieß umdrehen weiterer Punkt für Münden. Nicht so viel Glück hatte Norbert Niemeyer, der zwar ständig eine vorteilhafte Stellung auf dem Brett hatte aber er fand nicht den Gewinnweg. Nach einer alten Schachweißheit wer den Vorteil nicht nutzt verliert, blieb so der Ehrenpunkt bei den schweren Jungs in der JVA. Nun gut die Party am letzten Spieltag kann trotz des Wermutstropfens von dem Spielverderber aus der JVA beginnen. Es ist angerichtet, wir freuen uns auf die Begegnung mit dem SC Körle und hoffen das auch die beiden anderen Teams mit SC Vellmar und TG Wehlheiden bei uns als Gäste erscheinen um vor Ort mit zu erleben wer am Ende den Meistertitel in den Händen hält. Für Spannung ist gesorgt, erst mit der letzten Partie von drei Teams steht der Aufsteiger in die Nordhessenliga fest

25. Februar 2018, Kreisliga Ost 5. Runde:

Mündener Schachclub II
1,5
  SAbt TG 1949 Wehlheiden IV 
2,5
Uwe Will
0,5
  Peter Barchfeld
0,5
Irina Gukasjan
0
  Slobodan Mihailovic
1
Joachim Block
1
  Nigel Warren
0
Rudi Credner
0
  Dietmar Böhling
1

Remis verpasst: In der Partie am Spitzenbrett reiste Peter Barchfeld mit Erfahrung aus der Landesklasse an. Hier erzielte er als Ersatzmann für die Wehlheider ein Remis. Uwe Will bekam dies auch zu spüren, der Gastspieler erreichte im Mittelspiel mit Mehrfigur klaren Vorteil. Uwe schaffte es sein Turmpaar auf der zweiten Reihe zu platzieren und seinem Gegner ein Remis aufzuzwingen. Irina Gukasjan geriet gegen Slobodan Mihailovic in einen Hinterhalt, verlor dadurch einen Läufer und im Anschluss die Partie. Einzig Joachim Block zeigte seinem Gegenüber Nigel Warren wer Herr im Hause  ist. Durch sein druckvolles Spiel erreichte einer seiner Bauern die gegnerische Grundreihe. Die eingesetzte Dame brachte schnell die Entscheidung. Mit zwei Mehrbauern ausgestattet hatte Rudi Credner gegen Dietmar Böhling eine Gewinnstellung auf dem Brett. Leider griff er im Laufe der Partie fehl, das Blatt drehte sich und der Punkt ging nach Kassel. Durch diese Niederlage verloren die Mündener einen Tabellenplatz und stehen derzeit auf Rang vier

18. Februar 2018, Bezirksliga Ost 7. Runde:

Mündener Schachclub I
4
  SK Bad Sooden Allendorf III
1
Michel Wiktorczyk
1
  JohannTomas
0
Moritz Thiel
1
  Rudi Büttner
0
Norbert Niemeyer
0,5
  Thomas Behrndt
0,5
Nikolajus Sabuninas
1
  Walter Rammenstein
0
Marc Schäfer
0,5
  Hans-Dieter Heczko
0,5

Tor zur Nordhessenliga weit aufgestoßen: Der siebte Spieltag hatte es in sich, was die weitere Platzierung an der Tabellenspitze betraf. Die zweite Mannschaft von der TG Wehlheiden hatte den SC Körle zu Gast. Die Begegnung endete Remis, das war aus Sicht der Mündener das beste Ergebnis. Durch den Heimerfolg gegen SK Bad Sooden Allendorf III erreichte der MSC, endlich immer der Tabellenspitze hinterher gehetzt, den ersten Platz, tauscht damit die Rolle vom Jäger zum Gejagten. Aber beim nächsten Spieltag sind wir Gäste in der JVA Kassel, hier ist ebenfalls ein Sieg fest eingeplant. Am letzten Spieltag haben wir SC Körle zu Gast, hier wird die Meisterschaft entschieden. Zum Spiel gegen Bad Sooden Allendorf. Unser Spitzenbrett mit Michel Wiktorczyk war gesundheitlich angeschlagen, ließ es sich aber nicht nehmen trotzdem gegen Johann Tomas sich ans Brett zu setzen. Man merkte ihm auch an das er nicht sein bestes Schach spielte. Lange Zeit musste er sich mit einer Verluststellung wehren. Ein bisschen hilf ihm die Schachgöttin Caissa, sein Gegenüber griff fehl und Michel drehte den Spieß um. Erster Punkt für Münden. Moritz Thiel hatte mit den weißen Steinen Rudi Büttner zum Gegner, ein Spieler der ihm aus vergangenen Partien nicht unbekannt war. Nachdem der Gastspieler Remis anbot griff er fehl, Moritz nutzte das sofort aus, konnte dadurch eine Leichfigur und letztendlich die Partie gewinnen. Am letzten Brett entstand ein Turmendspiel mit Hans-Dieter Heczko gegen Marc Schäfer. Mehr als ein Remis gab diese Stellung nicht mehr her. Spielstand 2,5: 2,5, das war für uns noch ausreichend, wenn wir weiter vorn mitspielen wollen. Am vierten Brett gab es Probleme zwecks dreifacher Zugwiederholung. Der Gast Spieler Walter Rammenstein reklamierte den Vorgang unkorrekt, Nikolajus Sabuninas spielte weiter, ließ sich durch den Vorfall nicht verunsichern. Zwar wiederholten sich Züge, aber nach der Partie konnte man feststellen, dass eine dreifache Wiederholung nicht vorkam. Nikolajus hatte die bessere Stellung fand aber auf Anhieb nicht die beste Fortsetzung, mit Verspätung konnte er den feindlichen König Matt setzen. Lange Zeit stand die Partie zwischen Thomas Behrndt gegen Norbert Niemeyer auf Ausgleich, es schwer den richtigen Weg zu finden. Dadurch gerieten beide Kontrahenten in akute Zeitnot. In dieser Phase bot der Gasspieler Remis an, welches Norbert postum annahm. Fazit: Wir sind jetzt nicht mehr auf Schützenhilfe von anderen Vereinen angewiesen,  am letzen Spieltag im April fällt die Entscheidung wer Meister wird. Was will man mehr, Spannung bis zur letzten Partie, wir freuen uns jetzt auf die Begegnung mit SC Körle

4. Februar 2018, Kreisliga Ost 4. Runde:

SVG CAISSA Kassel IV
1,5
  Mündener Schachclub II
2,5
Marco Weltecke
0
  Uwe Will
1
Elias Alekuzei
0,5
  Irina Gukasjan
0,5
Noah Alekuzei
0
  Rudi Credner
1
Alexander Schlichenmeier
1
  Viktor Gukasjan
0

Schachgöttin Caissa hatte alle Hände voll zutun. Die Namensgeberin der Gastgebermannschaft machte an diesem Spieltag ihren Ruf alle Ehre. Sie schüttete ihr Füllhorn über den Häuptern von beiden Teams großzügig aus. Als Kiebitz konnte man meinen das Schach doch hier und da ein Glücksspiel ist. Wer auf die eine oder andere Partie Wetten wollte hätte viel Geld verlieren können. Vielleicht hatte die lange Winterpause den Mannschaften geschadet, da die beteiligten Spieler noch nicht im Wettkampfmodus waren. Doch nun zum ungewöhnlichen Verlauf des vierten Spieltag in Kassel. Rudi Credner hatte keine große Mühe mit seinem jungen Gegenspieler Noah Alekuzei,  der selbst in das Matt  (Hilfsmatt) auf der Brettmitte hineinlief. Irina Gukasjan hatte ebenfalls gegen den Zwillingsbruder Elias eine absolute Gewinnstellung. Sie konnte eine Figur erobern, ihr Gegenüber stand mit dem Rücken zur Wand, das Matt in greifbarer Nähe. Selbstbewusst, ja ich möchte sagen frech bot er Remis an, was Irina zum staunen aller Teilnehmer annahm. Ihr Vater Viktor hatte nach der Eröffnung die schlechtere Stellung, er konnte sie aber bis zum Endspiel drehen und erreichte ebenfalls eine Gewinnstellung. Selbst der ausgelassene Figurengewinn brachte ihn nicht von der Gewinnerstrasse. An einen Verlust dachte niemand, aber Viktor griff dann leider in der Folgezeit zu oft fehl, das konnte selbst diese Stellung, die mittlerweile auf Remis stand, nicht mehr halten, Punkt für die Gastgeber. Das Spitzenbrett mit Uwe Will gegen Marco Weltecke stand bis zum Mittelspiel auf Ausgleich. Leider verrechnete sich Uwe und stellte seinen Springer ein. Verbissen kämpfte er weiter, stand aber jetzt mit Minusfigur vollkommen auf Verlust. Doch welches staunen ging durch die Zuschauer, die meisten trauten ihren Augen nicht, der Gastspieler stellte seine Dame ein, das war zu viel dieser Punkt wurde mit nach Hann. Münden genommen. Was soll man zu diesem Spieltag sagen, sooft wird Caissa den Mündenern nicht zur Seite stehen, also in den weiteren Begegnungen nicht zu sehr auf das Glück vertrauen, der Kopf muss es richten

28. Januar 2018, Bezirksliga Ost 6. Runde:

SC Eschwege II
1,5
  Mündener Schachclub I
3,5
Milutin Ninic
-
  Michel Wiktorczyk
+
Wolfhard Schroer
1
  Moritz Thiel
0
Dietrich Köllmer
0
  Norbert Niemeyer
1
Ivan Ilev
0,5
  Nikolajus Sabninas
0,5
Jakob Hoffmeister
-
  Marc Schäfer
+

Es sollte nicht sein, im Fußball würde man sagen Elfmeter verschossen. Beim zweiten Auswärtsspiel in Folge, diesmal in Eschwege war ein Gewinn von vorn herein auf unserer Rechnung. Leider für Gastgeber, gut für uns, konnte Eschwege nur drei Spieler aufstellen, somit gingen wir mit einem sicheren Polster von zwei Punkten in Führung. Das hätte doch für Sicherheit sorgen müssen, aber sonst stets ein absolut sicherer Punktelieferant, Moritz Thiel erwischte gegen Wolfhard Schroer einen schwarzen Tag. Im undurchsichtigen Mittelspiel griff er bei seinen Berechnungen fehl, ja ein Black Out, er stellte seine Dame ein. Im anschließenden Interview erklärte er, das er in seinen Varianten schon weiter war, die Dame hatte er noch nicht aus dem Gefahrenbereich gezogen, sie verschwand im Figurenkasten und der Mannschaftspunkt auf dem Konto der Gastgeber. Nun gut das passiert, dafür hat Moritz uns bisher mit seinen Turnierpartien viel Freude gemacht. Positiv dafür die Partie von Norbert Niemeyer, der extrem motiviert ans Brett ging und seinen Gegenüber Dietrich Köllmer an die Wand spielte. In der Eröffnung opferte er zwei Bauern, was ihm Linien und Diagonalen öffnete. Der feindliche König blieb im Zentrum hängen, eine Rochade war nicht möglich. So ohne Schutz fielen die Figuren von Norbert über ihn her und zwangen ihn zur Aufgabe. Auch Nikolajus Sabninas hatte nicht seinen besten Tag, gegen Ivan Ilev einigte er sich auf Remis. Für Michel Wiktorczyk und Marc Schäfer war nach einer Stunde der Einsatz beendet, die Gegner waren nicht anwesend, und die Heimreise stand an. Zwar haben wir jetzt noch zwei leichte Aufgaben, zum Ersten im Heimspiel gegen Bad Sooden Allendorf, sowie in der JVA, hier sind weitere Siege eingeplant, aber wir dürfen jetzt keine Brettpunkte mehr verschenken. Noch mal eine schwere Aufgabe im letzten Heimspiel gegen SC Körle die ja auch ein Wörtchen im Punkto Aufstieg mitreden

14. Januar 2018, Bezirksliga Ost 5. Runde:

SK Hofgeismar I
1,5
  Mündener Schachclub I
3,5
Sebastian Hild
-
  Michel Wiktorczyk
+
Arndt Hartmann
0
  Moritz Thiel
1
Gerhard Schäfer
0,5
  Norbert Niemeyer
0,5
Roman Chvastek
1
  Nikolajus Sabninas
0
Nils Götte
0
  Marc Schäfer
1

Keine Eintagsfliege, die Siegesserie hält weiter an, harte Brocken mit Vellmar, Wehlheiden und jetzt auch mit Hofgeismar wurden aus dem Weg geräumt. Zum Gastgeber SK Hofgeismar, einige Zeit befand sich die Mannschaft in der Hessenliga und Landesliga. Lange ist es her, Hann. Münden spielte seinerzeit in der Nordhessenliga, das wir gegen diesen Verein antraten. Leider mussten die Gastgeber durch Ableben sowie Vereinswechsel einzelner Mitglieder Federn lassen. Die Lücken konnten nicht gestopft werden, deshalb spielt Hofgeismar jetzt in der Bezirksliga. Für uns war diese Mannschaft, ein heißer Aufstiegskandidat , mit entsprechendem Respekt fuhren wir vor Ort. Durch dieses Schlüsselspiel, keiner konnte Punkte verschenken, wir wollten Kontakt zur Tabellenspitze halten, Hofgeismar musste gewinnen um noch eine Chance zu wahren auf zusteigen. Doch nun zum fünften Spieltag, Michel Wiktorczyk hatte einen ruhigen Tag, sein Gegner Sebastian Hild trat nicht an, somit nach einer Stunde Wartezeit der erste Punkt für Münden. Auch einen relativ entspannten Nachmittag hatte Marc Schäfer, der gegen seinem jungen Gegenüber Nils Götte wenig Mühe aufbringen musste. Von Anfang an zeigte er, wer Chef im Ring ist, zum Schluss erlitt der junge Gastgeber Damen, – und somit Partieverlust. Münden baut die Führung weiter aus. Die verbliebenen drei Bretter mussten sich aus Mündener Sicht mächtig strecken, alle gerieten in akuter Zeitnot, jeweils mussten in fünf Minuten noch 20 Züge bis zur zweiten Zeitnahme gezogen werden. Moritz Thiel stand auf Gewinn, sein Kontrahent Arndt Hartmann opferte eine Figur für Spiel, Moritz konnte alle Schwierigkeiten mit knapper Zeit beseitigen, seine Dame drohte auf Abwegen verloren zu gehen, aber er fand immer wieder die richtige Fortsetzung und zwang schließlich seinen Gegner zur Aufgabe. Der Mannschaftssieg war unter Dach und Fach. Norbert Niemeyer musste sich wehren, sein Gegner Gerhard Schäfer setzte ihn unter Druck. Ein Bauernopfer von Norbert nahm etwas Druck vom Kessel und Schritt für Schritt konnte er die Partie zum Ausgleich bringen. Die Remisofferte wurde abgelehnt, und in der Zeitnot konnte sich Norbert, immer wieder fand er Züge die dem Gegner zum Nachdenken zwangen, mit wenigen Sekunden in die zweite Phase retten. Zwar mit Minusbauern im Damenendspiel standen die Zeichen trotzdem auf Remis, was der Gegner zum Schluss auch anbot. Nicht zu viel Glück hatte Nikolajus Sabuninas gegen Roman Chvastek. Nikolajus spielte mit den schwarzen Steinen sehr verhalten, der Gastgeber nutze den Raumvorteil und drängte Nikolajus zurück. Unter Druck griff er leider fehl und somit blieb der Punkt in Hofgeimar. Großartig, zum vierten Mal in Folge volle Punkteausbeute, damit bleiben wir in Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Aus vier Aufstiegskandidaten sind jetzt nur noch drei übrig geblieben. In 14 Tagen müssen wir wieder in die Fremde nach Eschwege fahren, hier ist laut Papierform die zu erwartende Begegnung etwas leichter zu bewältigen. Wichtig ist jetzt jeder Brettpunkt um weiter oben mit zuspielen. Wir haben es jetzt selbst ohne Schützenhilfe in der Hand den Aufstieg zu schaffen. Die beiden Mitfavoriten Wehlheiden sowie  Körle spielen noch gegeneinander und Körle erwarten wir zu Hause am letzten Spieltag.

3. Dezember 2017, Bezirksliga Ost 4. Runde:

Mündener Schachclub I
3
  TG Wehlheiden II
2
Michel Wiktorczyk
0,5
  Michael Mertens
0,5
Norbert Niemeyer
0
  Uwe Pichl
1
Nikolajus Sabuninas
1
  Ullrich Rehbein
0
Marc Schäfer
1
  Berthold Müller
0
Uwe Will
0,5
  Jochen Köttig
0,5

Ersatzgeschwächt, trotzdem Traumergebnis! Ohne Spitzenspieler Moritz Thiel erzielte der Mündener SC , mit Ersatzmann Uwe Will, einen hart umkämpften Mannschaftssieg mit 3-2 gegen den mit weißer Weste bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Kassel, TG Wehlheiden 2.
Traditionell wie immer bei Heimspielen gemeinsames Essen und Motivieren auf das bevorstehende Ereignis. Pünktlich zum ersten Advent Schneefall, dies hatte zur Folge, das die Gäste die mit der Bahn anreisen - die nicht pünktlich war - etwas verspätet am Spielort eintrafen. Doch nun zum Spieltag, nicht ganz so lang dauerte die Partie zwischen Jochen Köttig gegen Uwe Will, die nach einem Remisangebot Seitens des Gastspielers Kötting endete. Beide Kontrahenten hatten Respekt nach der sizilianischen Eröffnung, sowie der daraus entstandenen unklaren Stellung im Mittelspiel. Die übrigen vier Begegnungen waren noch gegen 18.00 Uhr im Gange, der jeweilige Ausgang stand in den Sternen. Somit kamen die später gekommenen Kiebitze noch auf ihre Kosten, sie konnten das erfolgreiche Abschneiden des MSC miterleben. Die besten Möglichkeiten nach einem weiteren Zeitraum zur vollen Punkteausbeute hatten die Bretter drei mit Nikolajus Sabuninas, er hatte die Qualität erobert , zudem stand er sehr solide, sowie das vierte Brett mit Marc Schäfer, der eine vorteilhafte Stellung besaß. Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich eine Punkteteilung ab, die beiden Spitzenbretter mit Michel Wiktorczyk und Norbert Niemeyer hatten alle Hände voll zutun um die Partie auf Ausgleich zuhalten. Nachdem Marc seinen Vorteil gegen Berthold Müller in eine Gewinnstellung ausgebaut hatte, brachte er die Mündener in Führung. Auch Nikolajus Sabuninas setzte seinen Qualitätsvorteil um, der Gegner Ullrich Rehbein erlitt noch einige Bauernverluste seine Stellung war nicht mehr zuhalten, weiterspielen war sinnlos, Das Unentschieden war erreicht! Leider griff Norbert Niemeyer in unklarer Stellung gegen Uwe Pichl fehl, die daraus entstandene Kombination kostete ihm einen Springer und die Partie. Der Kasseler Spitzenspieler Michael Mertens musste nun unter allen Umständen gegen Michel Wiktorczyk die Partie gewinnen. Zu diesem Augenblick stand ein Turmendspiel mit jeweils fünf Bauern auf dem Brett. Turmendspiele sind meist Remis findet man oft in der Schachliteratur. Hier aber wogte der Ausgang hin und her die Partie wollte und wollte nicht enden Michel wehrte sich wahrlich heldenhaft, fand immer wieder einen Weg seinem Gegenüber das Gewinnen nicht zu ermöglichen. Beiden Beteiligten muss man sehr hohe Anerkennung aussprechen, die Zuschauer konnten ein Spektakel verfolgen, wer Herzkreislauf Beschwerden hat oder unter schwache Nerven leidet, dem war von weiterer Beobachtung der Begegnung abzuraten. Nur irgendwann findet alles mal ein Ende, Michel konnte die gefährlichen Freibauern im Zaum halten und schließlich erobern, danach war die Luft raus, die Partie hätte auch keinen Sieger verdient. Michel war der Held, ihm hat der MSC den Erfolg zu verdanken. Nach dem Schlusszug trat nur verhaltener Jubel auf, alle Spieler waren an ihrer Leistungsgrenze angelangt und vollkommen platt. Erst am nächsten Tag war uns klar was die Mannschaft geleistet hatte, alle sind an ihr Limit gegangen eine super Leistung die stolz macht. Im nächsten Auswärtsspiel in Hofgeismar muss es sich zeigen, ob dieser Sieg eine Eintagsfliege war. Der Mündener Schachclub hat es nun in der Hand mit den beiden Aufstiegsfavoriten weiter oben mit zukämpfen

19. November 2017, Bezirksliga Ost 3. Runde:

SVG Caissa Kassel III
0,5
  Mündener Schachclub I
4,5
Günter Schwertner
0
  Moritz Thiel
1
Vladislav Peshkov
0
  Michel Wiktorczyk
1
Marvin Schwarz
0
  Norbert Niemeyer
1
Theisiyan Mohanadhasan
0,5
  Nikolajus Sabninas
0,5
Svetlana Simukova
0
  Marc Schäfer
1

Mann, Mann war das ein hartes Stück Arbeit. Auf der Hompage von Caissa wurden wir im Vorfeld als Favoriten angesehen. Nachdem aber die dritte Mannschaft der Gastgeber in Hofgeismar, einem Team das in der Bezirksliga Ost oben mitspielt, erfolgreich waren gingen bei uns die Alarmglocken an. In dieser wichtigen Begegnung konnten wir in Bestaufstellung antreten, während die Kasseler mit zwei Ersatzspielern an die Bretter ging. Zwar sieht der klare Erfolg, es hätte auch 5:0 ausgehen können, unser viertes Brett mit Nioklajus ließ seinen Gegner in Gewinnstellung sich ins Remis retten. Doch nun zum Spielverlauf, Marc Schäfer konnte schnell und sicher gegen die ganz junge Spielerin Svetlana Simukova, ohne große Mühe und in kurzer Zeit Hann. Münden in Führung bringen. Ebenfalls einen kurzen Auftritt hatte Norbert Niemeyer mit den weißen Steinen gegen Marvin Schwarz, der durch ungenaues Spiel in der Eröffnung überrannt wurde. Ein Läufereinschlag auf f7, das Opfer durfte nicht angenommen werden, brachte in einer Miniatur den zweiten Punkt für Münden. Wer nun glaubte, das es so weiter ging, sah sich getäuscht. In den restlichen drei Begegnungen konnte zu diesem Zeitpunkt noch keine Prognose über deren Ausgang gegeben werden. Die beiden Spitzenbretter mit Moritz Thiel und Michel Wiktorczyk mussten sich gewaltig strecken. Bei Nikolajus Sabninas gegen Theisiyan Mohanadhasan stand der Gastgeber im Mittelspiel besser. Der Caissa Spieler Günter Schwertner bot deshalb Moritz ein Remis an. Diese Offerte lehnte Moritz ab, ergriff im Endspiel die Initiative , drängte seinen Gegner in die Defensive, konnte dadurch einen Bauern bis zur feindlichen Grundlinie durchbringen, was den Mannschaftssieg sicher stellte. In der Zwischenzeit bekam Michel  Wiktorczyk gegen Vladislav Peshkov im Leichtfigurenspiel Springer gegen Läufer Oberwasser. Zum Schluss war der gegnerische Springer gegen zwei Bauern überfordert und konnte eine Damenumwandlung nicht mehr stoppen. Punkt vier wurde eingesackt. Durch umsichtige Spielführung erreichte Nikolajus großen Vorteil, alles sah nach einem 5:0 aus, zwei verbundene Freibauern brachten Theisiyan Mohanadhasan an den Rande einer Niederlage. Unglücklicherweise fand Nikolajus nicht die richtige Fortsetzung und sein Gegenüber, einer der Ersatzspieler, konnte sich durch Abtausch seines Springers gegen die Bauern ins Remis retten. Am 3. Dezember kommt der Tabellenführer aus Kassel Wehlheiden, da werden die Trauben extrem hoch hängen, um Rang drei in der Tabelle zu halten muß schon eine ausgewöhnliche Leistung her,die Gäste sind der absolute Favorit, jeder Brettpunkt zählt.

12. November 2017, Kreisliga Ost 3. Runde:

Mündener Schachclub II
1
  SAbt TG 1949 Wehlheiden III  
3
Uwe Will
0
  Thomas Fliegner
1
Irina Gukasjan
0
  Dieter Kaierle
1
Rudi Credner
0
  Marc Hintz
1
Joachim Block
1
  Peter Eduard Neumann
0

Eine Nummer zu groß. Im Spitzenspiel musste die zweite Mannschaft des Mündener SC in der Tabelle auf Platz drei geführt, anerkennen, das die Gäste aus Kassel Wehleiden mit dem dritten Team, auf Rang zwei der Kreisliga Ost, die besseren Spieler waren. Beide Teams starteten erfolgreich in die neue Saison und waren bis dahin nur durch einen Brettpunkt getrennt. Das versprach enge und spannende Kämpfe auf den vier Brettern. Leider stellte sich sehr schnell heraus, dass diesmal die Begegnung relativ einseitig ausfiel. Lediglich das Spitzenbrett mit Uwe Will stand mit den schwarzen Steinen gegen Thomas Fliegner lange auf Ausgleich. Uwe hatte zwar die etwas schlechtere Bauernstellung, konnte sich im Leichtfigurenendspiel Springer gegen Läufer behaupten. Nachdem es dem Gastspieler gelang, die Figuren aus dem Spiel zunehmen, setzte er seinen Vorteil durch, eine Umwandlung war nicht mehr zu verhindern. Irina Gukasjan erreichte mit Weiß an Brett zwei gegen Dieter Kaierle nach der Eröffnung leichten Vorteil. Leider verirrte sich ihr Springer im feindlichen Lager, was dazu führte das er in der Figurenkiste landete. Mit Minusfigur und mittlerweile starkem Angriff des Gegners ging auch dieser Zähler nach Kassel. Rudi Credner vergaloppierte sich in einer wilden Eröffnung gegen Marc Hintz mit einem Figurenopfer. Sämtliche Angriffsversuche wurden abgewehrt, die Mehrfigur brachte im Endspiel die Entscheidung. Nur Joachim Block stand von Anfang an gegen Peter Eduard Neumann auf Vorteil. Nachdem sein Gegner versuchte durch ein Qualitätsopfer sich zu befreien, konnte Joachim seinen Druck mit Turm gegen Läufer noch weiter steigern. Diese Begegnung am vierten Brett war für die Mündener niemals in Gefahr, von daher geht der Ehrenpunkt in Ordnung.

5. November 2017, Bezirksliga Ost 2. Runde:

Mündener Schachclub I
3
  SK Vellmar 1969 III
2
Moritz Thiel
1
  Cornelia Moritz
0
Michel Wiktorczyk
1
  Helmut Strutzke
0
Norbert Niemeyer
0
  Gero Mahr
1
Nikolajus Sabninas
0
  Wilfried Rother
1
Marc Schäfer
1
  Sebastian Strutzke
0

Offene Rechnung gegen SK Vellmar getilgt. Diesmal war das dritte Team aus Vellmar bei uns zu Gast. Nachdem wir uns beim Brunch gestärkt und eingeschworen hatten, ging es an die Bretter. Michel Wiktorczyk setzte den ersten Paukenschlag, er übrespielte seinen Kontrahenten Helmut Strutzke mit der sizilianischen Eröffnung. Seine weißen Bauern überrannten das Zentrum, der feindliche schwarze König kam nicht zur Ruhe und musste sich schließlich der Niederlage beugen. Der Gastspieler Gero Mahr zeigte gegen Norbert Niemeyer, beide Spieler kennen sich aus verschiedenen Begegnungen, daß auch er mit einer starken Kombination, sein Schimmel richtete großen Schaden im schwarzen Lager an, punkten kann. Ausgleich, alles stand wieder offen. Am letzten Brett erzielte Marc Schäfer gegen Sebastian Strutzke mit einer Mehrfigur, hier brachte ein Rappe den Gegner zur Verzweiflung, den zweiten wichigen Punktgewinn und die Mündener in Führung. Ein heißes Gefecht lieferten sich Moritz Thiel und Cornelia Moritz am Spitzenbrett. Auch hier war aus der Vergangenheit noch eine Rechnung offen. Nach anfänglichen Druck Seitens seiner Gegnerin, konnte er sich Schritt für Schritt befreien, den Spieß umdrehen, das Brett brannte beide Könige standen gefährdet, doch Moritz seine Truppen konnten schneller zufassen, so die Gegnerin in einen Fehler treiben und dadurch den Mannschaftssieg sichern. Eine schöne Partie mit vielen taktischen Verwicklungen. Hart in Bedrängnis geriet Nikolajus Sabninas gegen den alten Haudegen Wilfried Rother. In akuter Zeitnot stellte er die Qualität ein, sodass sich der Gastspieler mit Turm gegen Läufer durchsetzen konnte und somit den Schlusspunkt unter einem spannenden und aufregenden Wettkampf setzen. Na endlich wurde der Bann gebrochen und Hann. Münden konnte als Sieger die Bühne verlassen. Da schmerzt natürlich die Niederlage zum Auftakt in Fuldatal, hier wurden leider wichtige Brettpunkte verschenkt

29. Oktober 2017, Kreisliga Ost 2. Runde:

SC Eschwege III
1
  Mündener Schachclub II
3
Adrian Schmidt
0
  Uwe Will
1
Nikolai Hollstein
1
  Rudi Credner
0
Bastian Hesse
0
  Joachim Block
1
Jakob Hoffmeister
0
  Thomas Schopf
1

Auch im Auswärtsspiel weiter auf der Erfolgsspur. Bei der dritten Mannschaft des SC Eschwege setzte sich die zweite Garnitur aus Hann. Münden mit 3:1 durch. Derzeit belegt der Mündener SC 2 hinter den Schachfreunden Korbach 6 und SAbt TG 1949 Wehlheiden 3 punktgleich Rang drei in der Kreisliga Ost. Zum Tabellenführer fehlen 1,5 Brettpunkte, da muss wenn das Team ganz oben weiter mitspielen will, auch mal, daß die kompletten Zähler verbucht werden. Allerdings gegen die sehr junge Mannschaft aus der Werrastadt war es die nicht ganz so schwere Aufgabe, die Aufstiegsfavoriten stehen uns noch bevor. Der Führungsspieler Uwe Will hatte mit seinen Kontrahden Adrian Schmidt wenig Mühe, aus der Eröffnung spielte er mit den weißen Steinen sehr offensiv, ließ seinen König nachdem die Damen getauscht waren in der Brettmitte stehen, erreichte Vorteil, den er bis zum Schluß nicht mehr abgab und somit den ersten Brettpunkt einfuhr. Weitaus schwerer hatte es das zweite Brett mit Rudi Credner gegen den jungen Eschweger Nikolai Hollstein, der verbissen um den Erfolg kämpfte. In der Eröffnung konnte Rudi mit Schwarz Ausgleich erzielen, aber in der weiteren Zeit drehte sich das Blatt zu Gunsten des Gastgebers Hollstein, somit blieb dieser Punkt in Eschwege. Auch Joachim Block mit dem Vorteil des Anzuges musste sich strecken, sein Gegner Bastian Hesse wehrte sich tapfer. Sah alles in der Eröffnung, nachdem Joachims Königsläufer auf f7 in die feindliche Stellung einschlug, er durfte nicht genommen werden da sonst die Dame verloren gegangen wäre, nach einer leichten Aufgabe aus. Allerdings brachten erst zwei Mehrbauern im Leichtfigurenendspiel die Entscheidung. Kleine Kritik an Thomas Schopf, wie immer wieder sehr schnell gezogen, aber auch zeigte gegen Jakub Hoffmeister an wer Herr im Hause ist. Die offene h-Linie mit Turm Dame Gespann konnte den feindlichen König mattsetzen.

1. Oktober 2017, Kreisliga Ost 1. Runde:

Mündener Schachclub II
3
  SC 1968 Neuenbrunslar I
1
Irina Gukasjan
0
  Victor Stürmer
1
Rudi Credner
1
  Amin Nejat
0
Joachim Block
1
  Vladimir Tolkatschjow
0
Thomas Schopf
1
  Theodor Woronow
0

Punkt bleiben in Hann. Münden: Gegen eine weitaus unbekannte Mannschaft, der SC Neuenbrunslar spielte in den letzten Jahren in der Kreisliga West, erzielte der MSC II einen klaren Sieg mit 3:1. In seiner ersten Turnierpartie im Teamwettbewerb brachte der Neuzugang Rudi Credner gegen seinen Gastspieler Amin Nejat mit dessen Mithilfe, er stellte seine Dame ein, den MSC in Führung. Am ersten Brett kämpfte Irina Gukasjan mit den schwarzen Steinen gegen Victor Stürmer sehr verhalten, geriet dadurch schnell in Nachteil und musste sich geschlagen geben. Eine Partie die hin und her wogte ereignete sich am vierten Brett zwischen Thomas Schopf und seinem Gegenüber aus Neuenbrunslar Theodor Woronow. Hier war jedes Ergebnis möglich. Thomas stand zu Anfang in Vorteil, alles sah nach einem Sieg aus. Allerdings spielte er in der weiteren Zeit sehr ungenau, dadurch drehte sich das Blatt und sein Gegner hatte eine Gewinnstellung. In der Folge erreichte Thomas eine Remisstellung. Bedauerlicherweise für die Gäste stellte dessen Spieler seinen Turm ein und musste sich nach anschließend geschlagen geben. Joachim Block erzielte gegen Vladimir Tolkatschjow, in Verbindung mit Läufer und Turm eine schöne Mattkombination.. Fazit: Allerdings mit kräftiger Mithilfe konnte der MSC gut in die neue Saison starten. An den ersten beiden Brettern konnten Irina und Rudi wichtige Erfahrungen sammeln, geplant ist die beiden in der nächsten Saison in der ersten Mannschaft einzusetzen.

17. September 2017, Bezirksliga Ost 1. Runde:

SC Fuldatal
3
  Mündener Schachclub I
2
Iljaz Jusufovic
0,5
  Michel Wiktorczyk
0,5
Willi Alfes
0
  Norbert Niemeyer
1
Frank Krakau
0,5
  Nikolajus Sabninas
0,5
Manfred Fromm
1
  Marc Schäfer
0
Waldemar Voht
1
  Joachim Block
0

Auftaktrunde im Derby hat nicht geklappt. Leider wie schon in Jahren zuvor hatte der MSC wieder Ladehemmung und musste sich geschlagen geben. Die beiden Neuzugänge Michel Wicktorczyk und Niokolajus Sabuninas erreichten nur in aussichreicher Stellung eine Punkteteilung. Nur ein leichter Trost der Punktgewinn von Norbert Niemeyer, zugegeben in einer schönen Partie mit einem Turmopfer. Marc Schäfer hatte diesmal keine Chance gegen seinen Kontrahenden, von daher geht der Punktgewinn für Fuldatal in Ordnung. Leider unterlief Joachim Block im Mittelspiel ein Fehlgriff, dadurch geriet er in eine Kombination, was ihm eine Figur und einige Züge später die Partie kostete. Fazit: Hier war für uns ein Mannschaftssieg eingeplant, was ja ohne weiteres mit der Aufstellung möglich war. Man könnte auch sagen, die ersten drei Bretter hui, die letzten beiden ....

23. April 2016, Bezirksliga Ost 9. Runde:

SK Bad Sooden Allendorf
1
  Mündener Schachclub
4
Thomas Behrndt
0,5
  Norbert Niemeyer
0,5
Rudi Büttner
0
  Moritz Thiel
1
Gerd Hupfeld
0
  Marc Schäfer
1
Hans Dieter Heczko
0,5
  Joachim Block
0,5
Werner Winkler
0
  Uwe Will
1

Relegation, wer hätte das gedacht. Zum Abschluss im letzen Spiel der Saison 2016 / 17 konnte der Mündener SC bei der dritten Mannschaft vom SK Bad –Sooden – Allendorf sich wiederum durchsetzen. Das klare Ergebnis mit 1:4 beim Tabellenletzten, die natürlichen jeden Zähler brauchten, geht in dieser Höhe auch in Ordnung, und war nach der kämpferischen Einstellung sowie dem Teamgeist verdient. Nach dem schlechten Saisonstart mussten  sich die Mündener erst einmal von Abstiegsrängen verabschieden. Eine schneidige Aufholjagd belohnte die Dreiflüsse Städter, - die bei den folgenden gegnerischen Teams jeweils punkten konnten – mit Rang zwei in der Bezirksliga Ost.
Zur Schlussrunde in Bad – Sooden – Allendorf, wir konnten frei aufspielen, die Gastgeber mussten um einen Mannschaftssieg kämpfen. Als erstes konnte sich Uwe Will am fünften Brett in die Siegerliste  gegen den Gastgeberspieler Werner Winkler eintragen lassen. Nachdem der Bad Soodener einen Turm einstellte war die Aufgabe nicht mehr all zu schwer. Moritz Thiel konnte sich gegen Rudi Büttner, - in Vergangenheit hatte dieser Gegner gegen uns so manchen Punkt auf sein Konto verbuchen können  -  in einer Miniatur bei sage und schreibe 11 Zügen! Ihn überspielen. Damenverlust nebst diversen Mattdrohungen ließen weitere Zähler auf unser Mannschaftskonto folgen. Ebenfalls keine Schwierigkeiten hatte Marc Schäfer mit Gerd Hupfeld, allerdings wehrte sich sein Kontrahent länger, musste aber auch hier nach Figurenverlust die Segel streichen. Einzig Joachim Block stand von allen auf unserer Seite nicht gut, sein Gegenüber Hans Dieter Heczko konnte einen Qualitätsgewinn erzielen, Im weiteren Verlauf übte Joachim starken Druck gegen einen wichtigen Bauern aus, was die Partie etwas näher zum Ausgleich brachte. Die Remisofferte die unser Vorsitzende abgab, wurde vom dem Kurstädter nach kurzem Nachdenken angenommen. Am ersten Brett wollte Norbert Niemeyer seinen Gegner Thomas Behrndt mit der scharfen Eröffnung, Nordisches Gambit, überspielen. Die Taktik ging auch zunächst auf, das Opfer von zwei Bauern brachte ihm eine gewaltige Druckstellung. Teilweise mit dem Rücken zur Wand musste sich der Gastgeber verteidigen. Leider konnte Norbert den starken Vorteil nicht verwalten und die Partie verflachte. Auch hier wurde das zweite Remisangebot von Bad – Sooden akzeptiert. Mit Platz zwei in der Abschlusstabelle haben  wir die Berechtigung zum Aufstieg gegen den Zweiten aus der Westgruppe, in einem Relegationsspiel zur Nordhessenliga

5. Februar 2016, Bezirksliga Ost 6. Runde:

SC Fuldatal
2,5
  Mündener Schachclub
2,5
Willi Alefs
0
  Norbert Niemeyer
1
Manfred Fromm
0
  Moritz Thiel
1
Waldemar Voht
0,5
  Marc Schäfer
0,5
Hazim Forcakovic
1
  Joachim Block
0
Max Mika Lange
1
  Uwe Will
0

Zwar sind wir mit großen Erwartungen zum Derby nach Iringshausen zum SC Fuldatal angereist. Nach den letzten positiven Begegnungen wollten wir einen Mannschaftssieg erzielen. Aber diesmal mussten wir mit etwas kleinerer Brieftasche, der Mannschaftskampf endete 2,5: 2,5, nach Hause fahren. Trotz des Remis waren die Partien keineswegs uninteressant, Zeitnotschlachten mit taktischen Verwicklungen prägten das Bild. Die erste Partie endete zwischen Marc Schäfer, er hatte die weißen Steine, und seinem Gegner Waldemar Voht, trotz leichten Vorteil für den Gastgeber, Remis. Uwe Will musste sich diesmal gegen den jungen Spieler Max Mika Lange geschlagen geben. Hier zeigte es sich wieder, dass die jungen Burschen ohne Furcht zur Sache gehen. Leider hatte auch unser 1. Vorsitzender Joachim Block nicht seinen besten Tag und musste ebenfalls gegen seinen Kontrahenten Hazim Forcakovic die Segel streichen. Oh weh, oh weh, damit waren die Träume von einem vollen Punktekonto vorbei. Die Spitzenbretter mit Norbert Niemeyer und Moritz Thiel mussten jetzt alles aufbieten, um wenigstens ein Unentschieden zu erreichen. Die Aufgabe war schwerer als gedacht, bei Norbert gegen Willi Alefs hatte der Gastgeber zwar einen Minusbauer, aber es drohte ein ungleichfarbiges Läuferendspiel mit hoher Remistendenz  In akkuter Zeitnot konnte Norbert neben dem Läufer seinen Turm, der immer noch Aussicht auf einen Sieg brachte, auf dem Brett halten. Nachdem es dem Fuldataler gelang, die Türme zu tauschen, waren zwei Freibauer, davon war einer sehr weit vorn, extrem gefährlich, und brachten nach langen schweren Kampf den ersten Zähler für die Mündener, Moritz Thiel hatte in seiner Partie zwei offene Linien mit seinen Streitkräften in die feindliche Stellung geschlagen, leider nutzte nicht er sondern sein Gegenüber Manfred Fromm die Gelegenheit und konnte dadurch Moritz in eine defensive Stellung drängen. Nach einem Punktgewinn für uns sah es nicht aus, auch Moritz musste eine Zeitnotphase über sich ergehen lassen, in der Bedrängnis mit vielen Verwicklungen fand er die richtigen Antworten. Nachdem Moritz diese kritische Situation überstanden hatte, erwischte Manfred Fromm inicht die besten Züge . Zum Glück für uns griff er fehl, was ihm einen Turm und die Partie kostete. Mit diesem Ergebnis konnten Platz drei in der Tabelle behaupten. Der nächste Gegner SAbt TG 1949 Wehlheiden 2 hat die Mannschaft aus der Liga zurück gezogen, deshalb findet der letzte Mannschaftskampf gegen Bad Sooden Allendorf erst am 23. April 2017 statt. Auch hier ist ein Sieg möglich, wichtig um die gute Platzierung zu halten

15. Januar 2017, Bezirksliga Ost 5. Runde:

Mündener Schachclub
4,5
  SC Eschwege II
0,5
Norbert Niemeyer
1
  Milutin Ninic
0
Moritz Thiel
1
  Martin Walter
0
Marc Schäfer
0,5
  Wolfhard Schroer
0,5
Joachim Block
1
  Dietrich Köllmer
0
Uwe Will
1
  Ivan Ilev
0

Offene Rechnung getilgt. Mussten wir in der letzten Saison noch mit leeren Händen aus Eschwege nach Hause fahren, so konnte sich das Mündener Team diesmal im Heimspiel mit 4,5 – 0,5 revanchieren. Zum ersten Mal trafen sich die  Gastgeber vor der Begegnung zum Brunch, wo der Mannschaftsgeist eingeschworen wurde, keine Geschenke für die Gäste. Gestärkt setzten sich die Mündener an die Bretter und erfüllten die Aufgabe mit Bravour. Durch dreifache Zugwiederholung erzielte Marc Schäfer gegen Wolfhard Schroer eine Punkteteilung. In Führung brachte Uwe Will den Mündener SC, der sich gegen Ivan Ilev mit den schwarzen Steinen in der sizilanischen Eröffnung durchsetzte. Ein etwas unklares Opfer von Moritz Thiel, Einschlag mit einem Turm in die Rochadestellung, brachte den Gegner Martin Walter zu Fall. Zugegeben bei genauer Partieführung hätte der Gastspieler ein Remis erreichen können, aber hinterher mit der Hilfe von Onkel Fritz ist alles klar, am Brett mit Zeitdruck sieht es anders aus. Wenn es für die Gäste ein Angstgegner gibt dann am Spitzenbrett mit Norbert Niemeyer. Milutin Ninic musste schon in der Vorsaison eine bittere Niederlage durch einen groben Fehler akzeptieren. Diesmal wogte Die Partie hin und her, der Vorteil wechselte sehr oft, in akuter Zeitnot, 15 Züge in weniger als zwei Minuten, fand er nicht die besten Züge. In völlig schwieriger Position, Norbert komplizierte mit ausreichendem Zeitpolster, die Stellung. Ein Fehlgriff kostete eine Figur und die Partie. Eine Besonderheit ereignete sich in der Partie zwischen Joachim Block und Dietrich Köllmer. Joachim führte auf dem Brett einen nicht regelkonformen Zug aus, dem sein Kontrahend nicht reklamierte. Die Partie lief weiter, nach den FIDE Regeln kann das Ergebnis nicht mehr angefochten werden. Mit besserer Bauernstellung erzielte Joachim den letzten Punkt. Die erste Aufgabe ist gelöst, auf gehts im nächsten Spiel nach Fuldatal. Mit breiter Brust ist auch hier ein Sieg möglich

11. Dezember 2016, Bezirksliga Ost 4. Runde:

SV Caissa Kassel III
1
  Mündener Schachclub
4
Gerd Geißer
0,5
  Norbert Niemeyer
0,5
Calvin Küthe
0
  Moritz Thiel
1
Mousa Al Rahhal
0
  Marc Schäfer
1
MarcoWeltecke
0
  Joachim Block
1
Swantje Kind
0,5
  Uwe Will
0,5

Mit Verspätung überreichte der Nikolaus dem Mündener SC noch Geschenke - wichtige Punkte zum Klassenerhalt. Diesmal gab es nur zufriedene Gesichter bei den Niedersachsen, denn keiner mußte eine Niederlage hinnehmen. Beim Tabellenschlußlicht aus Kassel setze sich der MSC klar mit 1:4 durch. Zwar trat der Gastgeber Caissa ab dem dritten Brett ersatzgeschwächt an, was die Aufgabe mit einem vollen Punktekorb nach Haus zufahren, erleichterte. Als erster verbuchte Uwe Will den ersten halben Zähler gegen die junge Gegnerin Swantje Kind. Allerdings büßte Uwe im Mittelspiel eine Leichtfigur ein, erreichte zum Schluß eine Remisstellung durch Zugwiederholung. Bei Moritz Thiel am zweiten Brett war die Partie lange gegen Calvin Kühte unklar. Die beiden kannten sich durch viele Begegnungen aus dem Jugendbereich. Am Schluß unterlief dem Gastgeber ein grober Fehler, was einen Turm und somit die Partie kostete. Marc Schäfer erreichte gegen seinen Gegner eine interessante Figurenverteilung. Er spielte mit zwei Leichtfiguren und Mehrbauern gegen einen Turm . Im Kampfgetümmel lief sein Gegner Mousa Al Rahhal in eine Läufergabel, Schach und ein Turm war weg, somit ein weiterer Zähler für Hann.Münden. Gegen den norminell stärksten Gegner Gerd Geißer am Spitzenbrett konnte Norbert Niemeyer die Partie stets auf Ausgleich halten. Zum Schluß mußte sein Kontrahent mehr riskieren, dadurch erreichte Norbert leichten Vorteil und gab eine Remisofferte ab, die postum angenommen wurde. Unser Chef der 1. Vorsitzende Joachim Block war der letzte im Bunde der gegen Marco Weltecke kämpfen mußte, hier war keine Gefahr eines Punkteverlustes, da er im Besitz einer Mehrfigur und zwei Bauern war. Auch hier hatte sein Gegenüber ein Einsehen, reichte die Hand Joachim zur Gratulation. Fazit: wir haben mit vier Brettpunkten und dem zweiten Sieg in Folge ein bischen Luft zum Tabellenende. Der dritte Platz den wir mit Fuldatal gemeinsam belegen ist kein Ruhepolster. Die nächste Aufgabe, ein Heimspiel gegen SC Eschwege, hier haben wir noch eine offene Rechnung. Also diesmal muß ein weiterer Sieg her um eine sichere Platzierung zu erreichen. Im Februar begrüßen wir in Hann.Münden widerum einen Gegner auf Augenhöhe mit dem SC Fuldatal, in der Vergangenheit konnten wir jeweils gegen diese Mannschaft voll punkten

5. November 2016, Bezirksliga Ost 3. Runde:

Mündener Schachclub
3
  GSV Wehleiden
2
Norbert Niemeyer
0
  Brett 1
1
Moritz Thiel
1
  Brett 2
0
Marc Schäfer
1
  Brett 3
0
Joachim Block
1
  Brett 4
0
Uwe Will
0
  Brett 5
1

Als Gastgeber mußten wir diesmal zu unseren Gästen in die JVA Wehleiden nach Kassel anreisen. Wie schon in der letzten Saison, konnten wir wieder wichtige Punkte bei den schweren Jung`s stehlen. Allerdings stand die Schachgöttin Caissa dem Mündener Schachclub zur Seite. Das Mündener Spitzenbrett mit Norbert Niemeyer mußte sich gegen einen Schachmeister aus Bosinien in einer Miniatur mit einem Fehler in der Eröffnung im nordischen Gambit schnell geschlagen geben. Moritz Thiel hatte mit den weißen Steinen mit seinem Gegner keine große Mühe, ein Figurenopfer von ihm brachte seinen Kontrahenden zu Fall. Joachim Block rutschte zeitweise am Rande einer Niederlage lang. erreichte ein unklares Endspiel, hatte aber das bessere Ende für sich und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Uwe Will hielt sehr lange die Partie auf Ausgleich, im Endspiel mußte er ein Bauernverlust hinnehmen was ihn auf die Verliererstraße brachte. Marc Schäfer stand total auf Verlust, zum Glück verpasste sein Gegenüber die Chance zum vollen Punktgewinn, er übersah den Gewinnweg und ließ sich noch von Marc überrummeln. Dadurch konnte der Mannschftssieg unter Dach und Fach gebracht werden Zugegeben vom Verlauf war der Erfolg nicht ganz verdient, aber wer fragt am Saisonende danach. Zum Klassenerhalt waren diese Punkte Goldwert, in der nächsten Runde gegen die 3. Mannschaft von Caissa Kassel, die ebenfalls sich am Tabellenende befinden, ist ein weiterer Erfolg von Nöten. Knapp mit 3:2 konnte sich der MSC gegen den GSV Wehleiden durchsetzen

28. Februar 2016, Bezirksliga Ost 2. Runde:

Bad Emstal Wolfhagen II
4
  Mündener Schachclub
1
Alexsander Reshetar
1
  Norbert Niemeyer
0
Thomas Körber
1
  Moritz Thiel
0
Erhard Hübenthal
1
  Marc Schäfer
0
Andreas Haan
0
  Joachim Block
1
Carsten Kumm
1
  Uwe Will
0

Trotz Lob vom Gastgeber aus Wolfhagen für den Einsatz und die kämpferische Einstellung gab es für uns die erwartete hohe Niederlage. Fast alle Partien standen lange Zeit ausgeglichen, dem Favoriten wurde einiges abverlangt. Leider griffen die beiden Spitzenbretter in akkuter Zeitnot mit Norbert Niemeyer gegen Alexsander Reshetar sowie Moritz Thiel gegen Thomas Körber fehl und mussten sich geschlagen. Bedauerlicher Weise standen die beiden Mündener nicht schlecht, bei Norbert war eine erzwungene Remisvariante möglich, Moritz hatte ebenfalls die Möglichkeit eine Punkteteilung zu erzielen. Besser stand auch am dritten Brett Marc Schäfer lange Zeit, der Erhard Hübenthal ins Schwitzen brachte. Nun gut, Marc war Erhards Spielweise bekannt, doch zum Schluss setzte sich die größere Erfahrung durch. In der zweiten Turnierpartie zeigte Uwe Will wieder tollen Einsatz, auch er hielt seine Partie lange Zeit offen, musste aber im Bauernendspiel gegen Carsten Kumm seinen König umlegen. Na, ja ein Gastgeschenk gab es doch noch, Joachim Block erreichte eine Remisstellung mit ungleichen Läufern gegen Andreas Haan. Hier hatte die Schachgöttin Caissa ein ganz großes Herz für die Dreiflüssestädter, dem Spieler der Gastgeber unterlief ein grausamer Fehler, dadurch blieb uns die Höchststrafe erspart. Aber für alle guten Worte und lange Zeit gutstehenden Partien können wir uns nichts kaufen, der Klassenerhalt wird in dieser Saison ein extrem harter Weg. Es bleibt zuhoffen, das der Teamgeist uns in den nächsten Begegnungen weiter begleidet. SK Bad Emstal II - Mündener SC 4 : 1

18. September 2016, Bezirksliga Ost 1. Runde:

Mündener Schachclub
2
  SK Vellmar 1950 III
3
Norbert Niemeyer
0
  Gero Mahr
1
Moritz Thiel
-
  Sebastian Strutzke
+
Joachim Block
0
  Peter Blaschke
1
Marc Schäfer
1
  Rainer Weyers
0
Uwe Will
1
  Günter Preuss
0

20. März 2016, Bezirksliga Ost 4. Runde:

Mündener Schachclub
2
  SV Caissa Kassel III
2
Norbert Niemeyer
1
  Günter Schwertner
0
Moritz Thiel
0
  Erik Simukov
1
Joachim Block
0
  Sebastian Wöllenstein
1
Marc Schäfer
-
  Calvin Küthe
-
Christoph Fabian
1
  Nick Fromm
0

Die Begegnung aus der vierten Runde zwischen dem Mündener SC und der jungen Truppe SVG Caissa  Kassel  3 wurde vom Dezember 2015 auf den März 2016 verlegt. Ein erfahrener Spieler, ein alter Hase am ersten Brett und vier sehr junge Spieler, bekannt durch diverse Jugendturniere, mischten die Liga ganz ordentlich auf. Zu Anfang kam auch diese Mannschaft, so wie wir, schwer in Tritt, aus unserer Sicht einer der Abstiegskandidaten, aber nach den erstaunlichen Siegen gegen den Tabellenführer sowie weiteren Spitzenteams, mauserte sich Caissa 3 zum Aufstiegsaspiranten. Au Backe, in der Schlussrunde noch mal ein harter Brocken, aus der vermeintlich leichten Aufgabe wurde nichts. Leider erkranke am Wochenende Marc Schäfer und konnte nicht spielen, ein Ersatz war in der Kürze nicht auf zutreiben. Schon wieder stand das Glück auf seitens des MSC auch die Gäste reisten nur mit vier Spielern an. Von Anfang an befand sich Norbert Niemeyer an Brett eins gegen  Günter Schwertner in der Defensive. Eine falsch berechnete Kombination vom Gastspieler brachte Norbert einen Läufer ein, daraufhin gab der Gegner sofort auf. An Brett zwei mit Moritz Thiel und Erik Simukov entstand  durch die schottische Eröffnung eine sehr scharfe Stellung auf dem Brett, überall lauerten Gefahren, für die Kiebitze ein äußerst interessantes Duell. Das bessere Ende war beim Gast, Moritz konnte nur noch die Hand zum Sieg reichen. Leider wurde auch Joachim Block Opfer der frechen Spielweise von den jungen Wilden. Sebastian Wöllenstein eroberte eine Figur und zwang unseren Vorsitzenden zur Aufgabe .Matchwinner und Kämpfer des letzten Spieltages war diesmal Christoph Fabian, der durch seinen Sieg eine Punkteteilung erreichte. Eine Remisofferte vom jungen Spieler Nick Fromm lehnte Christoph mit einem Mehrbauern ab. Das nun folgende Endspiel wurde von ihm absolut fehlerfrei absolviert und rettete uns das 2:2. Brett vier wurde von beiden Teams nicht besetzt daher 0:0

28. Februar 2016, Bezirksliga Ost 8. Runde:

Bad Sooden Allendorf III
1
  Mündener Schachclub
4
Johann Tomas
-
  Norbert Niemeyer
+
Joseph Anhalt
0
  Moritz Thiel
1
Walter Rammenstein
0,5
  Joachim Block
0,5
Heinz Dieter Heczko
0,5
  Spieler 208
0,5
Gerd Hupfeld
0
  Thomas Schopf
1

Mit etwas breiterer Brust ging es zum nächsten Mitstreiter nach Bad Sooden – Allendorf. Der Schachklub aus dem schönen Kurort, sonst in den anderen Ligen mit zwei Teams erfolgreich vertreten, kämpft mit der dritten Mannschaft um den Verbleib in der Bezirksklasse Ost. Hier war es wichtig, um die Zugehörigkeit in der Bezirksliga auch für die nächste Saison zusichern, auf jeden Fall mit einem vollen Punktekonto nach Hann. Münden zurück zukehren. Schnell konnte der MSC in Führung gehen, am ersten Brett fehlte der Spitzenspieler Johann Tomas, Norbert Niemeyer erzielte kampflos den ersten Punkt. Wiederum trat Thomas Schopf an Brett fünf als Ersatz an, diesmal machte er seine Sache sehr gut, überspielte seinen Gegner Gerd Hupfeld schon aus der Eröffnung heraus und notierte den zweiten Punkt  für die Mündener. Klar war in diesem Moment das Endergebnis noch nicht, Moritz Thiel stand gegen Joseph Anhalt unklar, die Bretter drei , Joachim Block hatte einen Figurenverlust gegen Walter Rammenstein und vier, Christoph Fabian befand sich gegen  Heinz Dieter Heczko in einer Mattkombination, alles im allen rosige Aussichten. Wie hier und da einmal im Fußball, gibt es auch auf den 64 Feldern aus der Schachwelt Wunder. Im Endspiel nahm Joachim dem Gastgeber die verlorene Figur wieder ab, im anschließenden Bauernendspiel erreichte er eine Punkteteilung. Ein nicht ganz korrektes Remisangebot, wegen dreifacher Zugwiederholung, zwischen Christoph und seinem Gegner wurde geschlossen. Zum Glück für die  Dreiflüssestädter übersahen beide ein einzügiges Matt zu Ungunsten von Christoph. Die Punktejagd war sehr erfreulich, mit 4:1 wurden wichtige Brettpunkte erzielt und ein mittlerer Tabellenplatz erreicht.

14. Februar 2016, Bezirksliga Ost 7. Runde:

SC Fuldatal I
2
  Mündener Schachclub
3
Iljaz Jusufovic
0,5
  Norbert Niemeyer
0,5
Willi Alefs
0
  Moritz Thiel
1
Frank Krakau
0
  Joachim Block
1
Manfred Fromm
0,5
  Marc Schäfer
0,5
Waldemar Voth
1
  Thomas Schopf
0

Nachdem wir Erfolgreich unser Heimspiel bei den schweren Jungens in der JVA  Wehleiden bestritten hatten, mussten wir zum Tabellenzweiten SC Fuldatal anreisen. Dass keiner der beiden Teams Punkte zu verschenken hatte war klar, die Gastgeber schauten auf Rang eins und hatten noch von der letzten Saison gegen uns eine Rechnung offen, wir mussten um den Klassenerhalt kämpfen.
Zum Spielverlauf, unser Ersatzmann am letzten Brett, Thomas Schopf verlor schon in der Eröffnung eins seiner heißgeliebten Rösseln, der Gastgeber Waldemar Voth ließ sich die Chance zum Punktgewinn nicht mehr nehmen. Posthum konnte Joachim Block ausgleichen, durch ein Schachgebot mit einer Kombination verlor der Gastgeber Frank Krakau ebenfalls eine Leichfigur nebst der Partie. Beim Stande von 1:1 erhielt Marc Schäfer, in besserer Stellung für ihn, ein  Remisangebot vom Kontrahenten Manfred Fromm. In Absprache mit dem Mannschaftsführer Norbert Niemeyer ließen wir vorerst die Uhr weiterlaufen, da  zu diesem Zeitpunkt die Ergebnisse an den beiden Spitzenbrettern noch nicht absehbar waren. Jetzt wurde es seitens der Fuldataler unruhig, vielleicht nicht ganz mit der Regelkunde vertraut, bestand der Gastgeber auf eine sofortige Entscheidung. Am ersten Brett konnte Norbert Niemeyer gegen Iljaz Jusufovic die Partie ausgeglichen halten,  während Moritz Thiel mit den schwarzen Steinen gegen den erfahrenen Willi Alefs eine zweischneidige Variante auf dem Brett hatte. Beide Spieler griffen in dieser Stellung fehl, glücklicherweise stand die Schachgöttin Caissa auf der Seite von Hann. Münden, dadurch  konnte Moritz im Schlussteil seinen Gegner mit einer sehenswerten Kombination bezwingen. Nachdem Marc das Remisangebot akzeptiert hatte, erhielt auch Norbert, der in der Zwischenzeit  sich einen kleinen Vorteil verschaffen konnte, von seinem Gegenüber auch ein Friedensangebot. Natürlich nahm auch er die Offerte aus Sicht des Mannschaftsergebnisses an. Aufgrund des Tabellenstandes und der nominellen besseren aufgestellten Mannschaft aus Fuldatal hatten wir auf ein Unentschieden gehofft, aber mit der vollen Punktzahl verschafften wir uns weiterhin Luft von den Abstiegsrängen.

30. Januar 2016, Bezirksliga Ost 6. Runde:

Mündener Schachclub
3
  GSV Wehleiden
2
Norbert Niemeyer
1
  Brett 1
0
Moritz Thiel
1
  Brett 2
0
Joachim Block
0,5
  Brett 3
0,5
Marc Schäfer
0,5
  Brett 4
0,5
Christoph Fabian
0
  Brett 5
1

Einmal in der Woche werden die Inhaftierten durch einen Schachtrainer in die Geheimnisse des königlichen Spieles eingewiesen. Unterschied zum sonstigen Ligabetrieb, die Begegnungen finden jeweils samstags ab 10.00 Uhr statt , während alle anderen Spiele sonntags ab 14.00 ausgetragen werden. Weiterhin hat der GSV immer ein Heimspiel. Der Mündener SC hatte in dieser Saison einen Fehlstart, gab in der Vergangenheit zu viele  Punkte ab, konnte nur einmal ein Unentschieden gegen Heckershausen erzielen, die Gegner der GSV befanden sich bis dahin in der oberen Tabelle auf Rang drei mit der Zielsetzung Aufstieg. Wichtig war an diesem Spieltag Punkte aus der JVA „zu stehlen“, was auch endlich eindrucksvoll gelang. An den beiden Spitzenbrettern konnten Norbert Niemeyer, sowie Moritz Thiel, er hatte einen jugoslawischen Schachmeister als Kontrahent, sich beide mit jeweils voller Punktzahl durchsetzen. An den weiteren Brettern erzielten der Vereinsvorsitzende Joachim Block und Marc Schäfer jeweils ein Remis, nur unser letztes Brett musste sich geschlagen geben. Der erste Sieg, endlich wichtige Punkte wurden erzielt  Es ist zwar immer ein erheblicher schriftlicher Aufwand und intensive Kontrollen, aber  für alle Beteiligten ein Erlebnis.
Allerdings ist das Abstiegsgespenst noch nicht ganz verscheucht, in der nächsten Begegnung gegen den Tabellenzweiten aus Fuldatal muss nochmals alle Energie aufgebracht werden, um auch hier nicht mit leeren Händen nach Hause zufahren.

17. Januar 2016, Bezirksliga Ost 5. Runde:

SC Eschwege II
3
  Mündener Schachclub
2
Milutin Ninic
0
  Norbert Niemeyer
1
Heiner Ludwig
0
  Moritz Thiel
1
Alexander Lorch
1
  Joachim Block
0
Wolfhard Schroer
1
  Marc Schäfer
0
Dietrich Köllmer
1
  Christoph Fabian
0

Bei Schnee und Eis ging es am 17. Januar 2016 nach Eschwege. Hier war das Motto vorne hui hinten pfui. Noch etwas verärgert vom letzten Spieltag, hatten sich die beiden Spitzenbretter mit Norbert Niemeyer und Moritz Thiel diesmal einiges vorgenommen. Gegen den alten Haudegen Milutin Ninic der Gastgeber konnte sich Norbert durchsetzen, zugegeben etwas glücklich, eine falsch berechnete Variante vom Eschweger kostete die Dame und die Partie. Mit den  schwarzen Steinen rang Moritz Thiel seinen Kontrahenten Heiner Ludwig in einer Miniaturpartie, die Begegnung endete nach 20 Zügen, mit einem gewaltigen Angriff auf die Königsstellung nieder. Nachdem beide Spieler auf verschiedenen Flügeln rochiert hatten, einwickelte sich ein scharfes Gefecht. Der Schwung an weiteren Brettern setzte sich nicht fort, alle Mündener mussten sich geschlagen geben. Joachim Block kam gegen Alexander Lorch unter die Räder, Marc Schäfer wollte durch ein zweifelhaftes Figurenopfer Wolfhard Schroer in die Knie zwingen, leider ging dieser Schuss nach hinten los. Eine ungenaue Spielweise in der Eröffnung von Christoph Fabian gegen Dietrich Köllmer brachte ebenfalls keinen Erfolg. Zum dritten mal knapp 3:2, aber die Punkte blieben bei den Hessen.

22. November 2015, Bezirksliga Ost 3. Runde:

SK 1950 Vellmar III
3
  Mündener Schachclub
2
Cornelia Moritz
1
  Norbert Niemeyer
0
Carsten Thurau
1
  Moritz Thiel
0
Gero Mahr
+
  Marc Schäfer
-
Sebastian Strutzke
0
  Joachim Block
1
Rainer Weyers
0
  Christoph Fabian
1

Die Talfahrt ging weiter, der dritte Spieltag wurde beim  SK Vellmar ausgetragen. Leider musste Marc  Schäfer kurzfristig absagen, ein Ersatz stand so schnell nicht zur Verfügung, sodass  ein kampfloser Punkt an die Gastgeber ging. An den letzten beiden Brettern erreichten jeweils Joachim Block gegen Sebastian Strutzke und Christoph Fabian gegen Rainer Weyers die volle Punktzahl. Zwei Freibauern im Verbund von Joachim schritten unaufhörlich der feindlichen Grundreihe entgegen, der Gastgeber musste sich geschlagen geben. Christoph lockte seinen Gegner in eine Bauerngabel, eine Leichtfigur ging zurück in den Kasten, und ein Punkt nach Hann. Münden. Leider trugen die beiden Spitzenbretter nicht zum weiterem Erfolg bei, Norbert Niemeyer stellte gegen Cornelia Moritz einen Springer ein, spielte zwar noch weiter, aber routiniert fügte die Gastgeberin Norbert eine weitere Niederlage zu. Moritz Thiel stand lange Zeit in einer scharf geführten Partie gegen Carsten Thurau auf Ausgleich. Um das Blatt noch zuwenden, riskierte er zu Räder viel, seine mutigen Angriffsversuche wurden nicht belohnt, auch dieser Punkt blieb in Vellmar. Wiederum knapp mit 3:2 verloren.

8. November 2015, Bezirksliga Ost 2. Runde:

Mündener Schachclub
2
  SK W Zierenberg
3
Norbert Niemeyer
0
  Jörg Becker
1
Moritz Thiel
1
  Adelbert Iltisberger
0
Joachim Block
0,5
  Thomas Kohlhepp
0,5
Marc Schäfer
0,5
  Jörg Krausse
0,5
Christoph Fabian
0
  Winfried Kirsch
1

Am 8.November 2015 waren wir Gastgeber, der Schachklub Zierenberg besuchte uns, setzte sich mit 3:2 durch. Am Spitzenbrett lief Norbert durch Unachtsamkeit in eine Springergabel. Der ehemalige Mündener Spieler Jörg Becker konnte durch ein Schachgebot die Qualität erobern, die Partie war danach nicht mehr zuhalten. Moritz Thiel konnte mit seinem Sieg ausgleichen, auch hier wurde ein Fehler vom Gastspieler Adelbert Iltisberger ihm zum Verhängnis. Am dritten Brett einigten sich die Kontrahenten Joachim Block und Thomas Kohllep auf Remis. In dem entstandenen Turmendspiel waren die Chancen für den Gastspieler etwas höher zu bewerten. Ebenfalls mit einer Punkteteilung endete die Partie zwischen Marc Schäfer und dem ehemaligen Mitglied des MSC  Jörg Krauße. Allerdings hätte Marc hier mit leichten Vorteil noch weiter kämpfen können. Am letzten Brett mit Winfried Kirsch, auch er ging viele Jahre für die Mündener am Brett auf Punktejagd, sowie Christoph Fabian fiel die Entscheidung im Endspiel mit Minusqualität Turm gegen Springer  zugunsten der Gäste aus. Knapp mit 2:3 verloren, die Zähler nahmen die Gäste mit nach Hause, der Mündener Schachclub geriet in den Abstiegsstrudel.

18. Oktober 2015, Bezirksliga Ost 1. Runde:

SV KK Heckershausen
2,5
  Mündener Schachclub
2,5
Maximilian Hocke
1
  Norbert Niemeyer
0
Christian Georgescu
+
  Moritz Thiel
-
Martin Hocke
0,5
  Marc Schäfer
0,5
Fabian Melcher
-
  Joachim Block
+
Moritz Hocke
0
  Thomas Schopf
1

Unter keinem guten Stern stand am 16. Oktober 2015 der erste Spieltag beim Aufsteiger aus der Kreisliga Ost,  Kleiner – König - Heckershausen. Leider war am zweiten Brett Moritz Thiel kurzfristig verhindert. Daher konnten wir nur mit vier Spielern nach Ahnatal anreisen. Glück im Unglück - auch die Gastgeber waren nicht vollzählig - am vierten Brett trat Fabian Melcher  nicht an und Joachim Block konnte den kampflosen Punkt von Christian Georgescu ausgleichen. An Brett eins mit Norbert Niemeyer und dem Heckershäuser Maximilian Hocke war das Motto: „Wer einem anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“. Norbert plante einen Einschlag mit seinem Springer in die feindliche Bauernkette am Königsflügel, aber dies wurde mit einem Gegenschlag beantwortet. Der gewonnene Bauer brachte die Entscheidung für die Gastgeber. Marc Schäfer verschenkte einen wichtigen halben Punkt gegen Martin Hocke. Leider übersah er einen Bauerndurchmarsch mit Umwandlung. Einzig Ersatzmann Thomas Schopf überspielte seinen jungen Gegner Moritz Hocke und bewirkte durch den vollen Punkt Schadensbegrenzung zum 2,5:2,5.

27. April 2014, 9. Runde Bezirksliga West:

Keine Spieler, kein Wettkampf:

Mündener SC I - SV Anderssen Arolsen 6:0 kampflos. Zum Saisonabschluss nochmal volle Punktzahl. Wegen Spielermangel sagten die Gäste die Begegung ab. Die erste Mannschaft der Arolser musste auf Spieler von dem zweiten Team zurück greifen.

30. März 2014, 8. Runde Bezirksliga West:

Ein etwas bitterer Beigeschmack:
Sfr. Bad Emstal - Mündener SC I kampflos 0:6 Schade bei herrlichem Wetter umsonst nach Bad Emstal gefahren. So wollten wir uns die Punkte nicht gutschreiben lassen. Das Team aus Hann.Münden besteht hauptsächlich aus jungen Spielern die nach der Vorbereitung gern am Brett eine Entscheidung erzielen wollten. Nachdem der Mannschaftsführer Norbert Niemeyer einer Verlegung nicht zustimmen konnte, durch die Osterferien sind einige Spieler des Mündener SC nicht vor Ort. Ungenaue Absprachen seitens der Gastgeber führten zu diesem Ergebnis, eine Verlegung wie auf der Bezirkshomepage am Samstagnachmittag auf den 13. April 2014 lag dem MSC weder schriftlich noch mündlich vor.

9. März 2014, Bezirksliga West 7. Runde:

Mündener Schachclub I
3
  SC. Upland Willingen
3
Benjamin Jin
0,5
  Werner Mierendorf
0,5
Norbert Niemeyer
0,5
  Andreas Schlömer
0,5
Moritz Thiel
1
  Patrick Brcelic
0
Joachim Block
0
  Thorsten Kesper
1
Brian Jin
0
  Finn Kesper
1
Marc Schäfer
1
  Benjamin Koch
0

Weiter auf Erfolgsspur:
Hagelte es in der Vergangenheit noch hohe Niederlagen für die Mündener, so konnte diesmal ein Unentschieden gegen die Sauerländer erzielt werden. Mit Verspätung der Gäste von einer halben Stunde fand die Begegnung der Tabellennachbarn statt. Das schöne Frühlingswetter lockte viele ins Freie, sodass Parkplätze Mangelware waren.
Zum sportlichen, Benjamin Jin konnte in seiner ersten Partie am Spitzenbrett in dieser Saison, nach seinem Schüleraustausch und der Rückkehr aus Amerika zeigen, dass er in der Fremde das Schach nicht verlernt hatte. Gegen den alten Haudegen Werner Mierendorf stand die Auseinandersetzung stets auf Ausgleich, auch hier zeigte sich, zwei unterschiedliche Läufer im Endspiel Remis. Erfreulich auch Norbert Niemeyer diesmal am zweiten Brett zeigte Biss, nutzte seinen Anzugsvorteil und setzte seinen Gegner Andreas Schlömer unter Druck. Der Gastspieler fand immer wieder die richtige Fortsetzung, zum Schluss gab es eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett, auch hier Punkteteilung. Der Überflieger und beste Punktesammler Moritz Thiel schlug wieder zu. An Brett drei baute er mit kleinen Schritten seine Stellung gegen seinen Gegner Patrick Brcelic ständig aus. Im Endspiel machte sich diese Spielweise bemerkbar, den entstandenen Freibauern konnte der Gastspieler nicht mehr aufhalten. Endlich möchte man sagen, zwei Punkte wurden an den drei ersten Brettern erzielt. Trotz extremer Zeitnot von dem Willinger Thorsten Kesper konnte der Vereinsvorsitzende Joachim Block diesen Umstand nicht nutzen. Er selbst kam in dieser Phase in einen Hinterhalt und musste sich geschlagen geben. Der zweite Rückkehrer Brian Jin, er hatte in der Zwischenzeit die Sportart gewechselt, war im Kanuverein sehr aktiv. Auch er brachte sein Gegenüber in Bedrängnis, kämpfte wacker und erreichte eine Gewinnstellung. Leider griff er danach fehl, ließ zu das sich sein Gegner befreien konnte. Dieser drehte die Partie, auch hier brachte ein Freibauer die Endscheidung. Nicht all zu große Mühe Hatte Marc Schäfer, er konnte sich klar gegen Benjamin Koch der die Eröffnung verhalten spielte durchsetzen. Fazit: zum Schluss waren beide Teams mit der Punkteteilung zufrieden, die Plätze in der Tabelle konnten gehalten werden, der Mündener SC hat sich damit in der oberen Hälfte festgesetzt.

2. Februar 2013, Bezirksliga West 6. Runde:

Sfr. Korbach III
2,5
  Mündener Schachclub I
3,5
Hartmut Unruh
1
  Norbert Niemeyer
0
Stefan Weber
1
  Max Söder
0
Gabriele Schüttler
0,5
  Moritz Thiel
0,5
Florian Hülsmann
0
  Joachim Block
1
Marcel Freudenstein
0
  Thomas Schopf
1
Sven Kiepe
0
  Sven Jäger
1

Knapp, knapp der Tabellenletzte wehrte sich verbissen:
Der vierte eingeplante Sieg in Korbach gestaltete sich schwerer als gedacht. Wie schon im Dezember 2013, an gleicher Stelle, gegen die vierte Mannschaft der Gastgeber aus Korbach konnten die Mündener schnell mit 3:0 in Führung gehen. Sven Jäger benötigte nicht mehr als eine halbe Stunde, um gegen seinen jungen Gegner Sven Kiepe in einer Miniaturpartie, keine 20 Züge, zu punkten. Etwas längere Zeit verbrauchte Thomas Schopf, nachdem er seinem Gegner Marcel Freudenstein mit einer Rösselgabel die Dame erobern konnte. Anschließend schlug Thomas mit einem Turmopfer in die feindliche Stellung ein. Der Gegner lehnte das Opfer ab, musste sich danach der Übermacht beugen. Joachim Block wollte wie seinen beiden Vorgängern ein schnelles Matt erzielen, was er auch nach einem Figurengewinn erreichte. Alles sah wieder nach einer klaren Angelegenheit aus, denn am ersten Brett hatte Norbert Niemeyer seinen Kontrahenten Hartmut Unruh fest im Griff. Am zweiten Brett lief Max Söder Stefan Weber in eine Falle, ein Abzugsschach kostete seine Dame und die Partie. Leider drehte der Gastgeber Hartmut Unruh die Partie, Norbert Niemeyer stand auf Verlust und musste sich geschlagen geben. Die nominell schwächere Gegnerin Gabriel Schüttler machte Moritz Thiel das Leben schwer. Seine Figuren fanden keine guten Standpunkte, ein Sieg für ihn lag in weiter Ferne. Hier muss man sagen dass die Gegnerin weit über ihre Verhältnisse spielte, sogar Gewinnchancchen besaß. Eine Blamage lag in der Luft, denn eine Unentschieden war nicht unser Ziel, da noch gegen drei starke Gegner gespielt werden muss. Selbstverständlich lehnte die Gastgeberin ein Remisangebot von Moritz ab. Doch nach über sechs Stunden bot die Gegnerin in für sie bessere Stellung eine Punkteteilung an, welche von Seiten der Mündener sofort angenommen wurde. Fazit: Ziel erreicht, aber die Schachgöttin Caissa half diesmal kräftig mit.

12. Januar 2014, Bezirksliga West 5. Runde:

Mündener Schachclub I
4
  SC. Diemelstadt
2
Norbert Niemeyer
0
  Guido Güttling
1
Maximilian Söder
0
  Mario Bonte
1
Moritz Thiel
1
  `Peter Reich
0
Joachim Block
1
  Alfred Horn
0
Sven Jäger
1
  Karl - Heinz Schäfers
0
Marc Schäfer
1
  Ralf Reich
0

Start ins neue Jahr geglückt:
In der Tabelle gab es keine Veränderung, alle Mannschaften konnten ihre Platzierung halten. Durch den dritten Mannschaftssieg in Folge konnte sich der Mündener SC von den Abstiegsrängen absetzen.
Am ersten Brett hatte Norbert Niemeyer nach wie vor Ladehemmung und konnte wiederum keinen Punkt verbuchen. Sein mutiges Figurenopfer für aktives Spiel wurde nicht belohnt, der Gastspieler Guido Güttling wehrte alle Angriffsversuche geschickt ab, seine zwei Springer hielten die Stellung geschlossen, die Türme von Norbert fanden keine offene Linien. Auch Max Söder hatte nicht seinen besten Tag, der Gegner Mario Bonte`konnte ihm im Endspiel überrumpeln, zwei Freibauern schaffen gegen die kein Kraut gewachsen war. Endlich möchte man sagen Moritz Thiel war wieder erfolgreich. Mit 4,5 Punkten von fünf zeigt er in dieser Saison seine wahre Spielstärke, in der Vergangenheit verschenkte er den einen oder anderen Zähler. Von der Eröffnung an hatte er Peter Reich im Griff, ließ sich seinen Vorteil nicht mehr aus der Hand nehmen und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. Die lange ausgeglichene Stellung zwischen dem Vereinsvorsitzenden Joachim Block und dem Diemelstädter Alfred Horn konnte Joachim im Endspiel mit seinem Läufer und seinem aktiven König gegen den feindlichen Springer sowie dem inaktiven König die Oberhand gewinnen. Der Freibauer von ihm konnte nicht mehr aufgehalten werden, weiterer Punkt für Münden. Etwas Glück hatte Sven Jäger, sein Kontrahent schaffte nicht die Zeitkontrolle, das Blättchen fiel in den 37 Zügen. Zu diesem Zeitpunkt war die Stellung noch voll kommen unklar, nach Einschätzung der Computerprogramme stand der Gastspieler etwas besser. Auch Marc Schäfer konnte endlich nach den Punkteteillungen in der Vergangenheit einen vollen Zähler gegen Ralf Reich erzielen. Seine Schwerfiguren Dame und Turm erzwangen eine Mattstellung gegen Ralf Reich.

8. Dezember 2013, Bezirksliga West 4. Runde:

Sfr. Korbach IV
0,5
  Mündener Schachclub I
5,5
Patrick Strube
0
  Norbert Niemeyer
1
Marchel Hachenberg
-
  Max Söder
+
Marc Norgall
0
  Moritz Thiel
1
Wilhelm Niemann
0,5
  Marc Schäfer
0,5
Jannik Ehlers
0
  Thomas Schopf
1
Maurice Menzel
0
  Sven Jäger
1

Ersatzgeschwächt Erfolgreich:
Nochmals konnte das Erste Team der Mündener in der Fremde wichtige Punkte für den Klassenerhalt erzielen. Ersatzmann Thomas Schopf stellte seinen Schachbus (PKW Siebensitzer) zur Verfügung, so erreichten wir das Ziel erholt mit einem Auto in Korbach. Zur Begegnung die Mündener hatten schnell ihre Gegner im Griff, zeigten an, dass sie mit einem klaren Sieg zum Jahreswechsel einen Platz in der Tabellenmitte einnehmen wollten.

1.Dezember 2013, Kreisliga Ost 4. Runde:

SAbt TG Wehleiden II
3
  Mündener Schachclub II
2
Peter Eduard Neumann
0
  Marcel Zierenberg
1
Peter Barchfeld
1
  Meris Glogic
0
Eva Eurich
1
  Irina Gukasjan
0
Thomas Fliegner
1
  Daris Glogic
0
Dirk Meller
0
  Ali-Tarik El-Jabr
1

10. November 2013, Kreisliga Ost 3. Runde:

Mündener Schachclub II
0
  SC Eschwege III
5
Marcel Zierenberg
0
  Rainer Marinoni
1
Meris Glogic
0
  Hans Bartholomai
1
Irina Gukasjan
0
  Alexander Wimmel
1
Ali Tarik El - Jabr
0
  Ivan Ilev
1
Daris Glogic
0
  Lukas Möckel
1

Hier war mehr möglich:
Daris Glogic gewinnt nach ungenauen Spiel von Lukas Möckel eine Leichtfigur. Dem Gegner unterlaufen noch zwei weitere Fehler die Daris leider nicht verwertet, selbst eine Figur einstellt und danach den Freibauern nicht mehr stoppen kann. Meris Glogic steht bis zum Schluß mit Mehrfigur klar gegen Hans Bartholomai auf Gewinn, leider stellt er seine Dame ein. Ali Tarik El - Jabr hält nach Qualitätsverlust seine Stellung nicht geschlossen. Sein Gegner Ivan Ilev nutzt die Freiräume zu seinen Vorteil aus. Irina Gukasjan sowie Marcel Zierenberg müßen sich der überlegenen Spielweise ihrer Kontrahenden beugen.

3. November 2013, Bezirksliga West 3. Runde:

Mündener Schachclub I
4,5
  SV. Caissa Kassel III
1,5
Norbert Niemeyer
0
  Günter Schwertner
1
Maximilian Söder
1
  Lars Quentin Mastmeyer
0
Moritz Thiel
1
  Lucas Schmechtig
0
Joachim Block
1
  Sebastian Wöllenstein
0
Marc Schäfer
0,5
  Sebastian Rudolph
0,5
Sven Jäger
1
  Eberhard King
0

Na, endlich wichtige Punkte gegen den Abstieg erzielt
Nach zwei Niederlagen in Folge zum Saisonauftakt konnte sich der Mündener Schachclub im Kellerduell zu Hause gegen das junge Team aus Kassel mit 4,5:1,5 durchsetzen und wertvolle Zähler um den Klassenerhalt in der Bezirksliga verbuchen. Ebenso wie die Mündener, betreiben die Gäste intensive Jugendarbeit in ihrem Verein und an diversen Schulen, sie reisten außer am Spitzenbrett mit einer sehr unerfahrenen Mannschaft in die drei Flüssestadt. Ungenaue Spielanlage und Figurenverluste durch die Gäste brachten die Gastgeber schnell auf die Siegerstraße. Dieser Erfolg verschaffte  dem Mündener Schachclub Luft im Kampf gegen den Abstieg., sowie etwas Abstand zum Tabellenende.

13. Oktober 2013, Bezirksliga West 2. Runde:

SC Körle I
4
  Mündener Schachclub I
2
Alexander Glejser
1
  Norbert Niemeyer
0
Peter Michael Haase
1
  Max Söder
0
Winfried Milde
0
  Moritz Thiel
1
Wilhelm Niemann
0,5
  Joachim Block
0,5
Jörg Leuthardt
0,5
  Marc Schäfer
0,5
Mathias Konheiser
1
  Sven Jäger
0

13.Oktober 2013, Kreisliga Ost 2. Runde:

SAbt TG Wehleiden III
5
  Mündener Schachclub II
0
Michael Maus
1
  Marcel Zierenberg
0
Siefried Appel
+
  Meris Glogic
-
Dieter Kaierle
1
  Viktor Gukasjan
0
Markus Mayl
1
  Irina Gukasjan
0
Manfred Rehbaum
1
  Ali-Tarik El-Jabr
0

29. September 2013, Bezirksliga West 1. Runde:

Mündener Schachclub I
1,5
  Wichtelkönig Zierenberg
4,5
Norbert Niemeyer
0
  Jörg Becker
1
Maximilian Söder
0,5
  Dieter Maneth
0,5
Moritz Thiel
0,5
  Thomas Longar
0,5
Joachim Block
0,5
  Alexander Koch
0,5
Marc Schäfer
0
  Adelbert Iltisberger
1
Sven Jäger
0
  Winfried Kirsch
1

Dreimal Remis war zu wenig:
Der Saisonstart ging gründlich daneben, die erste Mannschaft des Mündener Schachclub musste ersatzgeschwächt beim ersten Heimspiel eine bittere Niederlage, die Gäste das Zierenberg zählen nicht zu den stärksten Teams in der Bezirksliga West,  mit 1,5:4,5 einstecken.
An Brett vier einigten sich der Vorsitzende des Mündener SC, Joachim Block und Alexander Koch auf Remis, hier muss man anmerken, dass nach der Papierform der Gastspieler nominell schwächer ist.
Der Ersatzspieler Sven Jäger hatte seinen Gegner fest im Griff, stand besser, hier war ein Punktgewinn möglich, aber der Gastspieler Winfried Kirsch drehte die Partie und erzielte den ersten Punktgewinn für Zierenberg.
Ebenfalls ausgeholfen hatte der Spitzenspieler der zweiten Mannschaft, Marc Schäfer, der aus der Eröffnung heraus keine gute Stellung auf das Brett brachte. Sein Gegner, Adelbert Iltisberger eroberte eine Leichtfigur, danach war die Partie nicht mehr zuhalten, zweiter Zähler für die Gäste.
In der Begegnung Moritz Thiel gegen Thomas Longar war kein durchkommen möglich, die Figuren beider Kontrahenten waren so gestellt, dass von keiner Seite ein Sieg  in Betracht kam.
Interessant war die Begegnung am Spitzenbrett zwischen Norbert Niemeyer und Jörg Becker, die auch am Schluss von vielen Kiebitzen verfolgt wurde. Hier brannte das Brett lichterloh, alles stand auf Messers Schneide, nur ein Tempozug fehlte Norbert Niemeyer, auch hier ging der Punkt an die Gäste.
Zur Ergebniskorrektur trug Maximilian Söder mit dem dritten Remis bei, welches sein Gegner Dieter Maneth in leicht besserer Stellung ihm anbot. Nun heißt es Wunden lecken und Bestandsaufnahme durchführen, um mit neuer Kraft die nächsten Begegnungen zu bestreiten

15. September 2013, Kreisliga Ost 1. Runde:

Mündener Schachclub II
0
  SC Fuldatal II
5
Marc Schäfer
0
  Heinz Dieter Schmidt
1
Viktor Gukasjan
0
  Samuel Maar
1
Yakup Cilinger
0
  Jannik Scherer
1
Irina Gukasjan
0
  Rolf Engelhardt
1
Daniel Cilinger
0
  Ute Scherer
1

Parkplatzmangel sorgte für Verspätung der Begegnug:
Der Bauernmarkt in der Innenstadt von Hann.Münden hatte auch Auswirkungen auf die Begegnung in der Kreisliga Ost. Aufgrund von Parkplatzmangel konnte der Wettkampf, nachdem die Gäste aus Fuldatal einige Ehrenrunden gedreht hatten und ihre Fahrzeuge etwas verkehrwidrig parkten, mit einer halben Stunde Verspätung gestartet werden. Unerfahrenheit und Lampenfieber auf seiten der Mündener führte an allen Brettern zu Figurenverlusten. Die Gäste hatten von Anfang an das Heft fest in der Hand, ließen den Gastgebern keine Chance und erzielten in dieser Höhe verdienten Mannschaftserfolg. Wiederstand und eine lange Gegenwehr leisteten Viktor Gukasjan, in seinem ersten Mannschaftskampf, sowie seine Tochter Irina, aber leider mussten sich auch sie geschlagen geben.

5. Mai 2013, Bezirksliga West 9. Runde:

Mündener Schachclub I
3,5
  Kasseler Schachklub 1876 IV
2,5
Norbert Niemeyer
0,5
  Wolfgang Schmieder
0,5
Maximilian Söder
0
  Heinrich Falk
1
Benjamin Jin
1
  Gerhard Stracke
0
Moritz Thiel
1
  Theresia Bürmann
0
Joachim Block
0
  Dr.Prof. Hilmar Drygas
1
Brian Jin
1
  Dr Michael Höpfner
0

Es sollte nicht sein:
Zwar blieben die Punkte in Hann. Münden, aber der Relegationsplatz wurde nicht erreicht. Aus eigener Kraft konnte Rang zwei nicht erreicht werden, der Mündener Schachclub war bei der Begegnung der Tabellennachbarn SC Fritzlar gegen SK Upland Willingen auf die Schützenhilfe von den Sauerländern angewiesen. Leider setzte sich das Team aus Fritzlar mit 4:2 durch, Münden erreichte somit Platz drei. Nachdem es am Anfang der Saison noch um den Klassenerhalt ging, steigerte sich das junge Team immer mehr, wusch über sich hinaus und kämpfte nach dem sechsten Spieltag um eine Platzierung an der Tabellenspitze mit.
Wie schon in der achten Runde in Homberg / Efze war wieder ein Abstiegskandidat mit der vierten Mannschaft des Kasseler Schachklub 1876 im Bürgertreff Münden zu Gast. Auch die Kasseler mussten gewinnen um die Klasse zuhalten. Der Vorteil von Großvereinen gegenüber den kleineren zeigte sich, dass diese in Punkto Aufstellung immer wieder starken Ersatz aufbringen können. Von der Papierform waren die Gäste die klaren Favoriten, umso höher ist der knappe Sieg einzustufen.

Brian Jin zeigte keinen Respekt gegen Dr Michael Höpfner, ein Abzugsschach kostete seinem Gegner die Dame und wenig später die Partie. Eine etwas leichtere Aufgabe hatte diesmal Moritz Thiel, der Theresia Bürmann, nach einem Qualitätsgewinn, sicher den zweiten Punkt für Münden erzielte. Ein Figureneinsteller von dem Gastspieler Gerhard Stracke nutzte Benjamin Jin klar zur 3:0 Führung aus. Maximilian Söder und Joachim Block hatten gegen die norminell stärkeren Gegner Heinrich Falk und Dr Hilmar Drygas keine Chance. Alles hing von der letzten Partie Norbert Niemeyer gegen Wolfgang Schmieder ab. Gehandikapt durch Zahnschmerzen, konnte Norbert die Partie, die für ihn leicht auf Vorteil stand, Remis geben was zum Gesamtsieg reichte. Der Schachklub Hofgeismar stand bereits schon als Aufsteiger in die Nordhessenliga fest, den Relegationplatz erreichte SC Grauer Turm Fritzlar gefolgt von dem Mündener Schachclub. Den bitteren Weg des Abstiegs in die Kreisliga müssen der SC Homberg II sowie der Kasseler Schachklub IV beschreiten. Für die nächste Saison laufen die Vorbereitungen bereits mit einigen interessanten Spielern aus der Region, die für die erste Mannschaft in Frage kommen, werden derzeit Gespräche mit dem Vereinsvorstand geführt.

21. April 2013, Bezirksliga West 8. Runde:

Homberger SC II
2
  Mündener Schachclub I
4
Jürgen Eckert
1
  Norbert Niemeyer
0
Marko Mentel
0
  Max Söder
1
Mathhias Konheiser
0
  Benjamin Jin
1
Stephan Baritz
1
  Moritz Thiel
0
Walter Zichler
0
  Joachim Block
1
Frank Jäger
0
  Brian Jin
1

Wie wilde Raubtiere:
fielen die Gastgeber aus Homberg an den Brettern über die Spieler des Mündener SC her, was natürlich verständlich war, denn um das Tabellenende zu verlassen musste der Homberger SC gewinnen. Auch der MSC brauchte einen Mannschaftssieg um einen Relegationsplatz zu erreichen, das brachte zusätzliche Spannung und sorgte dafür dass alle Partien verbissen geführt wurden. Nach einer halben Stunde brachte Stephan Baritz die Gäste in Führung, Moritz Thiel lief in eine Falle, das Matt war unabwendbar. Auch Max Söder wurde von seinem Gegner Marko Mentel fast überrollt und stand mit dem Rücken zur Wand. Am letzten Brett wählte der Gastspieler Frank Jäger gegen Brian Jin eine scharfe Eröffnung, Königsgambit was auf Turnierebene selten vor kommt. Auch Brian musste sich lange verteidigen. Ebenfalls eine wilde Partie lieferten sich Walter Zichler und der Vorsitzende des MSC Joachim Block, auf dem Brett brannte es lichterloh. Am Spitzenbrett hatte Norbert Niemeyer den nominell stärkeren Spieler der Gastgeber Jürgen Eckert gut im Griff und konnte ihn unter Druck setzen. Benjamin Jin stand zu diesem Zeitpunkt gegen Mathias Konheiser auf Ausgleich. Alles sah so aus, das diesmal die Mannschaftspunkte in Homberg Efze bleiben. Mit einem Paukenschlag änderte sich das Blatt, Max Söder konnte sich aus der Umklammerung befreien, eine Figur und die Partie gewinnen. Auch Brian Jin fand in seiner Partie immer wieder die richtige Fortsetzung der Vorsitzende des Homberger SC überspannte den Bogen, gegen die anschließende Mattkombination gab es keine Verteidigung. Ein Ruck ging durch die Mannschaft des Mündener SC, Joachim Block erzielte den dritten Punkt. Der Spitzenspieler der Gastgeber Jürgen Eckert drehte die Partie, Norbert Niemeyer musste sich im Turmendspiel mit einem Minusbauern geschlagen geben. Benjamin Jin setzte sich mit zwei Mehrbauern im Endspiel durch. Durch diese Mannschaftsleistung konnte sich der MSC auf Platz drei in der Tabelle verbessern, im letzten Heimspiel gegen den Kasseler Schachklub haben wir es in der Hand Rang zwei zu erreichen, da die Teams an der Tabellenspitze gegen einander antreten. Fazit: Kämpfe gegen den Abstieg haben ihr eigenes Gesetz, der Sieg mit 4:2 war eine harte Nervenschlacht.

14. April 2013, Kreissliga Ost 7. Runde:
Mündener SC - Sfr. Hess. Lichtenau 5:0 kl. Wenige Stunden vor der Begegnung wurde die Partie von dem Mannschaftsführer der Sfr. Hess.Lichtenau wegen Spielermangels abgesagt, obwohl die Gäste noch um den Aufstieg in die Bezirksliga beste Chancen hatten. Ist es nun bedauerlich oder ägerlich, bedenkt man an die Vorbereitung, Catering, Planung und Miete der Räumlichkeiten die zu Lasten des Mündener SC gehen. Schade auch, das die junge Mannschaft des MSC, die schon seit Tagen dieser Begegnung entgegen gefiebert hatte, jetzt die Punkte Kampflos gut geschrieben wurden. Ein Sieg bei dem keine rechte Freude aufkommt. Fazit: Platz vier wurde dadurch gesichert, das Ziel vor Saionbeginn einen Rang in der Tabellenmitte erreichte das junge Team.

10.März 2013, Kreisliga Ost 6. Runde:

SAbt FSK Lohfelden
5
  Mündener Schachclub II
0
Armin Kilian
1
  Marc Schäfer
0
Joachim Kaiser
1
  Sven Jäger
0
Günter Wollenhaupt
1
  Marcel Zierenberg
0
Vladislav Peshkov
1
  Meris Glogic
0
Marvin Schwartz
1
  Irina Gukasjan
0

Schachwelten beeindruckten, Mündener enttäuschten:

schachmuseum lohfelden  

museum lohfelden 002

Die Begenung wurde im Schachmuseum Lohfelden Alte Dorf Schule Ochshausen ausgetragen. Einmalig und absolut sehenswert die Schachspielsammlung sowie die Exponate aus den verschiedenen Zeitepochen seit dem 12. Jahrhundert aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen vom Künstler Bernd Besser. Die Dauerausstellung ist auf Anfrage zu sehen.
Alle Punkte blieben in Lohfelden, an den vorderen Brettern wurde hart gekämpft, an den hinteren wurden Punkte verschenkt. Die Ersatzspielerin Irina Gukasjan absolvierte ihr erstes Ligaspiel, musste sich nachdem ihr Gegner Marvin Schwartz sie in einen Hinterhalt lockte eine Figur hergeben, was anschließend zum Verlust führte. Einen Blackout hatte Marcel Zierenberg den Günter Wollenstein eiskalt mit Figurengewinn ausnutzte. Gegen Vladislav Peshkov stand Meris Glogic auf verloren Posten, er wehrte sich erbissen, aber die Erfahrung seines Gegenüber brachte den dritten Punkt für die Gastgeber. Am ersten Brett opferte Marc Schäfer einen Springer um die Königsstellung seines Kontrahenten Armin Kilian zu zerschlagen. Die Analysen nach der Begegnung zeigten, dass Marc auf dem richtigen Weg war, leider fand er nicht die korrekte Fortsetzung und die Mehrfigur setzte durch. Sven Jäger machte dem Elo - Träger der Gastgeber Joachim Kaiser lange das Leben schwer, aber im Springerendspiel musste er sich mit schlechter Bauerstellung geschlagen geben. Der Aufstiegskandidat ließ keine Zweifel aufkommen, trotz der klaren Niederlage wurde der vierte Tabellenplatz gehalten
irina gukasjan lohfelden msd  

lohfelden msc kreisliga

3. März 2013, Bezirksliga West 7. Runde:

Mündener Schachclub I
3
  SK Wichtelkönige Zierenberg
3
Norbert Niemeyer
1
  Jörg Becker
0
Maximilian Söder
+
  Alexander Koch
-
Benjamin Jin
0
  Adelbert Iltisberger
1
Moritz Thiel
1
  Thomas Kohlepp
0
Joachim Block
0
  Winfried Kirsch
1
Brian Jin
0
  Thomas Longar
1

Aufstiegschance vorerst verpasst:
Nach der großartigen Siegesserie in den letzten Ligaspielen, besonders gegen Fritzlar, musste sich am siebten Spieltag im Heimspiel der Mündener Schachclub die Punkte gegen den Schachklub Zierenberg  mit 3:3 teilen. Obwohl die Gäste nur mit fünf, anstatt der gemeldeten  sechs Spielern antraten  und somit Max Söder an Brett zwei die Mündener kampflos nach einer Stunde in Führung brachte, verschenkte das Team anschließend den Gesamterfolg. Schnell glichen die Gäste aus und gingen postum selbst mit 2:1 in Führung nachdem die beiden letzten Bretter der Gastgeber mit Joachim Block und Brian Jin ihre Partien verloren. Brian spielte ungenau, sein Gegner Thomas Longar eroberte zwei Bauern, die Hoffnung durch ein Figurenopfer die Partie noch mal zu drehen bestätigte sich nicht. Eine besondere Brisanz lag in der Partie Joachim Block gegen den ehemaligen Mündener Spieler Winfried Kirsch, der eine scharfe Eröffnung wählte, Königsgambit,  die heut zutage auf Turnierebene kaum noch vorkommt. Joachim spielte zu verhalten was dem Gastspieler klaren Vorteil mit folgendem Punktgewinn einbrachte. Ein interessantes Gefecht verfolgten die Kiebitze am ersten Brett mit Norbert Niemeyer und ebenfalls einem ehemaligen Vereinsmitglied Jörg Becker. In einem lehrreichen Endspiel Läuferpaar gegen Springer und Läufer konnte sich Norbert durchsetzten. Bei Moritz Thiel hielt die Schachgöttin Caissa schützend gegen Thomas Kohlepp die Hände über sein Haupt. In schlechterer Stellung, alles sah nach einem Verlust für Münden aus, berechnete der Gastspieler eine Kombination falsch, was einen Turm und die Partie kostete. Wie immer möchte man sagen, Benjamin Jin, Grippegeschwächt, in einer Zeitnotschlacht. Auch er stand gegen Adelbert Iltisberger mit dem Rücken zur Wand, musste sich zäh verteidigen, fand in der Zeitnotphase wiederum die richtigen Züge, drehte die Partie in eine Gewinnstellung um, griff aber leider im zweiten Zeitabschnitt fehl und verlor. Die verantwortlichen des Mündener Schachclub zeigten sich mit diesem Ergebnis enttäuscht, ein Aufstieg in die Nordhessenliga ist dadurch in weite Ferne gerückt, der zweite Platz der zur Relegation berechtigt war bei voller Punktausbeute möglich. Hoffentlich hilft die Standpauke nach der Begegnung um bei den noch ausstehenden Spielen in Homberg und gegen den Kasseler Schachklub zwei Siege zu verbuchen um noch eine minimale Chance für den Aufstieg zu wahren.

24. Februar 2013, Kreisliga Ost 5. Runde:

Mündener Schachclub II
2
  SC Fuldatal II
3
Sven Jäger
1
  Rolf Engelhardt
0
Marcel Zierenberg
0
  Jürgen Schierbaum
1
Meris Glogic
0
  Samuel Maar
1
Yakup Cilinger
0
  Jannik Scherer
1
Thomas Shopf
1
  Hannelore Schmidt
0

Siegesserie gestoppt:
Die Gäste aus Fuldatal, bis zum fünften Spieltag in der Tabelle auf Rang zwei,  erzielten 3:2 Sieg in Hann. Münden, verdrängten die zweite Mannschaft des Mündener Schachclub von der Tabellenspitze und gefährden dadurch die Aufstiegsträume. Diesmal punkteten die Alten aus dem Mündener Team die Jugend musste Federn lassen, bei den Gegnern hatten die Jugendlichen die Nase vorn. Als erster musste Yakup Cilinger seinen König umlegen und seinem Gegner Jannik Scherer die Hand zum Sieg schütteln. Im Mittelspiel übersah er eine Bauerngabel, die zum Verlust führte. Der junge Spieler der Gäste, Samuel Maar, konnte aus den Vorrunden bei drei Begegnungen drei Punkte verbuchen. Damit hatte Meris Glogic eine schwere Aufgabe, am Anfang konnte er sich noch behaupten aber auch er geriet in eine Bauerngabel, was ebenfalls eine Figur und anschließend die Partie kostete. Bei Sven Jäger gegen Rolf Engelhardt standen die Zeichen auf Sieg, wie schon bei seinen drei Turnierpartien zuvor konnte er wieder seinen Sieg nach 20 Zügen verbuchen. Der Senior Thomas Schopf brachte Hannelore Schmidt durch ein Qualitätsopfer auf die Verliererstrasse. Der Tausch Turm gegen einen Springer brachten ihm noch einige Bauern ein. Trotz der Rückgabe der Qualität konnte die Gastspielerin den gefährlichen entfernten Freibauern nicht mehr stoppen. Ein Angriff im Zentrum kostete Marcel Zierenberg um seine Dame zuretten einen Turm. Jürgen Schierbaum konnte mit diesem Mehrturm den Mannschaftssieg für Fuldatal ohne Probleme sicherstellen. Bei noch drei ausstehenden Begegnungen und einem Mannschaftspunkt weniger ist noch nicht alles verloren.

17. Januar 2013, Bezirksliga West 6. Runde:

Grauer Turm Fritzlar
2,5
  Mündener Schachclub I
3,5
Volker Zuschlag
0,5
  Norbert Niemeyer
0,5
Achmat Salachov
0
  Benjamin Jin
1
Ulrich Weiß
1
  Moritz Thiel
0
Joseph Schnellbach
0
  Joachim Block
1
Torsten Schmidt
1
  Brian Jin
0
Timo Mausinbaev
0
  Sven Jäger
1

Das kleine Wunder von Fritzlar:
Damit konnte niemand rechnen, Ersatz geschwächt, ein Sieg gegen Grauer Turm Fritzlar, einen Aufstiegskandidaten. Nach der Schlappe von Fritzlar gegen Hofgeismar am letzten Spieltag mit 0,5 : 5,5 hatten wir, wenn alles gut geht, von einem 3 : 3 geträumt. immerhin spielte diese Mannschaft lange in der Nordhessenliga und war nominell im Mannschaftsdurchschnitt um fast 300 DWZ - Punkte stärker. Nachdem Norbert Niemeyer Volker Zuschlag, den stärksten Gegner und Elo - Träger, nach umsichtigen und verhaltenen Spiel ein Remis abringen konnte, war der härteste Brocken dadurch erst einmal aus dem Weg geräumt. Moritz Thiel geriet nach der Eröffnung in eine gefährliche Lage, musste Ulrich Weiß einen Bauern geben und konnte danach die Stellung nicht mehr halten. Der Ersatzmann Sven Jäger konnte zwei Figuren gewinnen, dafür erhielt sein Gegner Timo Mausinbaev einen starken Angriff, zwang den König noch in der Eröffnungsphase in die Brettmitte. Es war ein sehr gefährliches Unterfangen Mattdrohungen lagen ständig in der Luft. Allerdings überspannte der Spieler der Gastgeber den Bogen, ein Dauerschach war möglich, das hohe Risiko wurde nicht belohnt, Sven konnte sich befreien, die beiden Mehrfiguren entschieden die Partie. Joachim Block eroberte drei Bauern erreichte ein gewonnenes Endspiel, ließ sich den Vorteil nicht mehr nehmen und setzte seinen Gegner Joseph Schnellbach Matt. Auch der jüngste Spieler im Mündener Team, Brian Jin stand lange Zeit gegen Torsten Schmidt auf Ausgleich, aber nach über vier Stunden fand sein Kontrahent noch eine Kombination die ihn zur Aufgabe zwang. Die letzte noch laufende Partie zwischen Benjamin Jin und dem Gastspieler Achmat Salachov musste die Entscheidung bringen. In hoher Zeitnot behielt Benjamin die Übersicht, brachte seinen Gegner in eine ungünstige Stellung, konnte dadurch einen Turm erobern und kurz vor Ablauf der Uhr den wichtigen Punkt für den Mündener Schachclub erzielen. Mit diesem Erfolg haben wir die Abstiegssorgen überwunden und können unseren Blick in der Tabelle weiter nach vorn richten.

27. Januar 2013, Bezirksliga West 5. Runde:

SV. Anderssen Arolsen II
2
  Mündener Schachclub I
4
Rudolf Beisinghoff
0
  Norbert Niemeyer
1
Peter Junghans
0
  Maximilian Söder
1
Friedrich Wagener
1
  Benjamin Jin
0
Marcel Ruhl
0
  Moritz Thiel
1
Harald Block
0
  Joachim Block
1
Moritz Ruhl
1
  Brian Jin
0

Wichtige Punkte für den Klassenerhalt:
Ein Erfolg in Arolsen beim Tabellennachbar war wichtig um weiterhin Abstand zur Abstiegszone zuschaffen. Erfreulich, damit hatte niemand gerechnet, die Spitzenbretter erzielten wichtige Punkte zum Gesamtsieg. Max Söder, der frischgebackene Bezirksmeister U16, konnte seine gute Leistung vom Tag zuvor auch beim entscheidenden Mannschaftskampf abrufen, seinen Gegner Peter Junghans, nachdem dieser zwei Bauern hergeben musste, im Endspiel sicher überspielen. Ebenfalls setzte Norbert Niemeyer seinen Kontrahenten Rudolf Beisinghoff mächtig unter Druck, er stand ständig auf Vorteil, konnte dadurch einen Bauern zur Dame verwandeln und den zweiten Punkt sicherstellen. Friedrich Wagener erzielte den ersten Punkt für die Gastgeber, nachdem die Zeitnot, Benjamin Jin auf die Verliererstraße brachte. In der Begegnung Moritz Thiel gegen Marcel Ruhl stand es lange ausgeglichen, der Spieler der Gastgeber bot Remis an, Moritz lehnte ab und etwas später gab der junge Spieler der Arolser überraschend auf. An Brett fünf konnte der Sieger nur Block heißen, Frage war ob aus Arolsen oder Hann. Münden. Obwohl Joachim Block gegen seinen Namensvetter Harald im Mittelspiel einen Bauern weniger hatte, konnte er im Endspiel seinen Gegenüber niederkämpfen und einen gefährlichen Freibauern bilden, der die Entscheidung brachte. Ohne Chance war diesmal Brian Jin, der von Anfang an gegen Moritz Ruhl mit dem Rücken zur Wand stand. Bericht Mündener Rundschau

20.Januar 2013, Kreisliga Ost 4. Runde:

SV Caissa Kassel V
2
  Mündener Schachclub II
3
Alexander Schlichenmeier
0
  Marc Schäfer
1
Moritz Ripp
0
  Sven Jäger
1
Calvin Küthe
0
  Marcel Zierenberg
1
Nick Fromm
1
  Meris Glogic
0
Anton Singer
1
  Yakup Cilinger
0

Auch zum Jahresanfang Erfolgreich:
Zwei junge Teams jede Menge Lampenfieber sowie Wechselbäder der Gefühle bei den jeweiligen Betreuern. Marc Schäfer gegen Alexander Schlichtenmeier und Sven Jäger gegen Moritz Ripp an den Spitzenbrettern konnten sich klar behaupten, steuerten sicher zwei Punkte auf das Mannschaftskonto des Mündener SC. An den rechtlichen Brettern wogte der Kampf hin und her, einmal zu gunsten der Gastgeber einmal für die Mündener. In einer ausgeglichenen Partie zwischen Marcel Zierenberg und Calin Küthe stellte letztgenannter seine Dame ein, was den wichtigen dritten Punkt zum Gesamtsieg einbrachte. Die letzten beiden Bretter der Mündener mit Meris Glogic und Yakup Cilinger konnten am Anfang noch mithalten, wurden aber am Schluß von ihren Gegnern Nick Fromm und Anton Singer überspielt. Alles im allen ein glücklicher Sieg, weiterhin an der Tabellenspitze, am kommenden Spieltag geht es gegen den SC Fuldatal II, ein Favorit für den Aufstieg, man kann gespannt sein ob die Siegeserie weiter geht.

9. Dezember 2012, Kreisliga Ost 3. Runde:

TG Wehlheiden II
2
  Mündener Schachclub II
3
Peter Barchfeld
0
  Marc Schäfer
1
Peter Neumann
1
  Sven Jäger
0
Dieter Granaß
0
  Marcel Zierenberg
1
Jörg Reinhardt
0
  Meris Glogic
1
Eva Eurich
1
  Daris Glogic
0

Schnee und Eis führten zu Spielausfällen:
Witterungsbedingt fielen einige Begegungen am 2. Advent in der Kreis - sowie in der Nordhessenliga aus. Solche Meldungen hört man in dieser Jahreszeit meist von den Fußballplätzen. Mit etwas Verspätung, dem Schneee zum Trotz, trafen wir im Spiellokal des TG Wehlheiden ein

wehlheiden schaefer  

Marc Schäfer, Mannschaftsführer und Spitzenspieler an Brett eins hatte sein Team sowie seinen Gegner Peter Barchfeld gut im Griff. Damit hatte niemand gerechnet, dritter Spieltag, dritter Sieg. Aufgrund des Spielausfalls Schachköpfe Münden gegen SC Fuldatal, dem Tabellenzweiten, wurde nach diesem Ergebnis die Tabellenführung gehalten. Allerdings punktete Marcel Zierenberg, nachdem sein Kontrahend Dieter Granaß seine Dame verlor,

schneller für die Mündener. Erfreulich, Meris Glogic erzielte seinen dritten Sieg in Folge. Im Mittelspiel gewann er gegen Jörg Reinhardt eine Leichtfigur, die er leider kurze Zeit später wieder verlor. Die Schachgöttin Caissa hatte mit ihm ein Einsehen, sein Gegner stellte einen Turm ein, danach erreichte er seinen Punktgewinn. Den Mannschaftssieg sichtere Marc Schäfer.

2. Dezember 2012, Bezirksliga West 4. Runde:

Mündener Schachclub I
3,5
  SC Diemelstadt
2,5
Norbert Niemeyer
0,5
  Mario Bonte
0,5
Maximilian Söder
0
  Guido Götttling
1
Benjamin Jin
1
  Peter Reich
0
Moritz Thiel
1
  Alfred Horn
0
Brian Jin
0,5
  Karl-Heinz Schäfers
0,5
Marc Schäfer
0,5
  Wilfried Jäckel
0,5

Kampf, Zeitnotschlacht, Niederlage abgewendet:
Durch Einsatzwillen und Kampf wurde die Begegnung gekippt. ImTurmendspiel konnte Norbert Niemeyer gegen Mario Bonte in etwas gedrückter Stellung Remis erzielen. Eine Ungenaue Eröffnung seitens von Max Söder nutzte Giudo Göttling eiskalt aus, Qualitätsverlust und eine zerschlagende Stellung, Punkt ging an die Gäste. Marc Schäfer, Spitzenspieler von der zweiten Mannschaft, ersetzte Joachim Block, in seiner Partie spielte er etwas verhalten, nahm das Remisangebot von Wilfried Jäckel an. Der jüngste, Brian Jin, spielte gegen seinen Gegner Karl - Heinz Schäfers eine wilde Eröffnung, konnte gerade noch Figurenverlust vermeinden und erreichte die dritte Punkteteilung. Somit lagen die Gäste mit 2,5:1,5 in Führung, Benjamin Jin und Moritz Thiel mußten nun kämpfen. Selbstbewust lehnten sie die Remisangebote ihrer Gegner ab. Die beste Voraussicht auf einen Punktegewinn hatte Moritz gegen Alfred Horn, bei Benjamin war es gegen Peter Reich noch nicht so klar. Endlich möchte man sagen, Moritz fand eine Kombination mit der er seinen Kontrahenden mattsetzen konnte. Alles wieder offen beim Stande von 2,5:2,5, jetzt zeigte Benjamin Jin Biss, kämpfte in der Zeitnotphase wie ein Löwe, rang seinen Gegenüber nieder. Diese Partie lief fast über die gesamte Zeit. Wichtige Punkte konnten für den Klassenerhalt gesichert werden, diesmal wurde der Einsatz belohnt.

4. November 2012, Bezirksliga West 3. Runde:

SK Upland - Willingen
5,5
  Mündener Schachclub I
0,5
Werner Mierendorf
1
  Norbert Niemeyer
0
Dr. Dirk Schmalz
1
  Maximilian Söder
0
Thorsten Kesper
0,5
  Benjamin Jin
0,5
Patrick Brcelic
1
  Moritz Thiel
0
Andreas Schlömer
1
  Joachim Block
0
Benjamin Koch
1
  Brian Jin
0

Debakel im Sauerland, Punkte gab es nur bei der Radarmessung:
Trübe und regnerische Anfahrt ins schöne Sauerlandstädtchen, einziger Lichtblick ein Fotoschnappschuß an einer Radarsäule. Neben den jährlich stattfindenden Skisprungmeisterschaften, ist Upland - Willingen ebenfalls durch eine starke Schachszene bekannt. Allerdings hatte das letzte Heimspiel des Mündener SC gegen die Sfr. Korbach Eindruck bei den Gastgebern hinterlassen, der wie sich später herausstellte, völlig unbegründet war. Die norminell stärkere Besetzung an den ersten beiden Brettern bekamen Norbert Niemeyer sowie Max Söder sehr schnell zu spüren. Als erster mußte Norbert am Spitzenbrett die Waffen strecken, Tempoverluste - Läufer zweimal gezogen - wurden eiskalt vom alten Haudegen Werner Mierendorf, fast neunzig Jahre jung, bestraft. Max Söder spielte weit unter seinen Möglichkeiten, Dr. Dirk Schmalz, der extra für die Partie aus Darmstadt ins Sauerland gereist war, hatte wenig Mühe mit ihm, beherrschte das Geschehen von Anfang an. Eine Fesselung kostete schließlich eine Leichtfigur und die Partie. Joachim Block und Brian Jin spielten zu verhalten. Ebenfalls in einen Hinterhalt gelockt, musste Joachim gegen Andreas Schlömer eine Figur hergeben und einen weiteren Punkt in Willingen lassen. In dem nun wachsenden Druck zeigte nur Benjamin Jin keine Nerven. Sein Bruder Brian griff währenddessen im Schwerfigurenendspiel gegen Benjamin Koch bei ausgeglichender Stellung fehl, was einen Turm kostete und zum Partieverlust führte. Moritz Thiel spielte lange mit, zwar mit Minusbauern, aber dafür mit druckvollen Spiel gegen Patrick Brcelic. Natürlich wurden seitens der Gastgeber nach der 4 : 0 Führung Remisangebote an Moritz und Benjamin abgegeben, die nach Rücksprache mit dem Mannschaftsfürher abgelehnt wurden, weil jeder Brettpunkt zum Klassenerhalt benötigt wird. In immer noch aussichtreicher Stellung übersah Pechvogel Moritz eine Springergabel, Qualität zusätzlich weg, Partie verloren. Die Hartnäckigkeit Benjamins veranlasste seinen Gegner Thorsten Kesper zu ungenauem Spiel, leider übersah Benjamin einen Bauerngewinn, der ihm zum Schluss Vorteil gebracht hätte, er bot stattdessen Remis an. Hier zeigte sich, das noch Erfahrung nötig ist.

7. Oktober 2012, Bezirksliga West 2. Runde:

Mündener Schachclub I
5,5
  Sfr.Korbach II
0,5
Norbert Niemeyer
1
  Peter Hoffmann
0
Maximilian Söder
1
  Christian Naujocks
0
Benjamin Jin
1
  Lucien Paulus
0
Moritz Thiel
0,5
  Olaf Pabst
0,5
Joachim Block
1
  Helmut Macek
0
Brian Jin
1
  Thomas Jürgens
0

Mündener SC gewinnt im Kellerduell:
Mann oh mann, gegen vier Elo - Träger, ging das an die Nerven. Um Abstand zum Tabellenende zuschaffen, reichte im Kellerduell kein Unentschieden, hier musste die volle Punktzahl erreicht werden. Nach ca. zwei Stunden zwang Brian Jin seinen Gegner Thomas Jürgens mit einer schön heraus gespielten Mattkombination zur Aufgabe. Sein Bruder Benjamin setzte sich im Jugendduell gegen Lucien Paulus, beide kennen sich aus div. Schulschachrallye Schlachten, durch. Nachdem beide Kontrahenden im Mittelspiel nicht immer die beste Fortsetzung fanden, brachte schließlich die ungeduldige Spielweise von Lucien den Verlust. Nach der 2 : 0 Führung kam etwas Ruhe ins Team, an Brett eins hatte in der Zwischenzeit Norbert Niemeyer zwei und Max Söder am Nachbarbrett einen Mehrbauer erobert. Joachim Block stand gegen Helmut Macek in Vorteil, Moritz Thiel musste sich mit schlechterer Stellung verteidigen. Nach zäher Abwehr seines Gegners Peter Hoffmann konnte Norbert, nachdem sein König im Endspiel aktiv eingriff, den dritten Punkt verbuchen. Max ließ sich den Vorteil gegen Christian Naujocks ebenfalls nicht mehr aus der Hand nemmen, auch hier brachte der Mehrbauer mit einer erzwungenen Kombination die Entscheidung. Moritz erreichte gegen Olaf Pabst eine ausgeglichene Stellung, beide einigten sich auf Remis

bezirksliga korbach block  

Gegen die hohe Niederlage stemmte sich verbissen der Korbacher Spieler Helmut Macek, Joachim Block hatte kein Erbarmen, seine beiden Mehrbauern im Turmendspiel setzten den Schlusspunkt.


Bericht Mündener Rundschau
Durch diese Leistung erreichte der MSC Platz sechs in der Tabelle, im nächsten Auswärtsspiel wartet mit Willingen Upland wieder ein harter Brocken der zur Zeit auf Rang drei steht.

30. September 2012, Kreisliga Ost 2. Runde:

Mündener Schachclub II
4
  Schachköpfe Münden
1
Marc Schäfer
1
  Christoph Fabian
0
Sven Jäger
0
  Ulrich Reuper
1
Marcel Zierenberg
+
  Tim Arand
-
Yakup Cilinger
+
  Michael Arand
-
Meris Glogic
1
  Werner Schulze
0

Weiterhin auf Erfolg:
Im Lokalderby setzte sich der Mündener SC II gegen die 2. Mannschaft der Schachköpfe Münden mit 4 : 1 klar durch. Durch die höhe des Sieges führt die Zweite in der Tabelle mit einem halben Brettpunkt vor dem SK Fuldatal II. Da die Gäste mit lediglich drei Spielern in Unterzahl antraten, hatten Marcel Zierenberg und Yakup Cilinger nach einer Stunde kampflos gewonnen. Nachwuchsspieler Meris Glogic gegen Werner Schulze blieb es dann vorbehalten, nach immerhin 49 Zügen den entscheidenden Sieg zum Mannschaftskampfgewinn zu landen, indem er seine Mehrfigur im Endspiel sicher verwertete. Entgegengesetzte Materialverhältnisse ergaben sich aus Sicht der Gastgeber  in der Partie Sven Jägers, der seinerseits das hoffnungslose Endspiel gegen Ulrich Reuper aufgeben musste. Am Spitzenbrett überspielte Marc Schäfer mit einer schönen Kombination seinen erfahrenen Gegenspieler Christoph Fabian, der nach 55 Zügen angesichts der unabwendbaren Niederlage aufgab. So endete auch der spielerisch ausgetragene Vergleich mit 2 : 1 für den Mündener Schachclub.
Am kommenden Sonntag um 14 Uhr erwartet die 1. Mannschaft des MSC im Bürgertreff Korbach 3. Zuschauer sind herzlich willkommen.

16. September 2012, Bezirksliga West 1. Runde:

SK Hofgeismar I
5,5
  Mündener Schachclub I
0,5
Niko Luke
1
  Norbert Niemeyer
0
Sebastian Hild
1
  Maximilian Söder
0
Thomas Beckmann
0,5
  Benjamin Jin
0,5
Manfred Beckmann
1
  Moritz Thiel
0
Roman Chvastek
1
  Joachim Block
0
Nikolaj Schneider
1
  Brian Jin
0

Fehlstart, Zeitnotdrama:
Damit hatte niemand gerechnet, fast die Höchststrafe. Als erster musste Joachim Block, nach Qualitätsverlust und weiterem druckvollen Spiel seines Gegners Roman Chvastek die Segel streichen. Ebenso erging es Brian Jin gegen Nikolaj Schneider, Läufergabel, Qualität weg, Partie verloren. Ein Turmeinschlag in die Königsstellung von Max Söder, hier opferte der Gastgeber Sebastian Hild die Qualität gegen einen Springer, besiegelte die dritte Niederlage. Norbert Niemeyer hatte gegen Niko Luke eine Karo Kann Stellung auf dem Brett, die sich sehr verschärfte. Auch hier zum Leidwesen der Mündener konnten sich die Hofgeismarer durchsetzen. Jetzt hieß es nur Schadenbegrenzung, die Remisangebote seitens von Hofgeismar wurden abgelehnt. Die beiden Beckmänner, Urgesteine sowie Spitzenspieler in den Hofgeismarer Schachkreisen, mussten sich hart verteidigen. Moritz Thiel stand zeitweise gegen Manfred Beckmann auf Gewinn, mit zunehmender Spieldauer verflachte die Stellung in eine Remisvariante. Leider griff Moritz fehl, der Turniererfahrende Gegner erkannte sofort seine Chance und drehte die Partie um.
Das ewige Leiden von Benjamin Jin, die Zeitnot, hätte fast auch diese Partie gegen Thomas

bezirksliga hofgeismar   Beckmann gekostet. Auch Benjamin hatte beste Möglichkeiten einen vollen Punkt für Münden zu erzielen. In hoher Zeitnot notierte der Mannschaftsführer Norbert Niemeyer bei den letzten fünf Minuten bis zum nächsten Zeitabschnitt die Züge von Benjamin. Sein Gegner reklamierte Zeitüberschreitung im 39 Zug, die Mündener Spieler verlangten eine Überprüfung. Es konnte nachgewiesen werden, dass bereits 41 Züge noch vor der Zeitkontrolle absolviert wurden. Durch das blitzen von
Benjamin enstand zum Schluss auch hier eine Remisstellung. Fazit: Nach dem Wunden lecken, ist noch viel Nachbesprechung von Nöten. Ein 6 : 0 hätte auch den Spielverlauf, mittlerweile ging es schon auf 19.00 Uhr zu, auf den Kopf gestellt. Am Tabellenende im Abstiegskampf, da stehen uns noch schwere Aufgaben bevor. Bericht Mündener Rundschau

9. September 2012, Kreisliga Ost 1. Runde:

SC Körle II
1,5
  Mündener Schachclub II
3,5
Gero Geyder
1
  Marc Schäfer
0
Sebastian Münch
0
  Sven Jäger
1
Daniela Hermsdorff
0
  Marcel Zierenberg
1
Michael Götz
0
  Meris Glogic
1
Niklas Bischoff
0,5
  Daris Glogic
0,5

Saisonstart geglückt:
Bei Kaiserwetter in einem wunderbaren Spiellokal brachte nach 20 Minuten Marcel Zierenberg den Mündener SC in Führung, nachdem seine Gegnerin Daniela Hermsdorff in eine Falle tappte, was eine Springergabel zur Folge hatte. Das Schachgebot mit Damenverlust endete anschließend mit einer Mattkobination. Bei den Turnierneulingen hatten diesmal die Mündener die Nase vorn. Meris Glogic erkämpfte seinen ersten Mannschaftspunkt gegen Michael Götz, sein Bruder Daris erzielte ein Remis gegen Niklas Bischoff. Jetzt mußten die beiden Spitzenbretter um den Gesamtsieg kämpfen. Im Mittelspiel hatte Sven Jäger gegen Sebastian Münch einen Minusbauern, Marc Schäfer stand von der Eröffnung an gegen Gero Geyder auf Verlust. Alles sah nach einer Punkteteilung aus. Aber Sven Jäger kämpfte, konnte den Bauern zurück gewinnen und sich einen Freibauern schaffen, danach war die Partie für seinen Gegner nicht mehr zuhalten. Schade Marc Schäfer hatte nicht seinen besten Tag, sein Turm stand schlecht konnte nie richtig ins Geschehen eingreifen, hier behielt der Gastgeber Gero Geyder die Oberhand. Mit diesem Sieg teilt sich der MSC mit TG Wehleiden die Tabellenspitze.